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Die Nachfrage der Zentralbanken und Projektpipelines deuten auf eine moderatere, aber nachhaltige Phase für Gold hin - und auf eine zunehmende Fokussierung auf zukünftiges Angebot
Volatilität überdeckt einen robusten Aufwärtstrend
Der Rückgang des Goldpreises nach der Eskalation der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und Iran hat wenig an der übergeordneten Entwicklung des Metalls geändert. Nachdem Gold im
Januar kurzzeitig Rekordstände von nahe 5.600 US-Dollar pro Unze erreicht hatte, gab der Preis im Zuge liquiditätsgetriebener Verkäufe und erneut aufkommender Inflationssorgen nach.
Dennoch bleibt die grundlegende Story intakt. Eine aktuelle Reuters-Umfrage prognostiziert nun einen durchschnittlichen Goldpreis von 4.916 US-Dollar pro Unze im Jahr 2026 - die höchste Konsensschätzung aller Zeiten. Die Botschaft der Analysten ist eindeutig: Die Korrektur spiegelt kurzfristige Positionierungen wider und keine fundamentale Trendwende.
Makroökonomische Rückenwinde bleiben bestehen
Im Zentrum der Gold-These steht ein Zusammenspiel struktureller Kräfte. Zentralbanken bauen ihre Goldreserven weiterhin kontinuierlich aus - ein Zeichen für die Abkehr von der Abhängigkeit vom
US-Dollar und den Wunsch, sich gegen steigende Staatsverschuldung abzusichern.
Geopolitische Instabilität verstärkt diesen Trend zusätzlich. Auch wenn konfliktbedingte Volatilität kurzfristig die Preisbildung stört, stärkt sie gleichzeitig die Argumente für Gold als Reservewert.
Gleichzeitig bleiben die Erwartungen an die Geldpolitik dynamisch. Während inflationsbedingte Effekte durch steigende Energiepreise kurzfristig für einen restriktiveren Ton sorgen, gehen Analysten davon aus, dass sich dies mit der Stabilisierung geopolitischer Risiken wieder in Richtung Lockerung verschiebt. Ein solcher Wandel dürfte die Nachfrage nach Gold erneut unterstützen.
Produzenten sehen sich komplexeren Rahmenbedingungen gegenüber
Für große Goldminenunternehmen bietet das aktuelle Umfeld sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Hohe Preise sorgen weiterhin für starke Cashflows, doch steigende Kosten beginnen, die
Margenstory zu verkomplizieren.
Barrick Mining (ISIN: CA06849F1080) und Newmont (ISIN: US6516391066), die beiden größten Akteure der Branche, stehen exemplarisch für diese Entwicklung. Beide Unternehmen haben im vergangenen Jahr solide Renditen für Aktionäre erzielt, gestützt durch starke operative Cashflows und disziplinierte Kapitalallokation.
Gleichzeitig schwächen sich die Produktionsprofile ab. Barricks Förderung sank 2025 um 17%, während Newmont für 2026 weitere Rückgänge prognostiziert, da das Unternehmen sein Portfolio optimiert. Parallel steigen die sogenannten All-in Sustaining Costs (AISC) branchenweit - getrieben durch höhere Lohnkosten, Abgaben und operative Abläufe.
Das Ergebnis ist eine differenziertere Investmentlandschaft, in der Größe allein nicht mehr ausreicht. Umsetzungskompetenz, Kostenkontrolle und die Tiefe der Projektpipeline gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Wachstumspipelines rücken in den Fokus
Da sich der Goldpreis auf hohem Niveau stabilisiert, richtet sich die Aufmerksamkeit verstärkt auf die nächste Angebotsgeneration. Große Produzenten investieren stark in Erweiterungen bestehender
Minen und Großprojekte, doch diese sind oft mit langen Entwicklungszeiten und hohem Kapitalbedarf verbunden.
Barricks Wachstum basiert auf Projekten wie Goldrush und Reko Diq, die bedeutende Produktionsbeiträge versprechen, jedoch kontinuierliche Investitionen erfordern. Newmont verfolgt eine ähnliche Strategie, konzentriert sich auf erstklassige Assets und trennt sich gleichzeitig von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten.
Dies schafft Raum für aufstrebende Entwickler, insbesondere für jene, die Projekte effizient in stabilen Jurisdiktionen vorantreiben können.
Tesoro Gold: Positionierung für den nächsten Zyklus
Vor diesem Hintergrund steht Tesoro Gold (ISIN: AU0000077208) stellvertretend für eine Gruppe von Entwicklern,
die ihre Projektzeitpläne auf günstige Marktbedingungen ausrichten. Das El-Zorro-Projekt in
Chile befindet sich in einer endgültigen Machbarkeitsstudie und zielt auf Produktionsbeginn im Jahr
2029 mit einer erwarteten Jahresproduktion von rund 111.000 Unzen ab.
Was El Zorro auszeichnet, ist nicht nur seine Größe, sondern die Kombination aus guter Infrastruktur und Kapitaleffizienz. Das Projekt liegt nur 18 km von der Küste entfernt und in der Nähe bestehender Energie- und Wassernetze - ein Vorteil gegenüber vielen hochgelegenen chilenischen Minen.
Dies führt zu vergleichsweise moderaten Anfangsinvestitionen von etwa 248 Millionen US-Dollar und einer wettbewerbsfähigen Kostenstruktur mit geschätzten AISC von rund 1.216 US-Dollar pro Unze. In einem Markt, in dem Kosteninflation zunehmend zum entscheidenden Faktor wird, ist diese Positionierung besonders relevant.
Ressourcenbasis und Distriktpotenzial
Neben den kurzfristigen wirtschaftlichen Kennzahlen stärkt auch die Ressourcenbasis die strategische Position von Tesoro.
Die Ternera-Lagerstätte umfasst etwa 1,8 Millionen Unzen Gold innerhalb eines größeren Systems, das sich über einen 20
km langen geologischen Korridor erstreckt.
Die bisherigen Bohrungen konzentrierten sich hauptsächlich auf den Kernbereich, sodass im restlichen Gebiet erhebliches Explorationspotenzial besteht. Diese Möglichkeit zur Ressourcenerweiterung schafft zusätzliche Optionen, die bei reiferen Projekten oft fehlen.
Zudem bietet das regulatorische Umfeld in Chile weitere Vorteile. Das Fehlen staatlicher Goldabgaben sowie jüngste Reformen zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren verbessern die Planbarkeit und reduzieren Risiken im Vergleich zu vielen anderen Ländern.
Bewertungslücke und Kurstreiber
Trotz dieser Stärken wird Tesoro im Vergleich zu anderen Entwicklern weiterhin mit einem Abschlag bewertet, gemessen am Wert
pro Unze. Dies liegt zum Teil
am Vorproduktionsstatus, weist aber auch auf Potenzial für eine Neubewertung hin, sobald wichtige Meilensteine erreicht werden.
Die Veröffentlichung der endgültigen Machbarkeitsstudie sowie die anschließende Investitionsentscheidung markieren die nächste entscheidende Phase. Mit einer relativ kurzen Bauzeit von rund 18 Monaten könnte das Projekt noch im aktuellen Goldzyklus in Produktion gehen.
In einem Markt, der zunehmend auf die Sichtbarkeit zukünftiger Angebote achtet, ist dieser zeitliche Vorteil bemerkenswert.
Eine selektivere Phase für Goldaktien
Der Goldsektor tritt insgesamt in eine Phase ein, in der Differenzierung wichtiger wird als die allgemeine Richtung. Während das makroökonomische Umfeld unterstützend bleibt, legen Investoren
verstärkt Wert auf Assetqualität, Kostenstrukturen und Entwicklungszeiträume.
Für etablierte Produzenten wie Barrick und Newmont besteht die Herausforderung darin, Margen zu sichern und gleichzeitig langfristiges Wachstum zu liefern. Für Entwickler wie Tesoro ergibt sich die Chance, die Lücke zwischen Ressourcendefinition und Produktion zu schließen - zu einem Zeitpunkt, an dem neues Angebot zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Sollten sich die Goldpreise auf dem aktuellen Niveau stabilisieren und wie erwartet weiter steigen, dürfte die nächste Phase des Zyklus jene Unternehmen belohnen, die effizient und termingerecht produzieren können - wodurch Projekte wie El Zorro verstärkt in den Fokus rücken.
Quellen:
https://tesorogold.com.au/
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Tesoro Gold
Land: Australien?
ISIN:??AU0000077208
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