Stratec hat mit den finalen Zahlen für 2025 die bereits vorgelegten Eckdaten bestätigt und zugleich den Startpunkt für eine neue Wachstumsphase markiert. Besonders positiv hervorzuheben ist die Rückkehr zu Wachstum im Instrumentengeschäft: Nach mehreren schwächeren Jahren legten die Systemverkäufe um 6,3 % (währungsbereinigt) zu - ein erstes klares Signal, dass die Überkapazitäten im Markt nach dem COVID-Boom abgebaut sind. Treiber waren vor allem Immunoassay-Systeme, während sich die Nachfrage im Molekularbereich weiter stabilisiert.
Gegenläufig entwickelten sich jedoch margenstarke Bereiche: Service, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien gingen um 4,5 % zurück, belastet durch US-Zölle und Lageroptimierungen bei Kunden. Auch das Entwicklungsgeschäft lag leicht unter Vorjahr, bewegt sich mit rund 59 Mio. Euro aber weiterhin auf hohem Niveau und unterstreicht die intakte Innovationspipeline.
Belastend wirkten zudem Wertberichtigungen in Höhe von 10,5 Mio. Euro auf die Marke Diatron, die vermutlich im Zusammenhang mit einem verzögerten Veterinärprojekt stehen.
Strategisch - und das ist die gute Nachricht - blickt das Management dennoch optimistisch nach vorne: Bis 2028 wird ein Umsatzwachstum von 6-8 % p. a. angestrebt, das sich bis 2030 auf 10-12 % beschleunigen soll. Parallel soll die EBIT-Marge auf mindestens 13 % bzw. 15 % steigen - ambitionierte Ziele mit entsprechendem Upside-Potenzial gegenüber aktuellen Markterwartungen.
Kurzfristig bleibt das Bild jedoch durchwachsen: Für das erste Quartal 2026 erwartet STRATEC einen deutlichen Umsatzrückgang und Margendruck, bevor sich im Jahresverlauf eine Verbesserung einstellen soll.
Stratec zeigt erste operative Erholungstendenzen und adressiert attraktive Wachstumsfelder, bleibt aber in der Übergangsphase. Die Bewertung ist weiterhin attraktiv, setzt jedoch sichtbare Fortschritte bei Umsatz- und Margendynamik voraus. Ohne einen zählbaren Impuls egal ob im Zahlenwerk oder aus der Branche bleibt es ein Geduldsspiel. Berenberg hat heute das Kursziel von 34 auf 37 € angehoben - und sieht in Stratec einen Verdopplungskandidaten.
Gegenläufig entwickelten sich jedoch margenstarke Bereiche: Service, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien gingen um 4,5 % zurück, belastet durch US-Zölle und Lageroptimierungen bei Kunden. Auch das Entwicklungsgeschäft lag leicht unter Vorjahr, bewegt sich mit rund 59 Mio. Euro aber weiterhin auf hohem Niveau und unterstreicht die intakte Innovationspipeline.
Belastend wirkten zudem Wertberichtigungen in Höhe von 10,5 Mio. Euro auf die Marke Diatron, die vermutlich im Zusammenhang mit einem verzögerten Veterinärprojekt stehen.
Strategisch - und das ist die gute Nachricht - blickt das Management dennoch optimistisch nach vorne: Bis 2028 wird ein Umsatzwachstum von 6-8 % p. a. angestrebt, das sich bis 2030 auf 10-12 % beschleunigen soll. Parallel soll die EBIT-Marge auf mindestens 13 % bzw. 15 % steigen - ambitionierte Ziele mit entsprechendem Upside-Potenzial gegenüber aktuellen Markterwartungen.
Kurzfristig bleibt das Bild jedoch durchwachsen: Für das erste Quartal 2026 erwartet STRATEC einen deutlichen Umsatzrückgang und Margendruck, bevor sich im Jahresverlauf eine Verbesserung einstellen soll.
Stratec zeigt erste operative Erholungstendenzen und adressiert attraktive Wachstumsfelder, bleibt aber in der Übergangsphase. Die Bewertung ist weiterhin attraktiv, setzt jedoch sichtbare Fortschritte bei Umsatz- und Margendynamik voraus. Ohne einen zählbaren Impuls egal ob im Zahlenwerk oder aus der Branche bleibt es ein Geduldsspiel. Berenberg hat heute das Kursziel von 34 auf 37 € angehoben - und sieht in Stratec einen Verdopplungskandidaten.
© 2026 Bernecker Börsenbriefe




