Auf die anstehenden Q1-Daten mit Chance auf eine Überraschung beim Auftragseingang hatten wir im der Bernecker daily vom 4. Mai verwiesen. Heute liefert Jenoptik wie avisiert starke Daten und knackt die 40-€-Marke.
Die Investitionsbereitschaft in Halbleiter- und Hochtechnologieanwendungen bleibt trotz makroökonomischer Unsicherheiten hoch. Besonders der Auftragseingang entwickelte sich bei Jenoptik deutlich besser als erwartet. Im ersten Quartal legte der Auftragseingang um massive 74 % auf 357 Mio. € zu und übertraf damit die Analystenschätzungen von rund 274 Mio. € um etwa 30 % und auch die von uns aviserten rd. 280 Mio. €. Treiber war vor allem das Segment "Semiconductor & Advanced Manufacturing", das unter anderem von einem Großauftrag profitierte.
Auch das Geschäftsfeld Biophotonics überzeugte mit einer deutlich höheren Nachfrage. Sowohl die Medizintechnik- und Life-Science-Märkte als auch das Defense-Geschäft entwickelten sich dynamisch. Gerade der Verteidigungsbereich gewinnt für europäische Technologieunternehmen zunehmend an Bedeutung, nachdem zahlreiche NATO-Staaten ihre Budgets für moderne Sensorik-, Aufklärungs- und Präzisionssysteme erhöhen.
Auf der Umsatzseite fiel das Wachstum mit 241 Mio. € zwar erwartungsgemäß verhalten aus. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem leichten Rückgang von 1 %. Dennoch lag Jenoptik leicht über den Markterwartungen von 238 Mio. €. Deutlich stärker fiel die Ergebnisentwicklung aus: Das EBITDA sprang um 22,5 % auf 44,4 Mio. €, während sich die EBITDA-Marge von 14,9 auf starke 18,4 % verbesserte. Analysten hatten lediglich mit knapp 40 Mio. € gerechnet. Damit erfüllte sich auch unsere Erwartung bei der Profitabilität.
Jenoptik bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr und erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich sowie eine EBITDA-Marge von 19 bis 21 %. Angesichts des starken Auftakts und der Profitabilitätsfortschritte ist die Guidance auf der Umsatzseite eher konservativ zu sehen. Bei der Marge wird zunemend das obere Ende der Spanne realistisch.
Die Investitionsbereitschaft in Halbleiter- und Hochtechnologieanwendungen bleibt trotz makroökonomischer Unsicherheiten hoch. Besonders der Auftragseingang entwickelte sich bei Jenoptik deutlich besser als erwartet. Im ersten Quartal legte der Auftragseingang um massive 74 % auf 357 Mio. € zu und übertraf damit die Analystenschätzungen von rund 274 Mio. € um etwa 30 % und auch die von uns aviserten rd. 280 Mio. €. Treiber war vor allem das Segment "Semiconductor & Advanced Manufacturing", das unter anderem von einem Großauftrag profitierte.
Auch das Geschäftsfeld Biophotonics überzeugte mit einer deutlich höheren Nachfrage. Sowohl die Medizintechnik- und Life-Science-Märkte als auch das Defense-Geschäft entwickelten sich dynamisch. Gerade der Verteidigungsbereich gewinnt für europäische Technologieunternehmen zunehmend an Bedeutung, nachdem zahlreiche NATO-Staaten ihre Budgets für moderne Sensorik-, Aufklärungs- und Präzisionssysteme erhöhen.
Auf der Umsatzseite fiel das Wachstum mit 241 Mio. € zwar erwartungsgemäß verhalten aus. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem leichten Rückgang von 1 %. Dennoch lag Jenoptik leicht über den Markterwartungen von 238 Mio. €. Deutlich stärker fiel die Ergebnisentwicklung aus: Das EBITDA sprang um 22,5 % auf 44,4 Mio. €, während sich die EBITDA-Marge von 14,9 auf starke 18,4 % verbesserte. Analysten hatten lediglich mit knapp 40 Mio. € gerechnet. Damit erfüllte sich auch unsere Erwartung bei der Profitabilität.
Jenoptik bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr und erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich sowie eine EBITDA-Marge von 19 bis 21 %. Angesichts des starken Auftakts und der Profitabilitätsfortschritte ist die Guidance auf der Umsatzseite eher konservativ zu sehen. Bei der Marge wird zunemend das obere Ende der Spanne realistisch.
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