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Zu tief gefallen: Kostolany-Kaufsignale bei Rheinmetall, Lahontan Gold und Coinbase

Die Hoffnung auf eine dauerhafte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran treibt die Kurse. Der Ölpreis fällt, die Inflationssorgen lassen nach. Doch selbst in so einem Umfeld sollten Anleger nicht wahllos zugreifen. Börsenlegende André Kostolany prägte die Regel: Wenn Kurse auf schlechte Nachrichten nicht mehr mit Verlusten reagieren, ist der Verkaufsdruck raus. Mit anderen Worten: Wer verkaufen wollte, hat es schon getan. Genau dieses Muster zeigt sich aktuell bei drei sehr unterschiedlichen Werten: Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall, der kanadische Explorer Lahontan Gold und die US-amerikanische Krypto-Plattform Coinbase haben - gemessen an ihren Höchstkursen - deutlich an Wert verloren, aber zuletzt eine belastende Nachricht einfach abgeschüttelt.

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

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