
Der französische Mischkonzern Vinci verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres ein solides Umsatzwachstum, wobei besonders das europäische Auslandsgeschäft hervorstach. Der Gesamtumsatz stieg um mehr als drei Prozent auf 52,3 Milliarden Euro, mit einem bemerkenswerten Zuwachs von fast zehn Prozent in Europa außerhalb Frankreichs. Besonders das Segment Autobahnen und Flughäfen glänzte mit einem Plus von sieben Prozent. Trotz dieser positiven Entwicklung blieb der Umsatzanstieg leicht hinter den Expertenerwartungen zurück.
Steuerliche Belastungen im Fokus
Die Zuversicht der Anleger wurde jedoch durch die Ankündigung einer möglichen Sondersteuer in Frankreich getrübt. Vinci rechnet mit einer potenziellen Belastung von rund 400 Millionen Euro für das laufende Jahr und weiteren 200 Millionen Euro für 2025. Diese Aussicht führte zu einer spürbaren Korrektur der Gewinnprognosen durch Analysten und einer negativen Kursreaktion an der Börse. Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Unternehmen bei seiner Prognose für ein Umsatz- und Betriebsergebniswachstum im Gesamtjahr, was die operative Robustheit des Konzerns unterstreicht.
Vinci Aktie: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...