DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
SIEMENS - Siemens plant im Zuge der neuen "One Tech Company"-Strategie einen Umbau. Die beiden Kernsparten Digital Industries und Smart Infrastructure sollen nach aktueller Planung aufgelöst werden, erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen. Geschäfte wie das Energiemanagement und die Industrieautomatisierung sollen künftig direkt unter dem Vorstand aufgehängt werden. Siemens will so die Komplexität verringern und den Wandel zum integrierten Technologiekonzern beschleunigen. (Handelsblatt)
FREENET - Der Mobilfunk-Dienstleister Freenet will sein Angebot wieder aufs Festnetz ausweiten und spricht derzeit mit zahlreichen Glasfaser-Anbietern über mögliche Kooperationen. "Die Glasfaser-Anbieter rennen uns die Bude ein", sagt der neue Vorstandsvorsitzende Robin Harries im Gespräch mit der Börsen-Zeitung. Harries hat die Aufgabe, das Unternehmen wieder auf Wachstumskurs zu führen. Dazu hat der Manager, der zuvor beim Konkurrenten 1&1 war, den Glasfasermarkt im Visier. Für Freenet geht es dabei primär um "Upselling" in der eigenen Kundenbasis, also die Durchdringung der Basis mit weiteren Produkten. Das Mobilfunkunternehmen hält auch nach Zukäufen Ausschau, um "eine dritte Säule" im Geschäft aufzubauen. (Börsen-Zeitung)
UBER/BLACKLANE - Der Fahrdienstleister Uber will den deutschen Premiumtaxidienst Blacklane übernehmen. Einen Kaufpreis für das Berliner Start-up nannten die Unternehmen nicht. Er soll nach Handelsblatt-Informationen aus Branchenkreisen bei einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag liegen. Der Verkaufsbetrag entspricht ungefähr der Unternehmensbewertung, die bei rund einer halben Milliarde Dollar liegt. Damit wäre es einer der größten Start-up-Verkäufe in Deutschland seit Jahren. Blacklane bietet Chauffeurdienste in gehobenen Limousinen an, die um 20 bis 30 Prozent über Taxitarifen liegen und auch deutlich teurer als Fahrten bei Uber oder dem Konkurrenten Lyft sind. (Handelsblatt)
ABN AMRO - Das niederländische Geldhaus ABN Amro treibt nach der Übernahme der Frankfurter Privatbank Hauck Aufhäuser Lampe (HAL) den Ausbau des Firmenkundengeschäfts voran. "Deutschland soll künftig einer unserer Wachstumsmotoren sein", sagte Firmenkundenvorstand Dan Dorner im Gespräch mit dem Handelsblatt. ABN Amro habe zwar niederländische Wurzeln, verstehe sich aber heute als europäische Bank. In Deutschland sei das Institut seit vielen Jahren aktiv und kenne den Markt gut. "Wir sind überzeugt, dass die deutsche Wirtschaft über erhebliches Potenzial verfügt - auch wegen der geplanten staatlichen Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung." Dorner ist gerade dabei, das Firmenkundengeschäft von ABN Amro umzubauen. (Handelsblatt)
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March 31, 2026 00:41 ET (04:41 GMT)
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