Anzeige / Werbung

Ohne Netze bleibt die Energiewende stecken
Wenn über die Energiewende gesprochen wird, stehen meist Windräder, Photovoltaikanlagen oder Batteriespeicher im Mittelpunkt. Ein Bereich wird dabei oft unterschätzt: die Stromnetze. Ohne leistungsfähige Netze kann zusätzlicher Strom aus Wind- und Solaranlagen nicht zuverlässig zu Haushalten und Unternehmen transportiert werden.
Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigen aktuelle Schätzungen. Für den Aus- und Umbau der österreichischen Stromnetze wird bis 2040 ein Investitionsbedarf von rund 53 Milliarden Euro genannt. Auf europäischer Ebene geht die EU-Kommission davon aus, dass bis 2030 rund 584 Milliarden Euro in Stromnetze investiert werden müssen.
Dezentrale Einspeisung verändert das System
Das Stromsystem verändert sich grundlegend. Früher wurde Strom vor allem in großen Kraftwerken erzeugt und anschließend verteilt. Heute speisen immer mehr dezentrale Anlagen Energie ins Netz ein - von Windparks über große Photovoltaikanlagen bis hin zu privaten Solaranlagen auf Hausdächern.
Österreichweit zeigt sich diese Entwicklung besonders bei Photovoltaik. Laut E-Control wurden im Jahr 2025 insgesamt 115.257 vollständige Netzanschlussanträge für PV-Anlagen gestellt. Davon entfielen 95,7 Prozent auf Netzebene 7, also auf die niedrigste Netzebene. Gerade dort entsteht damit ein erheblicher Teil des Anpassungsbedarfs.
Niederösterreich zeigt den Druck besonders deutlich
Für die EVN AG (ISIN: AT0000741053) ist diese Entwicklung besonders relevant. Der niederösterreichische Energie- und Infrastrukturdienstleister ist über Netz Niederösterreich in einem Bundesland aktiv, in dem der Ausbau erneuerbarer Energien bereits weit fortgeschritten ist.
Im Netzgebiet von Netz Niederösterreich übersteigt die installierte Einspeiseleistung die maximale Bezugsleistung bereits um fast das Dreifache. Ende 2023 waren dort 277 Windkraftanlagen mit 1.948 Megawatt sowie 115.219 Photovoltaikanlagen mit 1.655 Megawatt angeschlossen. Diese Zahlen zeigen, warum Netze nicht nur Begleitinfrastruktur sind, sondern zur Voraussetzung für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien werden.
EVN macht Netze zum Investitionsschwerpunkt
Die EVN hat den steigenden Investitionsbedarf in ihre Strategie aufgenommen. Bis 2030 plant der Konzern Investitionen von rund einer Milliarde Euro pro Jahr. Rund vier Fünftel davon sollen in Niederösterreich fließen. Schwerpunkte sind Netzinfrastruktur, erneuerbare Erzeugung, Batteriespeicher, E-Ladeinfrastruktur und Trinkwasserversorgung.
Für die Stromnetze bedeutet das ein umfangreiches Ausbau- und Modernisierungsprogramm. EVN verweist unter anderem auf Investitionen in die Ökostrom-Anbindung, in Leitungsnetze und Trafostationen sowie auf den Neubau und die Erweiterung von insgesamt 55 Umspannwerken. Netz Niederösterreich nennt darüber hinaus jährlich rund 700 neue Trafostationen und etwa 1.000 Kilometer Mittel- und Niederspannungskabel.
Digitalisierung macht Netze steuerbarer
Mit neuen Leitungen allein ist es jedoch nicht getan. Je stärker Stromerzeugung und Verbrauch schwanken, desto wichtiger wird die intelligente Steuerung der Netze. Eine wichtige Grundlage dafür sind Smart Meter.
In Österreich ist der Smart-Meter-Roll-out weit fortgeschritten. Ende 2024 waren rund 6,5 Millionen Zählpunkte mit intelligenten Messgeräten ausgestattet. Das entspricht einer Ausrollungsquote von 96,9 Prozent. Die installierten Smart Meter und die dazugehörigen IT-Systeme bilden laut E-Control eine wichtige Basis für die Digitalisierung der Netzinfrastruktur.
Ergänzend investiert die EVN in Batteriespeicher und Flexibilitätslösungen. Bis 2030 soll die Batteriespeicherkapazität auf 300 MW ausgebaut werden. Ziel ist es, Erzeugung, Speicherung und Verbrauch künftig besser aufeinander abzustimmen.
Reguliertes Geschäft mit langfristiger Perspektive
Auch wirtschaftlich ist das Netzgeschäft für EVN von Bedeutung. Im ersten Halbjahr 2025/26 erzielte das Segment Netze einen Außenumsatz von 454,0 Millionen Euro, ein EBITDA von 264,7 Millionen Euro und ein EBIT von 163,7 Millionen Euro.
Das regulierte Netzgeschäft bietet mehr Planbarkeit als stärker marktpreisabhängige Bereiche. Zugleich entstehen durch die Energiewende zusätzliche Investitionsmöglichkeiten, weil Verteilnetze für neue Erzeugungsanlagen, veränderte Verbrauchsmuster und höhere Anforderungen an die Versorgungssicherheit vorbereitet werden müssen.
Fazit: Netze werden zur strategischen Infrastruktur
Der Ausbau der Stromnetze zählt zu den zentralen Voraussetzungen für das Gelingen der Energiewende. In Niederösterreich zeigt sich besonders deutlich, wie eng erneuerbare Erzeugung, dezentrale Einspeisung, Speicher, E-Mobilität und Digitalisierung miteinander verbunden sind.
Für die EVN werden Stromnetze damit nicht nur zur technischen Basis der Energieversorgung, sondern zu einem wichtigen langfristigen Infrastrukturthema. Netzausbau, Digitalisierung, Speicher und Flexibilitätsmanagement greifen ineinander - und stärken die Positionierung des Unternehmens als Energie- und Infrastrukturdienstleister.
----
Lassen Sie sich in den Verteiler für EVN oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e_reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler EVN" und/oder "Nebenwerte".
EVN
ISIN: AT0000741053
WKN: 878279
www.evn.at
Quellen:
Quelle: Oesterreichs
Energie/EY
Quelle: EU-Kommission
Quelle: E-Control Jahresbericht Netzanschluss 2026 / Berichtsjahr 2025
Quelle: Netz Niederösterreich, Netzentwicklungsplan 2024
Quelle: EVN Aktionärsbrief 1. Halbjahr
2025/26
Quelle: APG / Netz Niederösterreich
Quelle: E-Control Smart-Meter-Monitoringbericht 2025
Disclaimer/Risikohinweis
Interessenkonflikte: Mit EVN existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor
Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der EVN AG. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien
von EVN können?sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.
Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von EVN einsehen:? https://www.evn.at/home/investor-relations
Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.
Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.
Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung EVN vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten",
"erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder
Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die
der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.
Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht?verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.
Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen
Dr. Reuter Investor Relations
Dr. Eva Reuter
Friedrich-Ebert-Anlage 35-37
60327 Frankfurt
+49 (0) 69 1532 5857
www.dr-reuter.eu
www.small-microcap.eu
Für Fragen bitte Nachricht an?e_reuter@dr-reuter.eu
Über Dr. Reuter Investor Relations: Dr. Reuter Investor Relations ist eine Investor Relations Agentur / Investor Relations Agency mit der folgenden Servicepalette: Small Cap Investor Relations,
Retail Investor Relations, Privataktionäre, Institutional Investor Relations, Institutionelles Investor Relations, Finanz- Public Relations, ESG-Services, Roadshows, Investor Access,
Kapitalmarkt-Compliance, Equity Research
The post Stromnetze als Schlüssel der Energiewende: Welche Rolle die EVN spieltappeared first on Small- and MicroCap Equity.
Enthaltene Werte: AT0000741053
Die hier angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die Informationen ersetzen keine, auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. ABC New Media hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss und vor Veröffentlichung der Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Autoren wie z.B. Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen, Unternehmen. Infolgedessen können die Inhalte der Beiträge auch nicht von Anlageinteressen von ABC New Media und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen, Unternehmen gehören nicht der Redaktion von ABC New Media an. Ihre Meinungen spiegeln nicht notwendigerweise die Meinungen und Auffassungen von ABC New Media und deren Mitarbeiter wider. (Ausführlicher Disclaimer)


