DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
ASTRAZENECA/BRISTOL-MYERS - Der britische Pharmakonzern führt nach Angaben von Insidern Gespräche über eine Fusion mit dem US-Rivalen Bristol Myers Squibb. Entstehen könnte mit einem Börsenwert von fast 400 Milliarden US-Dollar eines der weltweit größten Pharmaunternehmen. Die Unternehmen haben in den vergangenen Monaten laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen Gespräche über einen Zusammenschluss geführt. Die Verhandlungen könnten in naher Zukunft zu einem Deal führen, sich jedoch auch verzögern oder scheitern. (Financial Times)
COMMERZBANK - Die Frankfurter Bank akzeptiert ihre Niederlage im Übernahmekampf mit Unicredit. Das geht aus internen Dokumenten und zahlreichen Gesprächen mit Commerzbank-Insidern hervor. Sie alle räumen inzwischen ein, dass der Kampf um die Eigenständigkeit des 156 Jahre alten Geldhauses verloren ist, schließlich kontrolliert Unicredit inzwischen knapp 50 Prozent der Anteile. Vorstandschefin Bettina Orlopp gibt sich intern optimistisch, dass sie im Austausch mit Unicredit-CEO Andrea Orcel aus dem feindlichen Übernahmeversuch noch einen freundlichen Deal machen kann. "Über die kommenden Wochen und Monate werden Commerzbank und Unicredit Gespräche führen, um Schritt für Schritt festzulegen, wie wir weitermachen", sagte Orlopp in einem Interview im Intranet des Instituts. (Handelsblatt)
VOLKSWAGEN - Deutschlands größter Autohersteller vollzieht eine Kehrtwende und fordert ein hartes Durchgreifen der EU-Kommission gegen Chinas Subventionspolitik. Nach dem Druck aus der Autobranche könnte die EU-Kommission nun schneller gegen Importe chinesischer Plug-in-Hybride vorgehen. Wie Vertreter aus Kommissions- und Industriekreisen dem Handelsblatt berichten, wird derzeit geprüft, noch in diesem Jahr Ausgleichszölle einzuführen. Insider rechnen im Herbst mit einer Entscheidung. (Handelsblatt)
BÄCKEREIKETTE - FSN Capital übernimmt die Frankfurter Bäckerei "Der Bäcker Eifler" und legt diese mit Bäcker Görtz und Bäckerei Pappert zusammen, die sich bereits im Portfolio der skandinavischen Private-Equity-Gesellschaft befinden. Der Einstieg bei Görtz erfolgte 2022, Pappert folgte 2025. Zusammen firmieren die drei Bäckereien künftig als Brotwert-Gruppe, die rund 500 Filialen betreibt. Die Gruppe setzt nach Informationen der Börsen-Zeitung mehr als 400 Mill. Euro um und steuert beim operativen Gewinn (EBITDA) auf die 100 Mill. Euro zu. FSN Capital wollte dies auf Nachfrage nicht kommentieren. (Börsen-Zeitung)
MONTE DEI PASCHI - Die italienische Bank prüft alternative Optionen zur Abwehr einer feindlichen Übernahme durch Intesa Sanpaolo. Darunter ist laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen eine mögliche Übernahme der Banco BPM, nachdem die Gespräche über eine "Fusion unter Gleichen" zwischen den beiden kleineren Banken am Freitag gescheitert sind. (Financial Times)
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August 03, 2026 00:59 ET (04:59 GMT)
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