DJ Stellantis rüstet für 100 Mio Euro französisches Fahrzeugwerk um
Von Dominic Chopping
DOW JONES--Stellantis wird die Fahrzeugproduktion in seinem Werk in Poissy bei Paris im Zuge des Abbaus europäischer Fertigungskapazitäten schrittweise einstellen. Wie das Unternehmen mitteilte, bleibt die Fabrik jedoch in Betrieb. Der Konzern stellte Pläne zur Umrüstung des Standorts vor.
Der Jeep-Hersteller teilte am Donnerstag mit, er werde 100 Millionen Euro investieren. Damit soll der Standort für die Produktion von Autoteilen und für Recycling umgerüstet werden.
"Der Standort wird nicht schließen", teilte Stellantis mit. "Er wird eine nachhaltige industrielle Zukunft haben."
Das Unternehmen montiert derzeit die Modelle Opel Mokka und DS 3in Poissy. Die Produktion soll bis mindestens Ende 2028 fortgesetzt werden. Danach wird auf die neuen Aktivitäten umgestellt. Diese sollen bis 2030 vollständig betriebsbereit sein.
Derzeit arbeiten rund 1.600 Beschäftigte am Standort Poissy. Diese Zahl wird nach der Umrüstung des Werks auf etwa 1.200 sinken. Der Personalabbau wird über natürliche Fluktuation oder individuelle freiwillige Maßnahmen gesteuert.
"In einer Automobilindustrie, die sich in tiefgreifendem Wandel befindet, sichert dieses gemeinsam mit den Sozialpartnern konzipierte Projekt eine nachhaltige Zukunft für den Industriestandort Poissy, der auf klar zukunftsorientierten Aktivitäten aufbaut", sagte Xavier Chereau, Chief Human Resources and Sustainability Officer bei Stellantis.
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April 16, 2026 06:43 ET (10:43 GMT)
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