EQS-News: Drägerwerk AG & Co. KGaA
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Dräger mit starker Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2026
Lübeck - Die Drägerwerk AG & Co. KGaA hat ihren Auftragseingang im ersten Halbjahr 2026 um etwa 9 Mio. Euro auf rund 1.747 Mio. Euro gesteigert (6 Monate 2025: 1.738,0 Mio. Euro). Der Umsatz erhöhte sich um 93 Mio. Euro auf rund 1.603 Mio. Euro (6 Monate 2025: 1.510,2 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um etwa 43 Mio. Euro auf 63,8 Mio. Euro (6 Monate 2025: 20,4 Mio. Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 4,0 Prozent (6 Monate 2025: 1,3 Prozent). "In der ersten Jahreshälfte 2026 haben wir unseren Erfolgskurs fortgesetzt. Der Umsatz ist aufgrund der guten Entwicklung in der Medizin- und Sicherheitstechnik kräftig gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern konnte sich mehr als verdreifachen. Dazu hat die starke operative Dynamik beigetragen, aber auch die Rückerstattung von US-Zöllen. Die Nachfrage nach unserer Technik für das Leben ist ungebrochen und der Auftragseingang weiter angestiegen. Diese robuste Entwicklung stimmt uns weiterhin zuversichtlich", sagt Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG. Steigende Nachfrage trotz Vorjahreseffekt Im Segment Medizintechnik sank der Auftragseingang währungsbereinigt um 3,7 Prozent auf 956,5 Mio. Euro (6 Monate 2025: 1.010,8 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung des Großauftrags im Vorjahr wäre er ungefähr stabil geblieben. Im Segment Sicherheitstechnik stieg der Auftragseingang währungsbereinigt deutlich um 9,5 Prozent auf 790,9 Mio. Euro (6 Monate 2025: 727,2 Mio. Euro), getragen von einer hohen Nachfrage in allen Produktbereichen und Regionen. Kräftiges Umsatzwachstum in beiden Segmenten Im Segment Medizintechnik erhöhte sich der Umsatz währungsbereinigt um 7,6 Prozent auf 897,5 Mio. Euro (6 Monate 2025: 851,1 Mio. Euro). Der mit Abstand größte Wachstumstreiber war die Region Amerika, gefolgt von EMEA und Deutschland. In der Region APAC ging der Umsatz zurück. Im Segment Sicherheitstechnik stieg der Umsatz währungsbereinigt um 7,8 Prozent auf 705,6 Mio. Euro (6 Monate 2025: 659,2 Mio. Euro). Die Regionen Amerika und EMEA verzeichneten jeweils ein deutliches Plus. In Deutschland legte der Umsatz ebenfalls zu. Die Region APAC verbuchte einen Rückgang. Ergebnis deutlich über Vorjahr Das EBIT stieg im ersten Halbjahr 2026 auf 63,8 Mio. EUR (6 Monate 2025: 20,4 Mio. EUR). Die EBIT-Marge erhöhte sich ebenfalls sehr deutlich um 2,6 Prozentpunkte auf 4,0 Prozent (6 Monate 2025: 1,3 Prozent). Wesentliche Gründe hierfür waren das kräftige Umsatzwachstum sowie die Verbesserung der Bruttomarge. Die Funktionskosten legten um 3,6 Prozent auf 680,8 Mio. Euro zu (6 Monate 2025: 656,9 Mio. Euro). Der Kostenanstieg blieb somit deutlich unter dem Umsatzwachstum. Darüber hinaus enthielt das EBIT einen Einmaleffekt von 7,8 Mio. Euro aus der Rückerstattung von Zollzahlungen im zweiten Quartal. Nach dem Bilanzstichtag des ersten Halbjahres haben wir im Juli weitere Zollrückerstattungen (einschließlich Zinszahlungen) von rund 14,2 Mio. Euro erhalten. Dieser Einmaleffekt wird ergebniswirksam im dritten Quartal verbucht. Dräger hält weitere Zollrückerstattungen von rund 7 bis 9 Mio. Euro für möglich. Derzeit ist jedoch nicht absehbar, ob, wann und in welcher tatsächlichen Höhe entsprechende Rückerstattungen erfolgen. Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal Der Umsatz von Dräger stieg währungsbereinigt um 8,5 Prozent auf 847,3 Mio. Euro (2. Quartal 2025: 780,0 Mio. Euro). Die Bruttomarge erhöhte sich um 2,8 Prozentpunkte auf 46,6 Prozent (2. Quartal 2025: 43,8 Prozent). Das EBIT konnte sich mehr als verdoppeln und stieg auf 45,9 Mio. Euro (2. Quartal 2025: 20,0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich signifikant um 2,9 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent (2. Quartal 2025: 2,6 Prozent). Prognose für 2026 Capital Markets Day 2026 "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um unser Profil bei Investoren und Analysten zu schärfen und unsere Strategie, unsere Wachstumstreiber und die Hebel zur weiteren Margenverbesserung auf mindestens zehn Prozent EBIT-Marge im Jahr 2030 zu erläutern", sagt Stefan Dräger. Weiterführende Informationen im Finanzbericht unter www.draeger.com. Disclaimer
30.07.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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