Hamburg - Rheinmetall-Chef Armin Papperger hat das Aus für das Fregatten-Projekt F126 als Rückschlag bezeichnet. "Das Aus für das F126-Projekt war ein Rückschlag für uns, von dem wir kalt erwischt wurden", sagte Papperger dem "Spiegel". Zugleich verteidigte er Rheinmetalls Entscheidung zur Übernahme der Werftengruppe Naval Vessels Lürssen (NVL), die den Auftrag übernehmen sollte.
Papperger sagte, dass Rheinmetall in den maritimen Bereich gehe, sei eine richtige Entscheidung gewesen, denn der Bedarf sei groß, nicht nur für die Bundeswehr. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte vergangene Woche angekündigt, den Bau der F126 zu stoppen, nachdem bereits 2,3 Milliarden Euro in das Projekt geflossen waren. Die niederländische Werft Damen hätte der Bundeswehr sechs dieser Fregatten liefern sollen, war aber offenbar überfordert. Pistorius entzog ihr den Auftrag, Rheinmetall wollte übernehmen, ein Kaufvertrag war bereits ausgearbeitet.
Doch Pistorius schwenkte um. Das Verteidigungsministerium will nun kleinere Fregatten des Typs MEKO A-200 des NVL-Konkurrenten TKMS kaufen. Die Rheinmetall-Aktie hatte nach der Ankündigung zeitweise 20 Prozent an Wert verloren.
Papperger wehrte sich gegenüber dem "Spiegel" gegen den Vorwurf, Deutschland habe sich bei der Aufrüstung zu abhängig von Rheinmetall gemacht. Er finde diese Diskussion interessant, weil man dem Unternehmen ja immer vorgeworfen habe, dass deutsche Rüstungsunternehmen zu klein seien. Jetzt schmiede er einen großen Konzern, und man werfe ihm vor, dass er zu groß sei. Irgendwann müsse das Land entscheiden, was es möchte.
Der Rheinmetall-Chef äußerte sich auch zu seiner eigenen Zukunft bei dem Konzern. Sein Vertrag läuft noch bis Ende 2029. "In dem Alter darf man drüber nachdenken, ob man weitermachen möchte oder nicht", sagte Papperger. Ihm gehörten inzwischen auch Firmen, die mit Immobilien und Elektronik Geschäfte machen, da werde er auf alle Fälle Spaß haben. Aber noch brenne er unverändert für Rheinmetall. Um die Zukunft von Rheinmetall mache er sich auch für die Zeit nach ihm keine Sorgen. Es werde anders laufen, wenn er mal weg sei, aber es werde sehr gut laufen.
Papperger sagte, dass Rheinmetall in den maritimen Bereich gehe, sei eine richtige Entscheidung gewesen, denn der Bedarf sei groß, nicht nur für die Bundeswehr. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte vergangene Woche angekündigt, den Bau der F126 zu stoppen, nachdem bereits 2,3 Milliarden Euro in das Projekt geflossen waren. Die niederländische Werft Damen hätte der Bundeswehr sechs dieser Fregatten liefern sollen, war aber offenbar überfordert. Pistorius entzog ihr den Auftrag, Rheinmetall wollte übernehmen, ein Kaufvertrag war bereits ausgearbeitet.
Doch Pistorius schwenkte um. Das Verteidigungsministerium will nun kleinere Fregatten des Typs MEKO A-200 des NVL-Konkurrenten TKMS kaufen. Die Rheinmetall-Aktie hatte nach der Ankündigung zeitweise 20 Prozent an Wert verloren.
Papperger wehrte sich gegenüber dem "Spiegel" gegen den Vorwurf, Deutschland habe sich bei der Aufrüstung zu abhängig von Rheinmetall gemacht. Er finde diese Diskussion interessant, weil man dem Unternehmen ja immer vorgeworfen habe, dass deutsche Rüstungsunternehmen zu klein seien. Jetzt schmiede er einen großen Konzern, und man werfe ihm vor, dass er zu groß sei. Irgendwann müsse das Land entscheiden, was es möchte.
Der Rheinmetall-Chef äußerte sich auch zu seiner eigenen Zukunft bei dem Konzern. Sein Vertrag läuft noch bis Ende 2029. "In dem Alter darf man drüber nachdenken, ob man weitermachen möchte oder nicht", sagte Papperger. Ihm gehörten inzwischen auch Firmen, die mit Immobilien und Elektronik Geschäfte machen, da werde er auf alle Fälle Spaß haben. Aber noch brenne er unverändert für Rheinmetall. Um die Zukunft von Rheinmetall mache er sich auch für die Zeit nach ihm keine Sorgen. Es werde anders laufen, wenn er mal weg sei, aber es werde sehr gut laufen.
© 2026 dts Nachrichtenagentur




