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Gilles Moëc (AXA IM): Zoom auf den Boom

12.02.2024 -

  • Wir haben die Möglichkeit untersucht, dass die starke US-Wirtschaft auf den Anstieg der Investitionen in geistiges Eigentum seit Mitte der 2010er zurückzuführen ist, die der Euroraum verschlafen hat.
  • Die Daten müssen mit Vorsicht betrachtet werden, aber möglicherweise schlägt die Geldpolitik in den USA langsamer auf die Wirtschaft durch als im Euroraum.

Wir analysieren die anhaltenden Wachstumsunterschiede zwischen den USA und dem Euroraum. Dabei konzentrieren wir uns auf Erklärungen, die einander nicht ausschließen: (1) Fundamentale Faktoren als Ursache des Produktivitätsanstiegs in den USA, die es im Euroraum nicht gibt. (2) Ein langsameres Durchschlagen der dies- und jenseits des Atlantiks gleichermaßen straffen Geldpolitik auf die Realwirtschaft in den USA.

Die Unterscheidung zwischen "strukturellen" und "zyklischen" Produktivitätssteigerungen in Echtzeit ist schwierig. Dennoch sind wir geneigt, die anhaltend starke US-Wirtschaft mit dem deutlichen Anstieg der Investitionen in geistiges Eigentum (vor allem in Software und Forschung & Entwicklung) seit der Mitte der 2010er-Jahre zu erklären. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten dazu, wie sehr Unternehmen profitieren, wenn sie IT-Techniken wie Cloud Computing nutzen. Während sich die Technologiedebatte zurzeit vor allem um die vielversprechenden Aussichten der KI dreht, kann es gut sein, dass die Verbreitung älterer Technologien - vielleicht begünstigt durch die COVID-Krise - eine "heimliche Revolution" ausgelöst hat. Interessanterweise hat der Euroraum Investitionen in geistiges Eigentum komplett verschlafen. Während die EU damit beschäftigt ist, etwas mit dem US-amerikanischen IRA and Chips Act Vergleichbares auf die Beine zu stellen und eine Industriepolitik mit interventionistischen Zügen zu betreiben, könnte eine schnellere Auszahlung der Next-GenerationEU-Mittel" - insbesondere der für die Digitalisierung vorgesehenen Gelder - sinnvoller für die Steigerung der Produktivität sein,.

Die US-Daten aus verschiedenen Quellen mögen uneinheitlich sein, aber die volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen deuten darauf hin, dass die Geldpolitik bislang kaum Auswirkungen auf die US-Unternehmen hatte und die Straffung langsamer durchschlägt als im letzten Zinssenkungszyklus vor 20 Jahren. Im Euroraumländern, für die vergleichbare aktuelle Zahlen vorliegen, ist das anders, beispielsweise in Frankreich. Europa könnte deshalb einen Doppelschlag abbekommen: Kein positiver Angebotsschock und ein schnelles Durchschlagen der Geldpolitik der EZB.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Erfahren Sie mehr im vollständigen Artikel "Asymmetrische Risiken" (in englischer Sprache).

© 2024 Asset Standard
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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