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Strategieprogramm "Unlock the Future" sollte Margen weiter verbessern!
Als einer der Katalysatoren bei AXA dürfte sich das von CEO Buberl angekündigte Strategieprogramm "Unlock the Future" erweisen. Hier kommt man bei der Umsetzung offenbar gut voran. So wurde Anfang März eine Kooperation mit dem Insurtech Shift Technology um 5 Jahre verlängert, wobei man gemeinsam KI-gestützte Lösungen in den Bereichen Betrugserkennung und automatisierter Schadenregulierung entwickelt, die in 15 Ländern eingesetzt werden sollen. Gerade bei der Bearbeitung von Schäden in der Kfz-Versicherung ist der Einsatz von Generativer KI gerade bei weniger komplexen Schadensfällen mittlerweile bei AXA bereits Standard, KI-Bots übernehmen die Erstaufnahme von Schäden rund um die Uhr, prüfen Dokumente und Fotos in Echtzeit und leiten einfache Fälle direkt zur Auszahlung weiter ("Dunkelverarbeitung"). Dies reduziert die Bearbeitungszeit für Kunden massiv und senkt mittelfristig die Personalkosten in diesen Segmenten deutlich. Auch in punkto Cloud-Migration kommen die Franzosen gut voran, wobei diese bis Ende 2026 komplett abgeschlossen werden soll, was neben Kosteneinsparungen in der IT auch die flächendeckende Skalierung und den Einsatz von KI-Modellen im Gesamtkonzern ermöglicht. Damit hat der französische Versicherer gute Chancen seine Kostenbasis nachhaltig zu verbessern, was sich auch nachhaltig positiv beim Konzernergebnis niederschlagen dürfte.
AXA peilt oberes Ende der Prognosespanne an!
Auch operativ läuft es bei der AXA weiter rund, zumal man zuletzt auch dank neuer Produkte im Bereich Health & Life Insurance, aber auch bei Policen zur Absicherung von Cybersecurity-Risiken für kleine und mittelständische Unternehmen in 2025 mit einem sehr starken Ergebnis abgeschnitten hatte. Mit einem soliden Plus von 5 % bei den Gesamteinnahmen konnte der bereinigte Nettogewinn um 4 % auf 8,4 Mrd. Euro zulegen, während der bereinigte Gewinn je Aktie um 8 % auf 3,86 Euro verbessert werden konnte. Nach dem starken Abschneiden in 2025 stellte Buberl bis 2028 eine Verbesserung beim bereinigten EPS am oberen Ende der konzerneigenen Prognosespanne von 6 bis 8 % in Aussicht, wobei man hier neben Kosteneinsparungen auch von einer weiterhin robusten Entwicklung im Kerngeschäft ausgeht.
Preiserhöhungen sorgen für starke Aussichten - AXA überzeugt mit moderater Bewertung!
Gerade in den Bereichen Schaden- und Unfall bleiben die Aussichten für AXA weiterhin vielversprechend, zumal in Schlüsselsegmenten wie der Autoversicherung weitere Preiserhöhungen zu erwarten sind. Laut Konkurrent HUK-Coburg sind hier auch aufgrund höherer Reparaturkosten in 2026 Preiserhöhungen von rund 7 % zu erwarten. Auch bei der Wohngebäude- und Hausratversicherung dürften die Preise ebenfalls um knapp 7 % zulegen. Mit einem KGV von 8,1 auf Basis der Schätzungen von 2027 (4,47 Euro/Aktie) ist AXA nicht teuer, zumal die Dividendenrendite mit 6,5 % ebenfalls attraktiv ausfällt. Das laufende Aktienrückkaufprogramm über 1,25 Mrd. Euro sollte den Kurs außerdem nach unten absichern.
Produktidee: Discount-Zertifikat Classic auf AXA S.A.
Eine attraktive Alternative zur Direktanlage in die Aktie sind Discount-Zertifikate. Anlegern steht eine Auswahl an entsprechenden Produkten auf den Basiswert AXA S.A. zur Verfügung. Ein Beispiel ist ein Discount-Zertifikat mit der WKN: DU06WG, das am 25.06.2027 fällig wird (Rückzahlungstermin) und mit einem Discount zum Kurs der Aktie AXA S.A. notiert. Der Anleger erhält keine sonstigen Erträge (z.B. Dividenden) und hat keine weiteren Ansprüche aus dem Basiswert. Die Höhe der möglichen Rückzahlung wird bei 40,00 Euro begrenzt.
Für die Rückzahlung des Zertifikats gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Liegt der Schlusskurs des Basiswerts AXA S.A. an der maßgeblichen Börse am 18.06.2027 (Referenzpreis) auf oder über dem Cap, erhält der Anleger den Höchstbetrag von 40,00 Euro.
2. Liegt der Referenzpreis unter dem Cap, erhält der Anleger einen Rückzahlungsbetrag, der dem Referenzpreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis (1,00) entspricht. Der Anleger erleidet einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag unter dem Erwerbspreis des Produkts liegt.
Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust tritt ein, wenn der Referenzpreis null ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.
Das vorliegend beschriebene Discount-Zertifikat richtet sich an Anleger, die einen Anlagehorizont bis zum 25.06.2027 haben und davon ausgehen, dass die AXA S.A. am 18.06.2027 auf oder über 40,00 Euro liegen wird.
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.
Stand: 14.04.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK
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