DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
TKMS - Zwischen Kanada und Deutschland bahnt sich nach einem Bericht von Bild ein Handelsdeal an. Demnach bietet die Bundesregierung gemeinsam mit Norwegen an, Kanada zwölf U-Boote zu liefern. Der deutsche Rüstungskonzern TKMS könnte damit kurz vor einem milliardenschweren Auftrag stehen. Bisher war auch Südkorea an dem Vergabeverfahren beteiligt. Im Gegenzug will Deutschland mehr kanadisches, statt bisher fast ausschließlich US-amerikanisches, Flüssigerdgas kaufen, wie die Zeitung aus Koalitionskreisen schreibt. Überdies soll sich Volkswagen verpflichten, über seine Tochter PowerCo eine Fabrik für Elektrofahrzeugbatterien in der kanadischen Provinz Ontario zu bauen. Am Mittwoch soll der mögliche Deal in einer nicht öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestags behandelt werden. (Bild)
RWE - Der Energiekonzern hat der Bundesregierung Forderungen zur geplanten Kraftwerksstrategie geschickt. Das Papier liegt dem Handelsblatt vor. Laut RWE sollen bei staatlichen Ausschreibungen zunächst keine Batteriespeicher, sondern nur Gaskraftwerke zum Zuge kommen. Das brächte Nachteile für Betreiber der Speicher und mehr Marktmacht für RWE. Philipp Schröder, Chef des Energie-Start-ups 1Komma5 Grad, warnt: "Diese Positionen zu übernehmen, wäre politisch und volkswirtschaftlich fahrlässig." (Handelsblatt)
SAP - Der Technologiekonzern bereitet sich auf den Durchbruch von Quantencomputern vor. Ein neues Team mit einer zweistelligen Zahl an Mitarbeitern soll konkrete Anwendungsszenarien entwickeln, Standards definieren und Experimente vorbereiten - mit dem Ziel, Quantencomputer perspektivisch in SAP-Produkte einzubinden. "Wir haben die Strukturen rund um Quanten-Computing professionalisiert", sagte Technikchef Philipp Herzig. (Handelsblatt)
IQM - Das Rennen um die Supercomputer der Zukunft ist kapitalintensiv. Deshalb will Europas Hoffnungsträger IQM im Sommer an die Börse gehen. Das finnische Unternehmen ist auch in München verankert - und hat einen deutschen Chef. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
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February 24, 2026 00:43 ET (05:43 GMT)
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