Anzeige / Werbung
Jahrelang konzentrierten sich Investoren vor allem auf Lithium, Kupfer und zuletzt auf Seltene Erden. Doch ein weiterer kritischer Rohstoff ist still und leise zu einem unverzichtbaren Bestandteil der modernen Industrie geworden - und außerhalb des Bergbausektors haben nur wenige Menschen von ihm gehört. Niobium, das unter anderem in militärischer Ausrüstung, Pipelines, Flugzeugkomponenten und modernen Batterien verwendet wird, gehört zu den am stärksten konzentrierten Rohstoffmärkten der Welt.
Laut der jüngsten Investorenpräsentation von St George Mining stammt rund 80 Prozent der weltweiten Niobiumproduktion von einem einzigen Unternehmen in Brasilien, während nur zwei weitere große Betriebe den Großteil des restlichen Marktes beliefern. Während Regierungen weltweit versuchen, Lieferketten für strategische Rohstoffe abzusichern, stellen sich Investoren zunehmend eine neue Frage: Kann der Westen seine Niobiumversorgung diversifizieren, ohne einen der stabilsten Rohstoffmärkte der Welt zu destabilisieren?
Genau diese Diskussion rückt St George Mining (ISIN: AU000000SGQ8) und das Araxá-Projekt des Unternehmens in Brasilien zunehmend in den Fokus.
Das übersehene kritische Metall
Niobium sorgt nur selten für Schlagzeilen wie Seltene Erden oder Lithium, doch seine industrielle Bedeutung kann kaum überschätzt werden. Rund 88 Prozent der weltweiten Nachfrage entfallen auf Ferroniobium - eine Legierung, die Stahl widerstandsfähiger macht und gleichzeitig sein Gewicht reduziert. Dadurch ist Niobium unverzichtbar für Pipelines, Brücken, Automobile und militärische Anwendungen. Der verbleibende Markt wird vor allem von Niobiumoxid bestimmt, das in der Luft- und Raumfahrt, der Elektronik sowie in neuen Batterietechnologien eingesetzt wird.
Auch Regierungen haben die strategische Bedeutung erkannt. In seinen Investorenunterlagen weist St George darauf hin, dass Niobium gemessen am potenziellen wirtschaftlichen Schaden bei Lieferausfällen das zweitwichtigste kritische Metall ist. Gleichzeitig bemühen sich die Vereinigten Staaten zunehmend darum, Lieferketten aufzubauen, die weniger anfällig für geopolitische Risiken sind.
Im Gegensatz zu den Seltenen Erden stellt Niobium jedoch eine andere strategische Herausforderung dar. China dominiert die Produktion nicht. Stattdessen konzentriert sich das Angebot auf Brasilien und Kanada. Dadurch geht es weniger um geopolitische Rivalitäten als vielmehr um Marktkonzentration und langfristige Versorgungssicherheit.
Der Rohstoffexperte Christopher Ecclestone argumentierte kürzlich, dass viele Sorgen rund um Niobium übertrieben seien. In einem Marktkommentar vom April verwies er darauf, dass Brasilien seit Jahrzehnten ein enger Verbündeter des Westens sei und der Großteil der weltweiten Niobiumproduktion aus politisch stabilen Regionen stamme. Zudem stellte er die weitverbreitete Annahme infrage, dass Niobium unersetzlich sei, und verwies darauf, dass Metalle wie Vanadium, Tantal oder Wolfram in bestimmten Anwendungen als Ersatz dienen könnten.
Dennoch bleibt die starke Konzentration des Marktes kaum zu übersehen.
Ein exklusiver Kreis
Die weltweite Niobiumindustrie ist bemerkenswert klein. Der brasilianische Produzent CBMM dominiert den Markt mit rund 80 Prozent des globalen Angebots, während die kanadische Niobec-Mine und die brasilianischen Aktivitäten von CMOC den Großteil des restlichen Marktes abdecken.
Über Jahrzehnte hinweg sorgte diese Marktstruktur für vergleichsweise stabile Preise und verhinderte die extremen Boom-und-Bust-Zyklen, die andere Rohstoffe wie Lithium oder Vanadium geprägt haben. Ecclestone bezeichnet die Branche nicht als Kartell, sondern vielmehr als "geordneten Markt". Seiner Ansicht nach hat CBMM bewusst auf aggressiven Wettbewerb verzichtet, um die Stabilität des Sektors zu erhalten.
Vor diesem Hintergrund wird die Position von St George besonders interessant.
Das Araxá-Projekt des Unternehmens befindet sich im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais, einer der traditionsreichsten Bergbauregionen des Landes. Entscheidend ist jedoch, dass das Projekt direkt an die weltweit führende Niobiummine von CBMM grenzt, die seit mehr als fünf Jahrzehnten produziert. Straßen, Bahnverbindungen und erneuerbare Energiequellen sind bereits vorhanden, während die Regionalregierung Vereinbarungen unterzeichnet hat, die Genehmigungen beschleunigen und steuerliche Anreize schaffen sollen.
Anstatt den Marktführer herauszufordern, könnte St George die bestehende Lieferkette langfristig ergänzen.
Ein strategischer Rohstoff direkt nebenan
Obwohl Investoren bisher vor allem das Potenzial von Araxá im Bereich Seltene Erden in den Blick genommen haben, gehört Niobium weiterhin zu den überzeugendsten Bestandteilen des Projekts.
Die jüngste Ressourcenschätzung von St George umfasst 70,91 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 4,06 Prozent Gesamt-Seltenerdoxiden. Gleichzeitig enthält die Lagerstätte bedeutende Niobiumvorkommen. Nach Angaben des Unternehmens beläuft sich das gesamte niobiumhaltige Material unter Einbeziehung zusätzlicher Blöcke im Ressourcenmodell auf 95,47 Millionen Tonnen.
Auch die geologischen Voraussetzungen erscheinen günstig. Die Lagerstätte beginnt direkt an der Oberfläche, eignet sich für den Tagebau und befindet sich vollständig innerhalb der verwitterten Gesteinsschicht. Dadurch sinkt der Bedarf an Sprengungen und aufwendigen Zerkleinerungsprozessen. Zudem bleibt die Mineralisierung in mehreren Richtungen offen, sodass laufende Bohrprogramme die Ressource weiter vergrößern könnten.
Darüber hinaus hat das Unternehmen ein Team mit umfassender Branchenerfahrung zusammengestellt. Mehrere Mitglieder der brasilianischen Führungsebene von St George hatten zuvor leitende Positionen bei CBMM inne und verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Niobiumverarbeitung, Metallurgie und Projektentwicklung.
Auch Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette spielen eine wichtige Rolle. St George arbeitet mit Boston Metal zusammen, dessen Vorstandsvorsitzender früher CBMM leitete und dessen Technologie darauf abzielt, Metalle mithilfe kohlenstoffarmer Verfahren zu produzieren, die am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt wurden. Darüber hinaus plant das Unternehmen gemeinsam mit dem Bundeszentrum für technologische Bildung von Minas Gerais eine groß angelegte Pilotanlage, die sowohl Ferroniobium als auch Produkte aus Seltenen Erden herstellen soll.
Mehr als nur eine Geschichte über Seltene Erden
Christopher Ecclestone vertrat kürzlich die Ansicht, dass die größte Stärke von St George möglicherweise weder in seinen Seltene-Erden-Vorkommen noch in der Unterstützung durch die Bergbaumilliardärin Gina Rinehart liege. Stattdessen argumentierte er, dass der eigentliche Vorteil des Unternehmens darin bestehe, einen Teil desselben Karbonatit-Systems zu besitzen, in dem sich auch die Mine von CBMM befindet.
Diese Unterscheidung ist entscheidend.
Seltene Erden dominieren derzeit zwar die Schlagzeilen, während China die Exportkontrollen verschärft und westliche Regierungen Milliarden in alternative Lieferketten investieren. Niobium bietet Anlegern jedoch Zugang zu einem anderen Investmentthema: einem hoch konzentrierten Markt mit etablierter Nachfrage, strategischen Anwendungen und begrenztem Wettbewerb.
Während Regierungen und Industrieunternehmen ihren Blick zunehmend über Seltene Erden hinaus richten, könnte die Position von St George in einem der bedeutendsten Niobiumgebiete der Welt immer schwerer zu übersehen sein.
Quellen
https://investornews.com/market-opinion/niobium-cutting-through-the-misinformation/
https://www.stgm.com.au/
Lassen Sie sich in den Verteiler für St George Mining oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler St George Mining" oder "Nebenwerte".
St George Mining
Land: Australien
ISIN: AU000000SGQ8
https://stgm.com.au
Disclaimer/Risikohinweis St George Mining
Interessenkonflikte: Mit St George Mining existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr.
Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der St George Mining. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien
von St George Mining können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.
Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell
entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von St George Mining einsehen: https://www.stgm.com.au/investor-centre/investor-welcome.
Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es
ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.
Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die
behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.
Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel
besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung St George Mining vorgelegt, um die
Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten",
"erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder
Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die
der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.
Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder
Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der
Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen,
die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das
Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben
ist.
Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen
Dr. Reuter Investor Relations
Dr. Eva Reuter
Friedrich Ebert Anlage 35-37
60327 Frankfurt
+49 (0) 69 1532 5857
www.dr-reuter.eu
www.small-microcap.eu
Für Fragen bitte Nachricht an e-reuter@dr-reuter.eu
Über Dr. Reuter Investor Relations: Dr. Reuter Investor Relations ist eine Investor Relations Agentur / Investor Relations Agency mit der folgenden Servicepalette: Small Cap Investor Relations,
Retail Investor Relations, Privataktionäre, Institutional Investor Relations, Institutionelles Investor Relations, Finanz- Public Relations, ESG-Services, Roadshows, Investor Access,
Kapitalmarkt-Compliance, Equity Research.
The post Ein Unternehmen kontrolliert 80% des weltweiten Angebots - kann der Westen eine Alternative finden? appeared first on Small- and MicroCap Equity.
Enthaltene Werte: AU000000SGQ8
Die hier angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die Informationen ersetzen keine, auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. ABC New Media hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss und vor Veröffentlichung der Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Autoren wie z.B. Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen, Unternehmen. Infolgedessen können die Inhalte der Beiträge auch nicht von Anlageinteressen von ABC New Media und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen, Unternehmen gehören nicht der Redaktion von ABC New Media an. Ihre Meinungen spiegeln nicht notwendigerweise die Meinungen und Auffassungen von ABC New Media und deren Mitarbeiter wider. (Ausführlicher Disclaimer)

