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25.03.26 | 15:40
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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Börsen halten Gewinne - Puma gesucht

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen halten Gewinne - Puma gesucht

DOW JONES--Europas Börsen halten die Gewinne bis Mittwochmittag weitgehend. Die USA haben dem Iran laut Regierungsvertretern einen 15-Punkteplan zur Beendigung des Krieges übermittelt. Dieser konzentriert sich weitgehend auf frühere Forderungen der Trump-Regierung an Teheran. Der Iran wird aufgefordert, seine drei wichtigsten Atomanlagen abzubauen, jegliche Anreicherung auf iranischem Boden zu beenden, die Arbeit an ballistischen Raketen einzustellen, die Unterstützung für Stellvertretergruppen einzuschränken und die Straße von Hormus vollständig wieder zu öffnen.

Im Gegenzug würden die im Zusammenhang mit dem Atomprogramm stehenden Sanktionen gegen den Iran aufgehoben, und die USA würden das zivile Atomprogramm des Landes unterstützen - während sie es gleichzeitig überwachen. Ob der Forderungskatalog in dieser Form von der iranischen Führung akzeptiert wird, darf bezweifelt werden. Er macht allerdings deutlich, dass hinter den Kulissen intensiv an einer diplomatischen Lösung des Konflikts gearbeitet wird. Der Preis von Brent gibt deutlich nach und fällt klar unter den seit Ausbruch des Kriegs erreichten Höchststand von knapp 120 Dollar. An den Anleihemärkten geben die Renditen nach, ein weiteres Entspannungssignal.

Der DAX gewinnt 1,5 Prozent auf 22.978 Punkte, im Tageshoch stand der Index bei 23.079. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 1,3 Prozent nach oben. Am Devisenmarkt notiert der Euro wenig verändert bei 1,1598 Dollar.

Iranische Vertreter haben die US-Regierung wissen lassen, dass die Hürden für eine Wiederaufnahme von Verhandlungen über ein Waffenstillstandsabkommen hoch lägen, sagen mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Islamischen Revolutionsgarden haben ihre Macht innerhalb des zerrütteten iranischen Regimes gefestigt. Sie stellen nun Forderungen wie die Schließung aller amerikanischen Stützpunkte am Golf, Reparationen für Angriffe auf den Iran, Sicherheitsgarantien oder die Aufhebung aller Sanktionen gegen das Land.

Für eine Entwarnung auf dem Parkett ist es nach Einschätzung des Vermögensverwalters QC Partners deutlich zu früh. "Die Schwankungen werden erst einmal hoch bleiben. Und auch neue Kursverluste sind mit jeder Nachricht aus den USA bzw. dem Iran jederzeit möglich", so Stratege Thomas Altmann. Klar sei aber, dass es auch im Fall eines Friedens lange dauern werde, bis die Weltwirtschaft zum normalen Tagesgeschäft übergehen könne. Viele Energieanlagen seien beschädigt. Heruntergefahrenen Anlagen müssten langsam wieder hochgefahren werden.

Derweil hat sich das Ifo-Geschäftsklima im März wie erwartet deutlich eingetrübt. Die Bewertung der aktuellen Lage bleibt zwar unverändert - auf die kommenden Monate blicken die befragten Unternehmen aber deutlich skeptischer. "Verwunderlich ist das nicht, die zarten Konjunkturhoffnungen der deutschen Wirtschaft verpuffen aufgrund der Krise im Nahen Osten immer mehr. Je länger der Krieg dauert, desto schwerwiegender dürften die Auswirkungen auf die deutsche und die globale Wirtschaft werden", so die DZ Bank.

Puma steigen um 6,9 Prozent. Grund dafür sind die starken Ergebnisse des chinesischen Sportartikelhändlers Anta Sports, der zum größten Aktionär des deutschen Konzerns aufsteigen soll. Anta hatte sich im Januar auf den Kauf einer Beteiligung von 29 Prozent an Puma geeinigt. Das in Hongkong börsennotierte Unternehmen habe für das zweite Halbjahr 2025 einen Umsatz gemeldet, der um 1 Prozent über den Konsensprognosen gelegen habe, während der Nettogewinn um 2 Prozent höher ausgefallen sei, so Jefferies.

Lanxess schießen nach Hochstufung auf "Overweight" durch JP Morgan um 15,8 Prozent nach oben. Nach Ansicht der Analysten ist Lanxess am besten für das potenzielle kurzfristige Aufwärtspotenzial aus den andauernden Produktionsunterbrechungen in der APAC-Region aufgrund des Konflikts im Nahen Osten gerüstet.

Für Jenoptik geht es nach endgültigen Geschäftszahlen um 11,2 Prozent nach oben. Diese enthalten keine Überraschungen, während der Ausblick den Markterwartungen entspricht. Das kräftige Kursplus dürfte also vor allem eine Gegenreaktion auf die zuletzt scharfe Korrektur in dem Titel darstellen.

=== 
Euro-Stoxx-50  5.651,58  +1,3   70,29    5.581,29    16,8 
Stoxx-50    4.899,90  +1,2   57,89    4.842,01    11,9 
DAX      22.977,58  +1,5   340,67    22.636,91    19,9 
MDAX      28.808,29  +2,4   683,18    27.039,42    15,3 
TecDAX     3.476,03  +1,8   59,72    3.091,28    4,8 
SDAX      16.918,40  +2,4   401,11    13.062,07    22,4 
CAC       7.847,27  +1,3   103,35    7.743,92    10,0 
SMI      12.675,92  +1,3   159,98    12.515,94    11,4 
ATX       5.389,64  +2,3   121,06    5.268,58    38,3 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:59 
EUR/USD      1,1596  -0,1  -0,0011     1,1607   1,1583 
EUR/JPY      184,35  +0,1   0,1700     184,18  184,0800 
EUR/CHF      0,9153  +0,1   0,0005     0,9148   0,9161 
EUR/GBP      0,8653  +0,0   0,0002     0,8651   0,8652 
USD/JPY      158,98  +0,2   0,3000     158,68  158,9100 
GBP/USD      1,3399  -0,1  -0,0010     1,3409   1,3380 
USD/CNY      6,8963  +0,1   0,0045     6,8918   6,8918 
USD/CNH      6,9008  +0,1   0,0098     6,8910   6,8974 
AUS/USD      0,6959  -0,5  -0,0034     0,6993   0,6966 
Bitcoin/USD  71.364,27  +1,9  1.302,48    70.061,79 69.444,30 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     88,57  -4,1   -3,78      92,35 
Brent/ICE     100,62  -3,7   -3,87     104,49 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.548,02  +1,7   74,44    4.473,59 
Silber       72,84  +2,3    1,62      71,22 
Platin     1.955,85  +1,1   21,17    1.934,68 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

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March 25, 2026 08:41 ET (12:41 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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