HMS Bergbau berichtete vorläufige Umsätze für das Geschäftsjahr 2025 in Höhe von 1,22 Mrd. EUR, was unter dem Ausblick und Markterwartungen von etwa 1,5 Mrd. EUR lag, bedingt durch niedrigere Kohlenpreise, während die Volumina weitgehend stabil blieben. Das implizierte operative EBITDA von 22,4 Mio. EUR entsprach weitgehend unseren Schätzungen, während das berichtete EBITDA von 59,4 Mio. EUR durch einen IFRS-Konsolidierungseffekt von 37 Mio. EUR der Botswana-Aktivitäten aufgebläht wurde. Laut dem Management hat das erste Quartal 2026 gut begonnen. So sollen beide Minen im Mai ihre geplante Kapazität erreichen und ab dem dritten Quartal für Cash-Rückflüsse sorgen. Währenddessen gelingt es im Geschäft mit Schiffskraftstoffen Störungen im Nahen Osten (Straße von Hormus) zu kompensieren. Das Management sieht angesichts der geopolitischen Unsicherheiten von einem Jahresausblick ab. Bisher bieten die Rohstoffmärkte eine konstruktive Grundlage für unsere Schätzungen, die jedoch bei Veröffentlichung der geprüften Zahlen einer Überprüfung unterzogen werden. Wir bestätigen unser Kursziel von 70,00 EUR und die BUY-Empfehlung. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/hms-bergbau-ag
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