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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Börsen bleiben im Aufwind - Commerzbank weiter gesucht

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen bleiben im Aufwind - Commerzbank weiter gesucht

DOW JONES--Mit den Kursen geht an Europas Börsen am Mittwochmittag weiter nach oben. Daran kann sogar ein wieder leicht steigender Brent-Ölpreis nichts ändern. Dieser geht aktuell bei 104 Dollar das Fass um. Nach Einschätzung von QC Partners preisen die Börsen zunehmend ein Entspannungsszenario ein: "Mehrere Schiffe konnten die Straße von Hormus passieren. Das nährt die Hoffnung, dass die Auswirkungen auf die Energiemärkte zurückgehen werden", urteilt Vermögensverwalter Thomas Altmann. Zudem werde an alternativen Exportrouten gearbeitet.

Weil viele Akteure davon ausgingen, dass der Druck auf den Iran auch zu einer Entspannung in der Straße von Hormus führen werde, verliere der Krieg etwas an Brisanz - zumindest für die täglichen Bewegungen an den Börsen, heißt es an anderer Stelle. US-Präsident Donald Trump hat zwar erklärt, Washington sei noch nicht bereit, den Krieg im Iran zu beenden. Man werde sich aber "in der nahen Zukunft" zurückziehen.

Der DAX steigt um 0,6 Prozent auf 23.869 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,7 Prozent auf 5.812 Zähler. Am Devisenmarkt präsentiert sich der Euro wenig verändert bei rund 1,1550 Dollar. An den Anleihemärkten geben die Renditen leicht nach.

Höhepunkt des Tages ist der Ausgang der US-Notenbanksitzung am Abend. Ökonomen gehen davon aus, dass die Zinszielspanne bei 3,50 bis 3,75 Prozent bestätigt wird. Die Notenbank gerät zunehmend in ein Dilemma: Auf der einen Seite zeigen sich am US-Arbeitsmarkt zwar klarere Abkühlungstendenzen, auf der anderen Seite ist die Inflation hartnäckig hoch und dürfte vom Ölpreisschock noch weiter nach oben getrieben werden. Der Fokus wird auf dem geldpolitischen Ausblick liegen.

Nach dem jüngsten Tauschangebot an die Commerzbank-Aktionäre hat sich Unicredit-CEO Orcel zu Wort gemeldet und versucht offenbar eine Annäherung angesichts des Widerstands der Commerzbank-Führung aber auch der Politik in Deutschland. Laut Orcel soll sich nichts an der Beteiligung um etwa 30 Prozent ändern, zugleich solle man in einen Dialog treten. Er schließt aber auch nicht aus, bei einer deutlichen Kontrollmehrheit eine Fusion mit der Commerzbank zu erwägen. Unicredit verteuern sich um 1,7 Prozent, Commerzbank legen um gleich um 5,1 Prozent zu.

Für Heidelberg Material geht es nach einer Hochstufung durch Morgan Stanley um 3,9 Prozent nach oben. Thyssenkrupp Nucera geben dagegen um 2,7 Prozent nach. Der Konzern hat die Prognosen für Umsatz und operatives Ergebnis gesenkt. Unabhängig davon führe ein Auftrag in Spanien dazu, dass das Unternehmen die Prognose für den Auftragseingang zur Mitte der Spanne um 12 Prozent angehoben habe, merken die Citi-Analysten an.

Der von Continental ausgegliederte Autozulieferer Aumovio hat trotz rückläufiger Erlöse vergangenes Jahr den operativen Gewinn deutlich gesteigert. Der Kurs legt um 3,6 Prozent zu. Die Geschäftszahlen bewegten sich im Rahmen der Erwartungen. Positiv hebt JP Morgan aber den bereinigten freien Cashflow hervor.

TAG Immobilien ziehen um 3,1 Prozent an - der Immobilienkonzern hat im vergangenen Jahr von höheren Mieteinnahmen profitiert und sowohl die eigenen Ziele als auch die Markterwartungen übertroffen.

Bei Hellofresh kommt der Ausblick im Rahmen der finalen Geschäftszahlen nicht gut an - der Kurs saust um 11,8 Prozent nach unten. Der Kochboxenversender rechnet auch für 2026 mit Umsatzrückgängen sowie anders als im Vorjahr mit einem sinkenden operativem Gewinn.

Medienberichte über Pläne hinsichtlich einer möglichen Ausgliederung der Lebensmittelsparte von Unilever sind keine große Sache. Wie JP Morgan anmerkt, wird am Markt seit Langem eine Diskussion zu diesem Thema geführt. Die Analysten können einem Spin-off positive wie auch negative Seiten abgewinnen. Wichtiger sei, dass Unilever das organische Wachstum der Sparten Beauty und Personal Care durch Innovation und Wachstum weiter voranbringe. Unilever verlieren 2,1 Prozent.

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.811,81  +0,7   42,56    5.769,25    16,8 
Stoxx-50    5.030,72  +0,1    6,66    5.024,06    11,9 
DAX      23.868,55  +0,6   137,63    23.730,92    19,9 
MDAX      29.950,45  +1,6   468,70    27.039,42    15,3 
TecDAX     3.604,04  +0,1    4,85    3.091,28    4,8 
SDAX      17.114,10  +1,2   196,58    13.062,07    22,4 
CAC       8.053,00  +1,0   78,51    7.974,49    10,0 
SMI      12.885,67  -0,6   -76,74    12.962,41    11,4 
ATX       5.449,62  +2,0   106,27    5.343,35    38,3 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:15 
EUR/USD      1,1547  +0,1   0,0009     1,1538   1,1524 
EUR/JPY      183,61  +0,1   0,1500     183,46  183,2600 
EUR/CHF      0,9072  +0,2   0,0019     0,9053   0,9052 
EUR/GBP      0,8642  +0,1   0,0004     0,8638   0,8638 
USD/JPY      158,98  0,0   0,0000     158,98  159,0000 
GBP/USD      1,3359  +0,0   0,0005     1,3354   1,3339 
USD/CNY      6,8726  -0,2  -0,0137     6,8863   6,8863 
USD/CNH      6,8766  -0,1  -0,0041     6,8807   6,8840 
AUS/USD      0,7099  -0,0  -0,0003     0,7102   0,7099 
Bitcoin/USD  72.977,19  -2,1 -1.577,66    74.554,85 73.998,38 
 
ROHOEL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     95,20  -1,1   -1,01      96,21 
Brent/ICE     103,99  +0,6    0,57     103,42 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.933,43  -1,4   -70,95    5.004,38 
Silber       78,63  -0,8   -0,65      79,29 
Platin 
 
2.079,60 
 
  -2,1 
 
-44,84 
 
 2.124,44 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 18, 2026 08:01 ET (12:01 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

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