Für Gesco waren die vergangenen Jahre von einem schwierigen Branchenumfeld geprägt. Die deutsche Industrie befand sich laut Einkaufsmanagerindex über einen langen Zeitraum im Abschwung, was die Entwicklung der Beteiligungsgesellschaft erheblich belastete. Mehrfach mussten die Erwartungen angepasst werden - zunächst im Herbst, später nochmals im Februar. Am Ende stand eine Gewinnprognose von 7 bis 10 Mio. Euro.
Operativ bewegte sich das Ergebnis zwar am oberen Rand der zuvor kommunizierten Spanne von 9 bis 12 Mio. Euro. Ein Forderungsausfall im Zusammenhang mit einer früheren Transaktion drückte jedoch zusätzlich auf das Nettoergebnis. Ursprünglich hatte die Zielgröße sogar bei 13 bis 17 Mio. Euro gelegen, was die Dimension der Anpassungen verdeutlicht.
Inzwischen hellt sich das Umfeld jedoch etwas auf. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie kletterte zuletzt mit 50,7 Punkten wieder über die Expansionsschwelle. Sollte sich dieser Trend verfestigen, könnte Gesco überproportional profitieren. Die in den letzten Jahren angestoßenen Effizienzprogramme erhöhen den operativen Hebel bei steigenden Umsätzen.
Für 2026 rechnen Analysten im Schnitt mit einem kräftigen Gewinnanstieg auf mehr als 15 Mio. Euro, was die Bewertung mit einem erwarteten KGV um 10 moderat erscheinen lässt. Fällt die konjunkturelle Erholung stärker aus als derzeit unterstellt, besteht zusätzliches Überraschungspotenzial.
(aktien-globlal.de, erstellt 25.02.26, 17:05 Uhr, veröffentlicht 25.02.26, 17:13 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/).
Originalmeldung: https://www.aktien-global.de/news-cov/newscov_gesco/gesco_achtung_den_schub_nicht_verpassen-23179/




