DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
AMAZON - Amazon-Mitarbeiter haben Fälle von "katastrophal teuren" Kostenüberschreitungen festgestellt, die durch Fehler beim Einsatz von KI durch das Unternehmen und mangelnde Ausgabenkontrollen verursacht wurden. Leitende Ingenieure teilten ihren Kollegen bei einer Mitarbeiterversammlung am Dienstag mit, dass Versuche, Aufgaben von der herkömmlichen Programmierung auf den Einsatz von KI-Modellen umzustellen, zu "ungeplanten" Ausgaben geführt hätten, wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Financial Times berichteten. Die Ingenieure arbeiteten unter anderem an "automatisierten" Sicherheitsvorkehrungen für künftige Projekte. Der Vorfall verdeutlicht die Schwierigkeiten, die selbst die größten Technologieunternehmen haben, KI in ihren täglichen Betrieb zu integrieren, ohne dabei die Kosten aus dem Ruder laufen zu lassen. "Es ist schwierig herauszufinden, wie viel irgendetwas [im Zusammenhang mit KI] kostet", sagte ein leitender Amazon-Mitarbeiter gegenüber der Zeitung. (Financial Times)
SIEMENS - Im Zuge des Programms One Tech Company will Siemens die Zuständigkeiten im Vorstand neu ordnen. Der Konzern prüfe derzeit, ob Vorstand Peter Körte einen Teil seiner direkten Aufgaben abgeben könnte, erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen. Körte ist seit kurzem neben seiner Funktion als Strategie- und Technologiechef zusätzlich für den Kernbereich Smart Infrastructure verantwortlich. In Aufsichtsratskreisen hieß es, Körte habe damit sehr viele Aufgaben. Zudem achte man auf ein ausgewogenes Kräfteverhältnis im Vorstand - auch mit Blick auf Industrievorstand Cedrik Neike, der wie Körte als Kandidat für die langfristige Nachfolge von Konzernchef Roland Busch gilt. In diesem Zusammenhang gebe es Überlegungen, dass Körte den Titel des Chief Technology Officers abgeben könnte. (Handelsblatt)
ENBW/RHEINENERGIE - Der Kölner Energieversorger Rheinenergie übernimmt das gesamte Geschäft für Energiedienstleistungen des baden-württembergischen Versorgers EnBW. Dazu zählen die Planung sowie der Bau und Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung - also Großwärmepumpen, Gaskessel oder Blockheizkraftwerke bei Kunden in Industrie und Kommunen. Rund 200 Anlagen und 150 Mitarbeitende wechseln auf dem Papier von Stuttgart nach Köln. Rheinenergie soll laut Handelsblatt-Informationen einen niedrigen dreistelligen Betrag für den Deal gezahlt haben. (Handelsblatt)
AIR FRANCE-KLM - Angesichts von Hitzewellen meiden immer mehr Reisende Sommerurlaube in südeuropäischen Ländern und bevorzugen stattdessen weiter nördlich gelegene Reiseziele, sagte der Chef von Air France-KLM. Dies sei die "größte Veränderung", die der Luftfahrtkonzern in den letzten Wochen erlebt habe, nachdem er wegen höherer Treibstoffpreise einen Gewinnrückgang von 70 Prozent im zweiten Quartal gemeldet hatte. "Wir beobachten, dass immer mehr Europäer ... bestimmte Teile Frankreichs und Spaniens meiden - all diese Orte, an denen es glühend heiß ist oder Waldbrände wüten", sagte er der Financial Times. Während viele Besucher aus den USA an ihren Reiseplänen festhielten, sei die "größte Veränderung im Reiseverhalten", dass Europäer diesen Sommer "in den nördlichen Teil Europas" reisten. (Financial Times)
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July 31, 2026 01:01 ET (05:01 GMT)
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