DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
VOLKSWAGEN - Europas größter Autokonzern Volkswagen soll künftig wieder stärker zentral gesteuert werden. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, plant Vorstandschef Oliver Blume, wichtige Entscheidungen zu Software, Fahrzeugplattformen und Fahrerassistenzsystemen schrittweise zurück in die Zentrale in Wolfsburg zu holen. Die Neuordnung ist Teil der Konzernstrategie bis 2030 und soll ein Schwerpunkt von Blumes zweiter Amtszeit werden. Ziel ist es, Kosten zu senken, das Tempo zu erhöhen und Doppelentwicklungen unter den Marken zu vermeiden. Als Blaupause gilt das neue Steuerungsmodell der Volumenmarken VW, Skoda und Seat/Cupra, mit dem Technik, Einkauf und Produktion gebündelt werden. Intern wächst der Druck auf Blume, da er laut Vereinbarungen mit Arbeitnehmervertretern bereits bis Frühjahr 2025 ein neues Steuerungskonzept vorlegen sollte. Der Betriebsrat unterstützt zwar mehr zentrale Führung, lehnt jedoch eine Holdingstruktur ab. Eine Verkleinerung des Konzernvorstands gilt im Zuge der Neuordnung als wahrscheinlich. (Handelsblatt)
OPENAI/NVIDIA - Nvidia steht kurz vor dem Abschluss einer Investition in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar in OpenAI. Diese wird die langfristige Zusage über 100 Milliarden Dollar ersetzen, die die Unternehmen im vergangenen Jahr vereinbart hatten, und ist Teil einer massiven neuen Finanzierungsrunde für das KI-Startup. Das wertvollste Unternehmen der Welt befindet sich in der Endphase der Verhandlungen mit OpenAI, und die Investition könnte nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen bereits an diesem Wochenende abgeschlossen werden. Die Eigenkapitalinvestition in Höhe von 30 Milliarden Dollar ist Teil einer größeren Finanzierungsrunde, die auf dem besten Weg ist, mehr als 100 Milliarden Dollar einzusammeln. Sie wird den ChatGPT-Macher mit 730 Milliarden Dollar bewerten (das neu eingeworbene Kapital nicht mitgerechnet), so die Personen. OpenAI wird einen Großteil seines neuen Kapitals wieder in Nvidia-Hardware investieren. Die Unternehmen werden jedoch nicht an der im September angekündigten mehrjährigen Investitionspartnerschaft über 100 Milliarden Dollar festhalten, fügten die Personen hinzu. (Financial Times)
MASTERCARD - Michael Miebach sieht Mastercard als möglichen Partner für den digitalen Euro. "Wir stehen solchen Initiativen offen gegenüber", sagte der CEO des Kreditkartenkonzerns im Gespräch mit dem Handelsblatt. Das US-Unternehmen verfüge über Expertise bei digitalen Währungen und habe auch schon Bündnisse in anderen Ländern. "Der Wunsch nach europäischen Zahlungslösungen ist verständlich", sagte Miebach. In den vergangenen Jahren habe der Konzern stark investiert, um Technik und Datenspeicherung stärker zu lokalisieren. (Handelsblatt)
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February 20, 2026 00:29 ET (05:29 GMT)
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