DJ RWE trifft Markterwartungen und bestätigt Prognose
Von Olaf Ridder
DOW JONES--RWE hat im ersten Quartal dank eines normalisierten Offshore-Windgeschäfts deutlich mehr verdient als im Vorjahreszeitraum, der von einer längeren Flaute geprägt war. Auch im Segment Onshore Wind und Solar profitierte RWE von günstigeren Bedingungen, hier gab es jedoch Gegenwind von der Währungsseite. Insgesamt waren 2,3 Gigawatt zusätzliche Erzeugungskapazität und Batteriespeicher verglichen mit dem Vorjahr am Start. Ein positiver Einmaleffekt ergab sich zudem aus einer Entschädigungszahlung des niederländischen Staates. Gegenläufig wirkte eine schwache Performance im Energiehandel. Hier fiel ein Verlust von 84 Millionen Euro an. Die Prognose bestätigte Energieversorger.
In den Monaten Januar bis März stieg das bereinigte EBITDA um 25 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro und damit die Markterwartung fast punktgenau.
Der bereinigte Nettogewinn kletterte auf 608 (Vorjahr: 505) Millionen Euro. Hier hatten Analysten im Schnitt mit 605 Millionen Euro gerechnet.
"Aufgrund der guten finanziellen Performance und des positiven Einmaleffektes konnten wir bereits ein Drittel unseres prognostizierten Ergebnisses je Aktie erreichen", sagte RWE-Finanzvorstand Michael Müller. Er bestätigte die Prognose.
2026 plant der Energieversorger nach wie vor einen bereinigten Nettogewinn zwischen 1,55 und 2,05 Milliarden Euro und einem bereinigten EBITDA zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro an. Investiert werden sollen 6 bis 8 Millionen Euro.
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May 13, 2026 01:00 ET (05:00 GMT)
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