DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
TESLA - Tesla-Chef Elon Musk hat die Belegschaft des Werks in Grünheide kurz vor den anstehenden Betriebsratswahlen vor einem Erstarken der IG Metall gewarnt. In einem internen Videointerview knüpfte der US-Milliardär den weiteren Ausbau des Standorts explizit an die Abwesenheit "externer Organisationen". Das zeigen mehrere Aufzeichnungen, die dem Handelsblatt vorliegen. Auf die Frage von Werksleiter André Thierig, wie die Vision für Tesla Deutschland am besten umzusetzen sei, antwortete Musk: "Die Dinge werden sicherlich schwieriger, wenn es externe Organisationen gibt, die Tesla in die falsche Richtung drängen." Zwar werde man die Fabrik nicht schließen, aber "realistisch gesehen werden wir auch nicht erweitern", sollte der Einfluss von außen zunehmen. (Handelsblatt)
ANTHROPIC - US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat damit gedroht, Anthropic aus der Lieferkette seines Ministeriums zu streichen, wenn das Unternehmen nicht bis morgen zustimmt, dass seine Technologie in allen rechtmäßigen militärischen Anwendungen eingesetzt werden darf. Die Drohung ist die jüngste Eskalation in einer Fehde zwischen Anthropic und dem Ministerium, ausgelöst durch die Weigerung der KI-Gruppe, uneingeschränkten Zugang zu ihren Modellen für geheime militärische Zwecke zu gewähren, darunter die Überwachung im Inland und tödliche Missionen ohne direkte menschliche Kontrolle. (Financial Times)
DEUTSCHE TELEKOM - Die Deutsche Telekom wird am Montag auf der weltgrößten Mobilfunkmesse, dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona, eine KI-Brille präsentieren. Das Handelsblatt konnte vorab Präsentationsunterlagen einsehen. Partner ist der chinesische Hersteller RayNeo, eine Tochter des chinesischen Elektronikkonzerns TCL. Eine Telekom-Sprecherin bestätigte auf Anfrage den Inhalt der Unterlagen. "Was wir auf der MWC zeigen, ist ein funktionierender Prototyp mit Live-Demo", sagte sie. Es handele sich um eine Designstudie. "Sie ist keine kommerzielle Produktankündigung. Das Ziel ist es, mit verfügbarer Hardware und KI-Infrastruktur zu demonstrieren, was technisch möglich ist", betonte die Unternehmensvertreterin. (Handelsblatt)
INEOS - Ineos prüft den Verkauf von Vermögenswerten und hat Gespräche mit Gläubigern über die Refinanzierung eines Teils seiner Schulden geführt. Das vom britischen Milliardär Sir Jim Ratcliffe aufgebaute Chemieimperium hat mit einem anhaltenden Abschwung in der Branche zu kämpfen. Der Konzern mit Sitz in London prüft laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen den Verkauf von Vermögenswerten seines Vinyl-Geschäfts Inovyn. Der Wert dieser Vermögenswerte könnte sich auf mehrere hundert Millionen Pfund belaufen, so die Informanten, die jedoch darauf hinweisen, dass sich die Gespräche noch in einem frühen Stadium befinden. (Financial Times)
LSEG - Elliott Management hat der britischen Regierung gegenüber seine Absichten hinsichtlich der Zukunft der Londoner Börse bekräftigt. Laut mit den Gesprächen vertrauten Personen fanden Gespräche zwischen dem aktivistischen Investor und Regierungsvertretern statt, um Befürchtungen zu zerstreuen, dass Elliott auf eine Aufspaltung des Konzerns oder eine Ausgliederung der LSE drängen könnte. Der Hedgefonds habe auch Bedenken ausgeräumt, er könnte darauf drängen, die Gruppe an die New Yorker Börse zu verlegen, wo konkurrierende Handelsplätze mit einem höheren Bewertungsmultiplikator gehandelt werden. (Financial Times)
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February 26, 2026 00:35 ET (05:35 GMT)
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