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Steigende geopolitische Spannungen treiben europäische Rüstungsaktien nach oben. Unter der Rallye vollzieht sich jedoch eine leisere, potenziell langfristigere Verschiebung bei den kritischen Rohstoffen, die die moderne Kriegsführung ermöglichen.
Eine durch Geopolitik befeuerte Rüstungsrallye
Europäische Rüstungsaktien sind mit kräftigen Kursgewinnen ins Jahr 2026 gestartet und setzen damit eine Rallye fort, die bereits einen Großteil des vergangenen Jahres geprägt hat. Aktien von Unternehmen wie dem schwedischen Saab und der deutschen Rheinmetall AG (ISIN: DE0007030009) liegen in den ersten Wochen um mehr als 20% im Plus. Anleger reagieren damit auf erneute geopolitische Spannungen, die von Venezuela über den Iran bis hin zu strategischen Brennpunkten in der Arktis reichen.
Die Rallye hat erneut Diskussionen über einen möglichen "Rüstungs-Superzyklus" entfacht. Regierungen in ganz Europa beschleunigen ihre Beschaffungsprogramme. Munition, gepanzerte Fahrzeuge, Raketensysteme und Sensorik wandern aus Friedensbeständen in den aktiven Einsatz. Auch wenn die Bewertungen einiger großer Auftragnehmer inzwischen ambitioniert erscheinen, wirkt das übergeordnete Rüstungsthema robust - getragen von langfristigen Sicherheitsverpflichtungen und nicht nur von kurzfristigen Krisen.
Die Lieferkette unterhalb der Waffensysteme
Mit steigenden Verteidigungsausgaben verlagert sich der Fokus zunehmend von fertigen Waffensystemen auf die Rohstoffe, die diese erst möglich machen. Wolfram, Seltene Erden und Spezialmetalle sind entscheidend für Raketen, Drohnen, Lenksysteme und gepanzerte Plattformen. Ihre Lieferketten sind jedoch stark auf wenige Länder konzentriert, von denen viele geopolitisch sensibel sind.
China dominiert die globale Verarbeitung sowohl von Wolfram als auch von Seltenen Erden. Diese Konzentration gilt zunehmend als strategische Verwundbarkeit für NATO-Staaten und hat eine Initiative zur Sicherung "freundnaher" Lieferquellen ausgelöst. Für Investoren eröffnet sich damit ein paralleles Narrativ: Rüstungsnahe Rohstoffunternehmen als indirekte Profiteure steigender Militärausgaben.
Almonty und die Rückkehr westlichen Wolframs
Wolfram liefert ein anschauliches Beispiel. Unverzichtbar für panzerbrechende Munition, Luft- und Raumfahrtkomponenten sowie Hochtemperaturanwendungen, wird es zunehmend als Material von nationaler Sicherheitsrelevanz betrachtet. Almonty Industries steht im Zentrum dieser Entwicklung.
Almonty Industries (ISIN: CA0203987072) nimmt die südkoreanische Sangdong-Mine wieder in Betrieb und positioniert sie als eine der bedeutendsten Wolframquellen außerhalb Chinas, Russlands und Nordkoreas. Nach dem Hochlauf soll Sangdong einen relevanten Anteil der weltweiten Nachfrage außerhalb Chinas decken und Verteidigungs-, Halbleiter- und Luftfahrtindustrien in verbündeten Staaten beliefern.
Almontys wachsende Beziehungen zu US-Verteidigungsunternehmen und politischen Entscheidungsträgern unterstreichen, wie direkt kritische Rohstoffe inzwischen in sicherheitspolitische Planungen eingebunden werden. Wolfram ist nicht länger nur ein Rohstoff. Es ist Infrastruktur.

MP Materials und die Unabhängigkeit bei Seltenen Erden
Auch bei Seltenen Erden zeigt sich ein ähnliches Bild. MP Materials (ISIN: US5533681012) hat sich als der bedeutendste US-amerikanische Produzent etabliert und profitiert von der Unterstützung des Pentagon beim Wiederaufbau einer heimischen "Mine-bis-Magnet"-Lieferkette. Der Aufstieg des Unternehmens verdeutlicht, wie bereitwillig Regierungen strategische Rohstoffprojekte fördern, um die Abhängigkeit von ausländischer Verarbeitung zu verringern.
Gleichzeitig weitet sich die Nachfrage über eine Handvoll etablierter Produzenten hinaus aus. Moderne Verteidigungssysteme sind stark auf Permanentmagnete, Optiken, Laser und elektronische Komponenten angewiesen, die sowohl leichte als auch schwere Seltene Erden benötigen. Mit steigenden Beschaffungsvolumina wächst auch der Bedarf an einer diversifizierten vorgelagerten Versorgung.
Canamera Energy und die nächste Stufe der Lieferkette
Hier kommen Unternehmen in früheren Entwicklungsphasen wie Canamera Energy Metals (ISIN: CA13711A1003) ins Spiel. Weniger sichtbar als große Rüstungskonzerne oder etablierte Produzenten positionieren sich Firmen wie Canamera in der nächsten Welle der Neuausrichtung globaler Lieferketten.
Canameras Portfolio umfasst Seltene-Erden-Projekte in Brasilien, den USA und Kanada mit Fokus auf ionische Tonlagerstätten sowie karbonatitische Vorkommen. Diese geologischen Modelle gewinnen an Aufmerksamkeit, da sie potenziell kostengünstigere Fördermethoden und Zugang zu schweren Seltenen Erden bieten, die besonders wichtig für militärtaugliche Magnete und fortschrittliche Elektronik sind.
Insbesondere Brasilien hat sich als strategische Alternativjurisdiktion etabliert. Das Land vereint große Vorkommen an Seltenen Erden mit stabilen Genehmigungsverfahren und einer zunehmenden Anbindung an westliche Lieferketteninitiativen. Canameras Projekte dort fügen sich in eine breitere politische Strategie ein, Chinas Dominanz bei der Verarbeitung kritischer Rohstoffe aufzubrechen.
Was Canamera in diesem Stadium auszeichnet, ist die Positionierung über mehrere verbündete Jurisdiktionen hinweg statt der Abhängigkeit von einem einzelnen Projekt. Die brasilianischen Projekte liegen in bergbaufreundlichen Regionen mit bestehender Infrastruktur für großskalige Rohstoffproduktion, während die US- und kanadischen Assets eng mit nordamerikanischen Zielen zur Versorgungssicherheit verzahnt sind. Der Fokus auf ionische Ton- und Karbonatitsysteme spiegelt eine wachsende Branchenpräferenz für Lagerstätten wider, die einfachere Gewinnung und Zugang zu höherwertigen schweren Seltenen Erden versprechen. Während Regierungen über kurzfristige Engpässe hinausdenken und Resilienz über Jahrzehnte aufbauen wollen, rückt Canameras diversifizierte Projektbasis fest in den langfristigen strategischen Diskurs.
Jenseits der Januar-Rallye
Für Investoren ist der Anstieg der Verteidigungsausgaben ein zentraler Treiber für den Sektor. Große Auftragnehmer profitieren unmittelbar von steigenden Bestellungen. Rohstoffunternehmen im Verteidigungsumfeld agieren auf einem längeren Zeithorizont, geprägt von Politik, Genehmigungsverfahren und Infrastrukturaufbau. Ihre Kursentwicklung mag weniger volatil sein, ist jedoch nicht minder strategisch.
Während Europa aufrüstet und Lieferketten neu geordnet werden, lautet die entscheidende Frage nicht mehr, ob kritische Rohstoffe für die Verteidigung relevant sind, sondern welche Jurisdiktionen und welche Unternehmen in einer zunehmend fragmentierten Welt als verlässliche Lieferanten gelten werden.
Quellen:
https://global.morningstar.com/en-gb/stocks/european-defense-stocks-rally-war-riskare-they-still-buy
https://canamerametals.com/canamera-reports-multiple-over-limit-ree-results-from-iron-hills-project/
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Canamera Energy Metals Corp.
Land: Kanadisch
ISIN: CA13711A1003
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