LEVERKUSEN (dpa-AFX) - Bayer hat nach dem Verkauf einer Minderheitsbeteiligung am Geschäft mit Verhütungsmitteln die Prognose für die Verschuldung zum Jahresende gesenkt. Die Nettofinanzverschuldung soll zum Jahresende nun bei 29 bis 30 Milliarden Euro liegen, statt bei den bisher avisierten 32 bis 33 Milliarden Euro, teilte der Dax -Konzern am Dienstag zur Vorlage der Quartalszahlen mit.
Der im Zuge der US-Glyphosatklagewelle von hohen Schulden belastete Pharma- und Agrarchemiekonzern hatte den Deal mit der Beteiligungsgesellschaft Apollo vor wenigen Wochen bekannt gegeben. Apollo erhält eine Minderheitsbeteiligung an einer neuen Gesellschaft, in die Bayer das Geschäft mit reversiblen Langzeit-Verhütungsmitteln einbringt. Dadurch sichert sich Bayer den Angaben zufolge drei Milliarden Euro Eigenkapital./mis/jha/




