Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die neue Woche startet aufseiten der Datenveröffentlichungen mit den Erzeugerpreisen in Deutschland, so die Analysten der Helaba.Diese würden Hinweise auf den Inflationsdruck im Monat Juni geben, als der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran gehalten habe und die Risikoprämie am Rohölmarkt ausgepreist worden sei. Die sinkenden Ölnotierungen hätten auch einen Rückgang der Benzinpreise ermöglicht. Daher dürften die Erzeugerpreise im Monatsvergleich ein Minus aufweisen und die Jahresrate werde entsprechend tiefer erwartet als im Mai. Damit einhergehend werde sich kein akuter Handlungsdruck für die Europäische Zentralbank ergeben, die in dieser Woche über die Zinspolitik entscheide. Nach der Zinserhöhung im Juni dürften die Notenbanker zunächst in einer abwartenden Haltung bleiben. Sollte sich die in den letzten beiden Wochen beobachtbare Eskalation im Nahen Osten fortsetzen und die Energiepreise weiter nach oben getrieben werden, seien gravierende Folgen für die Inflationsperspektiven jedoch ins Kalkül zu ziehen. In diesem Fall würde die EZB im weiteren Jahresverlauf vermutlich zum Handeln gezwungen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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