
Die niederländische Großbank ING Groep verzeichnete im zweiten Quartal 2023 einen leichten Ertragsrückgang auf 5,7 Milliarden Euro. Trotz eines sechsprozentigen Rückgangs des Zinsüberschusses auf 3,8 Milliarden Euro konnte der Provisionsüberschuss um knapp zehn Prozent auf 999 Millionen Euro gesteigert werden. Der Nettogewinn sank um 17 Prozent auf 1,78 Milliarden Euro, übertraf jedoch die Erwartungen der Analysten. Aufgrund dieser Entwicklungen hat die Bank ihre Prognose für den Gesamtertrag im Jahr 2024 nach oben korrigiert und rechnet nun mit Einnahmen von über 22 Milliarden Euro.
Marktreaktion und Ausblick
Trotz der positiven Prognoseanhebung reagierte der Aktienmarkt zunächst verhalten. Die ING-Aktie verzeichnete im EURONEXT-Handel einen Rückgang von etwa 1,75 Prozent auf 16,46 Euro. Dennoch bleibt die Dividendenrendite mit 5,9 Prozent attraktiv für Anleger. Die Bank erwartet, dass die Zinseinnahmen in diesem Jahr das obere Ende der prognostizierten Spanne von 16,1 bis 16,6 Milliarden Euro erreichen werden, was auf eine potenzielle Erholung in den kommenden Quartalen hindeutet.
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