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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - Stellantis verliert Fünftel an Wert

DJ MÄRKTE EUROPA/Gut behauptet - Stellantis verliert Fünftel an Wert

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte sind am Freitag mit einem geringen Plus in den Handel gestartet. Die Rotation aus Technologie- wie auch Softwaretiteln dauert auch zum Wochenschluss an. Das Geld fließt dagegen in zyklische Sektoren wie Industrie, Rohstoffe und Banken, heißt es von Strategen. Dies sei nicht zwangsläufig negativ, da der Markt damit auf einem breiteren Fundament stehe. Die Berichtssaison hatte bisher zwar einige Überraschungen parat, allerdings setzte sie keinen Impuls dafür, dass frisches Geld den Weg an die Börse findet. Der DAX notiert 0,1 Prozent höher bei 24.518 Punkten, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,2 Prozent. Der Euro handelt nahe der Marke bei 1,18 Dollar stabil, die Bundesanleihen tendieren nach dem Plus der vergangenen beiden Tage auf dem erreichten Niveau seitwärts.

Der Datenkalender ist recht leer. Der ursprünglich für heute vorgesehene US-Arbeitsmarktbericht wurde aufgrund des kurzzeitigen Shutdowns auf kommenden Mittwoch verschoben. Damit bleibt an US-Konjunkturdaten lediglich der Index der Universität von Michigan für das Verbrauchervertrauen. Für den Euro könnten nach Einschätzung der Marktstrategen der DZ Bank die ersten Stellungnahmen aus den Reihen der EZB wichtig werden.

Stellantis brechen nach Abschreibung ein

Eine faustdicke Überraschung lieferte am Morgen Stellantis, die Aktien brechen 20 Prozent ein. Der Jeep-Hersteller gab bekannt, dass er im Rahmen einer Abkehr von Elektrofahrzeugen nun Belastungen in Höhe von rund 22,2 Milliarden Euro verbuchen wird. Damit ist Stellantis der jüngste Automobilhersteller, der seine Pläne für batteriebetriebene Autos angesichts einer schwächer als erwartet ausgefallenen Nachfrage zurückschraubt. Regulatorische Änderungen und eine verhaltene Nachfrage auf dem US-Markt haben mehrere Autobauer dazu veranlasst, ihre E-Mobilitäts-Ambitionen zurückzufahren. Der Schritt von Stellantis folgt auf eine Ankündigung von Ford Motor im Dezember, wonach das Unternehmen Belastungen in Höhe von rund 19,5 Milliarden US-Dollar erwartet, die hauptsächlich mit dem Elektrogeschäft zusammenhängen. Um das Geld im Hause zu halten, wird wohl die Dividende gestrichen. Der Sektor der Automobilhersteller ist mit minus 3,2 Prozent der Verlierer des Tages, Renault und VW notieren 2,4 Prozent im Minus.

Bayer mit positiven Newsflow

Positiv werten die Analysten von JP Morgan für Bayer (+1,6%), dass der Gerinnungshemmer Asundexian von Bayer das Risiko eines ischämischen Schlaganfalls substanziell, und zwar um 26 Prozent, reduziert. Aktuell berücksichtigen sie Spitzenumsätze von 1,4 Milliarden Dollar nach 2035 sowie Umsätze von 100 Millionen Dollar im Jahr 2028, was im Einklang mit dem Konsens liege. Die Analysten glauben jedoch, dass aufgrund der starken Datenlage Aufwärtspotenzial für diese Prognosen bestehe - sowohl hinsichtlich des Markthochlaufs als auch des endgültigen Spitzenumsatzes.

Für die Aktie von Renk geht es nach einem positiven Analystenkommentar um 7 Prozent nach oben. Die Aktie von Siemens Healthineers wird heute "Ex Dividende" in Höhe von einem Euro gehandelt.

Für Bechtle geht es derweil um knapp 8 Prozent nach unten. Aus dem Handel heißt es, dass die Zahlen an sich so ein hohes Minus nicht rechtfertigen, die wichtigen Kennziffern lägen alle rund um den erwarteten Rahmen, das vierte Quartal sei gut gelaufen. Eventuell bremse der vorsichtige Ausblick, der die deutlichen Preiserhöhungen der PC-Hersteller erwähnt.

Novo Nordisk legen um 4,7 Prozent zu, nachdem das Unternehmen rechtliche und regulatorische Schritte gegen Hims & Hers angekündigt hat. Die Telemedizin-Plattform hatte zuvor bekannt gegeben, sie werde eine kostengünstigere Rezeptur der Wegovy-Pille anbieten. Novo Nordisk bezeichnete den Vorstoß von Hims & Hers als "illegale Massenherstellung von Rezeptur-Medikamenten, die ein erhebliches Risiko für die Sicherheit der Patienten darstellt".

Die Ergebnisse der Societe Generale für das vierte Quartal dürften nicht ausreichen, um eine weitere Outperformance der Aktie zu rechtfertigen, schreiben Thomas Hallett und Andrew Stimpson von Keefe, Bruyette & Woods. Die französische Bank habe vor einer hohen Hürde gestanden, da die Erwartungen gestiegen seien und die Aktie sich vor Veröffentlichung der Zahlen überdurchschnittlich entwickelt habe. Die Aktie fällt um 2,7 Prozent auf 72,20 Euro, notiert seit Jahresbeginn aber immer noch 5,1 Prozent im Plus.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.934,73    +0,2%    9,03     +2,3% 
Stoxx-50         5.079,80    +0,2%    8,36     +3,1% 
DAX           24.517,57    +0,1%   26,51     +0,0% 
MDAX          31.306,78    -0,4%  -127,73     +2,7% 
TecDAX          3.588,99    -1,1%   -39,06     +0,2% 
SDAX          17.692,43    -1,0%  -186,04     +4,1% 
CAC           8.208,50    -0,4%   -29,67     +1,1% 
SMI           13.392,19    -0,5%   -73,85     +1,5% 
ATX           5.614,38    -0,4%   -22,66     +5,8% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Do, 17:59 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1791    +0,1%   1,1782     1,1801  +0,3% 
EUR/JPY          185,19    +0,1%   185,01     185,16  +0,5% 
EUR/CHF          0,9178    +0,1%   0,9166     0,9173  -1,5% 
EUR/GBP          0,8691    -0,1%   0,8703     0,8713  -0,2% 
USD/JPY          157,06    +0,0%   157,04     156,90  +0,2% 
GBP/USD          1,3567    +0,2%   1,3537     1,3545  +0,5% 
USD/CNY          6,9577    -0,0%   6,9589     6,9530  -1,0% 
USD/CNH          6,9383    +0,0%   6,9382     6,9345  -0,5% 
AUS/USD          0,6961    +0,5%   0,6929     0,6969  +3,9% 
Bitcoin/USD       65.122,65    +1,9% 63.926,40   67.879,55 -29,1% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          64,05    63,29   +1,2%      0,76  +9,9% 
Brent/ICE          68,25    67,55   +1,0%      0,70 +10,7% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.847,48   4.774,29   +1,5%     73,20 +10,6% 
Silber           73,95    70,90   +4,3%      3,05  -0,6% 
Platin          1.698,86   1.690,39   +0,5%      8,47  -3,6% 
Kupfer            5,76     5,82   -1,1%     -0,07  +2,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 06, 2026 04:21 ET (09:21 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

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