AMSTERDAM (dpa-AFX) - Der Autokonzern Stellantis hat im ersten Quartal dank eines Aufschwungs in seinen Kernmärkten Nordamerika und Europa mehr Autos verkauft. Gegenüber dem schwachen Vorjahresquartal zog der Absatz um insgesamt 12 Prozent auf 1,36 Millionen Fahrzeuge an, wie der VW -Rivale am Mittwoch in Amsterdam auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. In Nordamerika gab es ein Plus von 17 Prozent, im größten Markt Europa verkaufte der Vielmarkenkonzern (unter anderem Opel, Fiat, Peugeot, Chrysler, Alfa Romeo, Jeep) rund 12 Prozent mehr.
Ein Jahr zuvor waren die Verkäufe zu Jahresbeginn deutlich abgerutscht, vor allem im einst so lukrativen Markt Nordamerika. Das hatte die Krise des Konzerns mit französischen, italienischen und amerikanischen Wurzeln verstärkt, im Jahresverlauf 2025 kam dann noch die Kehrtwende der US-Regierung bei der Förderung von Elektroautos hinzu. Stellantis machte im vergangenen Jahr vor allem wegen hoher Abschreibungen einen Verlust von mehr als 22 Milliarden Euro. Aber auch im Tagesgeschäft fielen in Amerika wie in Europa rote Zahlen an./men/mne/nas



