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Nach einem Jahr außergewöhnlich hoher Kursgewinne treten Aktien aus den Bereichen Verteidigung und kritische Rohstoffe in eine selektivere Phase ein. Geopolitik bleibt wichtig, doch Umsetzung, Lieferketten und industrielle Substanz rücken nun in den Mittelpunkt.
Vom geopolitischen Momentum zur industriellen Umsetzung
Europäische Rüstungsaktien starteten mit anhaltendem Schwung in das Jahr 2026. Steigende Spannungen rund um Iran und Venezuela sowie eine erneute strategische Debatte über die Arktis haben die Einschätzung verstärkt, dass heutige Sicherheitsherausforderungen struktureller und nicht vorübergehender Natur sind. Die Rede von einem "Rüstungs-Superzyklus" hat sich daher von Spekulation zu politischer Realität entwickelt.
Gleichzeitig ändern sich die Prioritäten der Investoren. Nach der breiten Neubewertung von Rüstungs- und Rohstoffwerten im Jahr 2025 richtet sich der Fokus nun auf Fundamentaldaten. Auftragsbestände, Produktionskapazitäten und die Fähigkeit zur Lieferung im großen Maßstab werden zunehmend entscheidend. Verteidigung und kritische Rohstoffe bleiben strategisch bedeutsam, doch die Bewertungsunterschiede zwischen führenden Unternehmen und Nachzüglern vergrößern sich.
Verteidigungshaushalte signalisieren mehrjährige Nachfrage
Das makroökonomische Umfeld bleibt unterstützend. Es wird erwartet, dass die europäischen Verteidigungsausgaben in den kommenden fünf Jahren stetig steigen, da NATO-Verpflichtungen, Industriepolitik und nationale Sicherheitsinteressen zusammenlaufen. Die meisten EU-Mitgliedstaaten streben inzwischen Verteidigungsbudgets von mindestens 2% des BIP an - ein Zeichen strukturellen statt zyklischen Wachstums.
Für die Branche bedeutet dies planbare Nachfrage, lange Vertragszyklen und relativ begrenzten Wettbewerb bei kritischen Systemen. Hohe Markteintrittsbarrieren und staatlich gestützte Beschaffungsprogramme stützen weiterhin Margen und Ergebnisvisibilität in der gesamten Industrie.
Rheinmetall und das Rückgrat der europäischen Wiederaufrüstung
Rheinmetall (ISIN: DE0007030009) hat sich zu einem zentralen Pfeiler der europäischen verteidigungsindustriellen Basis entwickelt. Seit Ende 2025 ist das politische Umfeld zunehmend günstig. Das EU-Programm European Defence Industry Programme (EDIP) und die Finanzierungsinitiative SAFE sollen gemeinsame Beschaffung beschleunigen und Produktionskapazitäten in der EU ausbauen.
Deutschland, Rheinmetalls Heimatmarkt, geht dabei besonders schnell vor. Berlin plant zwischen Ende 2025 und Ende 2026 die Bestellung von Rüstungsgütern im Umfang von rund 83 Mrd. €, deutlich mehr als in den Vorjahren. Ein erheblicher Teil dieser Ausgaben ist für europäische Anbieter vorgesehen und stärkt Rheinmetalls strategische Position.
Operativ erweitert das Unternehmen weiterhin sein Auftragsbuch. Zuletzt gehörten dazu Simulatoren für den Schützenpanzer Puma, Vorbereitungen für Lieferungen von Lynx-KF41-Fahrzeugen an die Ukraine sowie große Investitionen in die Munitionsproduktion. Analysten verweisen auf hohe Planungssicherheit und anhaltende Nachfrage als wesentliche Stützen der Gewinne bis 2026.
DroneShield und die Technologisierung moderner Kriegsführung
Während Rheinmetall für industrielle Skalierung steht, verkörpert DroneShield (ISIN: AU000000DRO2) die rasche Technologisierung moderner Konflikte. Abwehrsysteme gegen Drohnen und elektronische Kriegsführung haben sich von experimentellen Konzepten zu zentralen Beschaffungsschwerpunkten entwickelt.
Ende 2025 gab DroneShield einen Auftrag im Wert von fast 50 Mio. AUD zur Lieferung tragbarer Drohnenabwehrsysteme an einen europäischen Militärkunden bekannt. Der Auftrag unterstreicht die wachsende institutionelle Nachfrage nach Drohnenabwehr, da unbemannte Systeme auf dem Schlachtfeld stark zunehmen.
Allerdings steigen die Anforderungen. Investoren achten zunehmend auf Umsetzung, Lieferpläne und wiederkehrende Umsätze statt auf bloße Vertragsmeldungen. Für spezialisierte Verteidigungstechnologieunternehmen dürfte 2026 daher ein Jahr des Nachweises statt der Versprechen werden.
Almonty und der strategische Wert kritischer Mineralien
Neben Waffensystemen sind Lieferketten für kritische Materialien zu einem zentralen Bestandteil der Verteidigungspolitik geworden. Almonty Industries (ISIN: CA0203987072) steht genau an dieser Schnittstelle. Das Unternehmen entwickelt die Sangdong-Wolframmine in Südkorea - eines der größten und hochgradigsten Wolframvorkommen außerhalb Chinas.
Wolfram ist unverzichtbar für Munition, Luft- und Raumfahrt sowie moderne Fertigung. China dominiert derzeit die weltweite Versorgung und stellt etwa 80% der Produktion. Da die USA und ihre Verbündeten strategische Abhängigkeiten reduzieren wollen, entwickelt sich Sangdong zu einer seltenen skalierbaren Alternative.
Almonty hat seine Präsenz in den USA ausgebaut, Lieferverträge mit verteidigungsnahen Verarbeitern gesichert und politische Aufmerksamkeit in Washington auf sich gezogen. Mit näher rückendem Produktionsstart wird das Unternehmen zunehmend als strategische Infrastruktur statt als klassisches Bergbauprojekt betrachtet.
St George Mining und die Rohstoffe der Sicherheit
St George Mining (ISIN: AU000000SGQ8) beleuchtet eine weitere Dimension verteidigungsbezogener Nachfrage. Sein Araxá-Projekt in Brasilien zielt auf Niob und Seltene Erden ab - beide entscheidend für hochfeste Legierungen, Elektronik und moderne Verteidigungsanwendungen.
Im Gegensatz zu Rüstungskonzernen hängt der Wertansatz von St George weniger von einzelnen Verträgen ab als von Geologie, Standort und langfristiger Knappheit. Die Nähe zu bestehender Infrastruktur und führenden Produzenten stärkt die Glaubwürdigkeit des Projekts, während jüngste Bohrungen das Vertrauen in die Ressourcenbasis erhöht haben.
Von Themen-Investments zu Fundamentaldaten
Die starken Kursgewinne 2025 wurden durch Relevanz getrieben. Die Märkte belohnten Unternehmen, die mit Verteidigungsausgaben und Lieferkettensicherheit verbunden waren - oft sehr aggressiv. Die nächste Phase dürfte selektiver ausfallen.
Für Rheinmetall besteht die Herausforderung in der effizienten Skalierung der Produktion. DroneShield muss technologische Relevanz in verlässliche Umsetzung überführen. Almonty steht vor dem kritischen Übergang von Entwicklung zu Produktion. St George Mining bleibt eine längerfristige Wette auf strategische Rohstoffe.
Der Aufschwung im Verteidigungssektor ist intakt. Doch im Verlauf des Jahres 2026 werden zunehmend Fundamentaldaten - nicht Schlagzeilen - darüber entscheiden, wer weiterhin profitiert.
Quellen:
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St George Mining
Land: Australien
ISIN: AU000000SGQ8
https://stgm.com.au
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