PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch nachgegeben. Gestiegene Ölpreise, der anstehende Zinsentscheid der US-Notenbank und weiter sinkende Kurse im Technologiesektor stimmten Anleger vorsichtig. So ließen neuerliche Angriffe des Iran im Krieg mit den USA die Preise für Öl und Gas wieder steigen. Bei vielen Einzelwerten prägten veröffentlichte Geschäftszahlen die Kursentwicklung.
Mitbelastet von teils hohen Kursverlusten im Luxusgütersektor verlor der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 0,65 Prozent auf 6.248,84 Punkte. Außerhalb des Euroraums wurden in der Schweiz nach der Rekordrally des SMI Gewinne mitgenommen. Der Züricher Leitindex gab am Ende um 0,58 Prozent auf 14.486,10 Zähler nach. Der britische FTSE 100 legte dagegen um 0,34 Prozent auf 10.908,41 Punkte zu und tastete sich weiter an seine Bestmarke heran.
"Die Stimmung bleibt angespannt, da sich für heute noch eine Reihe an Großereignissen an den Finanzmärkten ankündigt hat", sagte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Am Abend stehen neben der Fed auch die Quartalszahlen der Tech-Riesen Meta und Microsoft auf der Agenda./tih/he
US5949181045, EU0009658XXX, US30303M1027, FR0003500XXX, CH0009980XXX, GB0001383XXX




