COLUMBUS/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Worthington Steel hat die Mindestannahmeschwelle für sein Übernahmeangebot für den Stahlhändler Klöckner & Co gesenkt. Worthington möchte sich nun nur noch 57,5 Prozent der Anteile sichern, wie der US-Konzern am Dienstag mitteilte. Bisher waren bei dem freiwilligen Übernahmeangebot mindestens 65 Prozent angepeilt. Parallel wird die Annahmefrist für das Angebot vom 12. März bis zum 26. März verlängert. Der Angebotspreis soll derweil nicht erhöht werden.
Zum 9. März habe sich Worthington bereits rund 56,9 Prozent an Klöckner & Co gesichert, hieß es weiter. Der Vollzug des freiwilligen Übernahmeangebots stehe weiterhin unter dem Vorbehalt, dass die neue Mindestannahmeschwelle am Ende der verlängerten Annahmefrist erreicht werde. Worthington hatte bereits Mitte Januar 11 Euro je Aktie des Düsseldorfer Stahlhändlers geboten. Zuletzt hatten Aufsichtsrat und Management das Angebot als "attraktiv, fair und angemessen" bezeichnet und den Aktionären die Annahme des Angebots empfohlen./niw/nas




