DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
SIEMENS - Der Siemens-Konzern wird im Zuge seines Umbaus zur "One Tech Company" massiv Führungsjobs streichen. Vorstandschef Roland Busch und Personalvorständin Judith Wiese erklärten vor gut einer Woche in einer internen Townhall, dass Siemens im großen Stil Schlüsselpositionen neu ausschreibe. Dies erfuhr die Börsen-Zeitung aus Teilnehmerkreisen. Im besonders stark betroffenen Bereich DI Automation, der die Automatisierungsgeschäfte der Digital-Industries-Sparte bündeln wird, sollen etwa 300 Manager ihre Führungsfunktionen verlieren. Etwa 200 Mitarbeiter, deren Positionen als Schlüsselfunktionen klassifiziert sind, müssen sich Siemens-Kreisen zufolge auf ihre Jobs neu bewerben. Dies ist allerdings noch in der Diskussion und bisher nicht im Wirtschaftsausschuss abgestimmt. Ein Siemens-Sprecher lehnte einen Kommentar ab. (Börsen-Zeitung)
DAIMLER TRUCK - Die Vorstandchefin von Daimler Truck erwartet von höhere Investitionen in den Rüstungsbereich positive Auswirkungen auf das gesamtes Geschäft des Konzerns. Daimler Truck will seine Umsätze mit Militärfahrzeugen steigern. Innovationen im Bereich des autonomen Fahrens und schnellere Entwicklungszyklen seien zwei Bereiche, in denen das Unternehmen von seinen Partnern aus der Rüstungsindustrie lernen könne, sagte Karin Radström gegenüber der FT. "Was wir derzeit im Rüstungsbereich beobachten, ist ein reges Innovationsgeschehen, von dem unserer Meinung nach auch der zivile Sektor profitieren wird", sagte sie. Daimler Truck gab im Juni bekannt, einen Betrag im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-bereich in den Ausbau seines Rüstungssangebots, die Entwicklung einer breiteren Palette an Militär-Fahrzeugen und die Expansion außerhalb Europas zu investieren. (Financial Times)
CONDOR - Peter Gerber, Chef der Ferienfluggesellschaft Condor, geht nicht davon aus, dass die Ticketpreise in den kommenden Monaten sinken werden. "Das ist illusorisch", sagte der Manager dem Handelsblatt. Zwar musste die Nachfrage laut Gerber branchenweit auf einigen Verbindungen mit niedrigeren Preisen angekurbelt werden. Das sei auch bei Condor so. Gleichzeitig hätten die hohen Treibstoffpreise aber einen Teil der Gewinne aufgezehrt. Dennoch überlegt der Condor-Chef, das eigene Netz an Zubringerflügen etwa nach Frankfurt weiter auszubauen. Zwar könne das Unternehmen mit den aktuell 13 Verbindungen ausreichend viele Fluggäste zum Drehkreuz bringen, um die Langstreckenflugzeuge zu füllen, sagte Gerber: "Aber mit noch mehr Verbindungen könnten wir besser auswählen, wo wir zu welchen Zeiten die besten Durchschnittserlöse holen." (Handelsblatt)
GOOGLE - Google hat eines der größten Infrastruktur-Finanzierungsprogramme der Geschichte aufgelegt, um KI-Chips im Wert von mehr als 150 Milliarden US-Dollar zu verkaufen, die für Anthropic bestimmt sind. Die Bemühungen bringen Google, Broadcom, Apollo, Blackstone, Morgan Stanley und eine Reihe von Krypto-Minern in einem Netz von Transaktionen zusammen, das von der Chipherstellung bis zur Entwicklung von Rechenzentren reicht. Das sagten Personen, die an dem Projekt beteiligt sind, und geht aus von der FT eingesehene Unterlagen hervor. Die Vereinbarungen, die Verträge im Wert von rund 200 Milliarden Dollar umfassen, zeigen, wie Big Tech Finanzierungsmodelle für KI schafft, die weit über die traditionellen Unternehmensausgaben hinausgehen und einen größeren Teil des Finanzsystems an das Wachstum der Branche binden. (Financial Times)
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August 04, 2026 00:30 ET (04:30 GMT)
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