Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass CFOs zu 53 für die digitale Transformation, zu 42 für die Kapitalallokation und zu 40 für das Risikomanagement verantwortlich sind, was auf eine Verlagerung hin zum CFO als Koordinator der Unternehmensleistung hindeutet
Eine neue globale Umfrage von Wolters Kluwer Corporate Performance and ESG (CP ESG) zeigt, dass die Position des CFO über die Bereitschaft zur digitalen Transformation hinausgewachsen ist und sich nun in einer operativen Realität befindet, die von Technologie, Risiko und strategischer Verantwortung geprägt ist.
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Die Ergebnisse heben CFOs als funktionsübergreifende Koordinatoren hervor, die Strategie, Risiko und Technologie in der gesamten Führungsetage abstimmen, um messbare geschäftliche Auswirkungen zu erzielen. Zusätzlich zu den traditionellen Aufgaben der Finanzführung deuten die folgenden Daten auf eine grundlegende Erweiterung der Rolle des CFO hin:
- 53 der Befragten geben an, dass CFOs für die digitale Transformation verantwortlich sind,
- 42 sind für die Kapitalallokation zuständig und
- und 40 überwachen das Risikomanagement.
Maria Montenegro, CEO, Wolters Kluwer CP ESG, erklärte: "CFOs signalisieren einen entscheidenden Wandel in ihrer Führungsrolle, indem sie eine digitale Zukunft gestalten und Daten, Technologie, Risiken und Strategien im gesamten Unternehmen zusammenführen. Da sie in einem Umfeld tätig sind, das von KI-gestützten Entscheidungen geprägt ist, übernehmen CFOs eine zentrale Rolle dabei, wie ihre Unternehmen mit größerer Präzision planen, prognostizieren und handeln."
Die Ergebnisse sind im "Future Ready CFO Report, Performance Orchestrator in the Age of Transformation" von Wolters Kluwer aus dem Jahr 2026 detailliert beschrieben. Laut einer weltweiten Umfrage unter 1.672 leitenden Finanzfachleuten in mehr als 20 Märkten arbeiten Finanzteams heute in einem Umfeld, das von anhaltender Volatilität, zunehmenden Störungen und sich rasch ändernden Annahmen geprägt ist. In diesem Umfeld ist Agilität nicht mehr nur ein Vorteil, sondern eine Voraussetzung für gute Leistungen.
KI beschleunigt den Wandel von der Finanzaufsicht zur Koordinierung
Künstliche Intelligenz entwickelt sich zum wichtigsten Katalysator für diesen Wandel. Fast die Hälfte (47 %) identifiziert die Einführung und Implementierung von KI als den derzeit weltweit einflussreichsten Trend, der noch vor Zinsvolatilität und regulatorischer Komplexität rangiert. Die Ergebnisse zeigen, dass KI über Automatisierung und Effizienz hinaus in den Kern der strategischen Entscheidungsfindung vordringt.
Dieser Wandel verändert die Erwartungen an Führungskräfte: 87 der Finanzverantwortlichen geben an, dass die Erwartungen an den CFO steigen, da KI zunehmend in die Entscheidungsfindung von Unternehmen integriert wird. Dadurch wird die Rolle des CFO als zentraler Koordinator der Leistung in den Bereichen Planung, Prognose und Ausführung gestärkt.
Führungskräfte haben ihre Erwartungen angepasst: 85 sind der Ansicht, dass KI ihre Rolle innerhalb des nächsten Jahres neu definieren wird, was auf eine rasche Ausweitung der Verantwortung des CFO hinsichtlich der Einflussnahme von Technologie auf Planung, Prognosen und Leistungsergebnisse hindeutet.
Mit Blick auf die Zukunft erwarten 62 der Befragten, dass KI und fortschrittliche Analysen innerhalb der nächsten drei Jahre einen transformativen Wandel in der Kapitalallokation bewirken und damit die Rolle des CFO als Dirigent der Unternehmensleistung über alle Funktionen und Zeiträume hinweg weiter stärken werden.
Die Kapitalallokation wird zu einer Disziplin für Performance und Risiko
Der Bericht hebt die Kapitalallokation als eine der anspruchsvollsten Aufgaben hervor, denen sich Finanzvorstände gegenübersehen. Investitionsentscheidungen werden zunehmend von externen Faktoren beeinflusst, sodass nur wenig Spielraum für Fehler bleibt:
- 43 der Befragten gaben an, dass Investitionen in KI einen direkten Einfluss auf Entscheidungen zur Kapitalallokation haben,
- 42 geben Zinsschwankungen an; und
- 37 nennen die Komplexität der Regulierung als Hauptgrund für ihre Investitionsentscheidungen.
Diese Herausforderungen verändern die Kapitalallokation von einer diskretionären Optimierungsmaßnahme zu einer disziplinierten Leistungs- und Risikomanagementfunktion. Von CFOs wird erwartet, dass sie Wachstum, Compliance und Resilienz gleichzeitig in Einklang bringen und dabei Szenarioplanung, fortschrittliche Analysen und Echtzeit-Einblicke nutzen, um Entscheidungen zu treffen.
Die Leistungsorchestrierung hängt von der digitalen Reife ab
Obwohl die meisten Finanzorganisationen bereits digitale Grundlagen geschaffen haben, zeigt die Studie eine kritische Reifegradlücke auf. 69 der Finanzteams beschreiben sich selbst als in einem frühen oder etablierten Stadium der digitalen Reife befindlich, während sich nur 18 als digital fortgeschritten betrachten, definiert durch Echtzeitfähigkeiten, Automatisierung in großem Maßstab und kontinuierliche Optimierung.
Angesichts der zunehmenden strukturellen Volatilität der Märkte und der komplexeren Regulierung wird die Rechenschaftspflicht zu einem immer wichtigeren Bestandteil des modernen Finanzmandats. CFOs werden anhand ihrer Fähigkeit bewertet, messbare Transformationsergebnisse zu erzielen, KI in die Entscheidungsfindung zu integrieren und Kapital in einem Klima anhaltender Unsicherheit neu zu verteilen.
Der Bericht hebt auch die zunehmende Kluft zwischen Vorreitern und Nachzüglern hervor, die durch digitale Kompetenz, KI-Kenntnisse und die kulturelle Fähigkeit zur schnellen Anpassung geprägt ist. Die Organisationen, die am besten für den Erfolg positioniert sind, sind diejenigen, deren Finanzvorstände strategische Weitsicht mit einer starken technologischen Umsetzung verbinden können, indem sie Daten, Risiken und Unternehmensstrategien zusammenführen, um langfristigen Wert zu schaffen.
Über Wolters Kluwer
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