ROUNDUP 2: Sartorius präsentiert neue Mittelfristziele - Aktie zieht an
GÖTTINGEN - Der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius sieht sich in den kommenden Jahren weiter im Aufwind. Dabei setzt der Konzern auf den weiteren Vormarsch der Biotech-Märkte und will sich entsprechend ausrichten. So sollen Kernkompetenzen gestärkt und "aufstrebende" Geschäftsfelder gezielt ausgebaut werden, wie der seit Juli vergangenen Jahres amtierende neue Konzernchef Michael Grosse auf dem Kapitalmarkttag in Göttingen erläuterte. Die dort vorgestellten neuen Mittelfristziele liegen zwar unter den bisherigen Markterwartungen - Analysten äußerten sich nach wenigen ersten skeptischen Kommentaren aber doch noch in Summe zufrieden. Die Aktien von Sartorius und seiner Biotech-Tochter bekamen Schub.
ROUNDUP 2: Fraport will operatives Ergebnis weiter steigern - Aktie zieht an
FRANKFURT - Der Frankfurter Flughafen erwartet auch 2026 noch nicht wieder das Fluggast-Aufkommen von vor der Corona-Krise. Im Vergleich zu 2025 dürfte die Zahl der Passagiere aber weiter zunehmen. Zudem rechnet der Flughafenbetreiber Fraport auch an anderen Konzern-Flughäfen mit einer positiven Verkehrsentwicklung. In Verbindung mit Währungseffekten dürfte sich daher das operative Ergebnis 2026 weiter verbessern, wie Fraport am Dienstag in Frankfurt mitteilte. An der Börse fiel die Reaktion positiv aus, auch weil das Unternehmen früher als gedacht wieder Barmittelzuflüsse verzeichnete.
Kopfschütteln bei Commerzbank-Chefin Orlopp über Unicredit-Vorgehen
FRANKFURT/LONDON - Das von der italienischen Großbank Unicredit am Montag angekündigte Übernahmeangebot für die Commerzbank sorgt bei deren Chefin für Irritation. "Ich verstehe es nicht", sagte Bettina Orlopp in einer Telefonkonferenz mit Investoren. Das Vorgehen der Unicredit fühle sich für sie nach einem "taktischem Manöver an". Dies begründete die Managerin unter anderem damit, dass der Aufschlag im Vergleich zum aktuellen Marktwert der Commerzbank nur gering sei.
Deutsche Bank: Werden vom Ringen um Commerzbank profitieren
FRANKFURT - Die Deutsche Bank wird nach Einschätzung von Vorstandschef Christian Sewing vom Übernahmekampf um die Commerzbank profitieren. Sein Haus stehe bereit, neue Kunden an Bord zu nehmen, sagte Sewing bei einer Finanzkonferenz der US-Bank Morgan Stanley auf die Frage nach den Entwicklungen um die Commerzbank.
ROUNDUP: Springer Nature will nach Umsatz- und Ergebnisplus weiter wachsen
BERLIN - Der Wissenschaftsverlag Springer Nature blickt nach Zuwächsen im vergangenen Jahr zuversichtlich auf 2026. "Unser erstes vollständiges Jahr als börsennotiertes Unternehmen war von einer starken Dynamik geprägt", sagte Unternehmenschef Frank Vrancken Peeters am Dienstag bei Vorlage der Jahreszahlen für 2025. Rückenwind lieferte zuletzt das Geschäft mit wissenschaftlichen Zeitschriften, in dem auch die Zahl der veröffentlichten Artikel deutlich wuchs. In diesem Jahr will das Unternehmen das bereinigte Betriebsergebnis erneut stärker steigern als den Umsatz. Die Papiere des Wissenschaftsverlags legten im frühen Handel um gut acht Prozent zu und waren damit Spitzenreiter im Nebenwerteindex SDax .
ROUNDUP: Union: Neue Preisregeln an Tankstellen sollen von Dauer sein
BERLIN - Die geplanten Neuregelungen an den Tankstellen wegen der hohen Spritpreise infolge des Iran-Kriegs sollen aus Sicht der Union nicht nur vorübergehend in der akuten Krise gelten. Die Lösung werde dann auch von Dauer sein, sagte Unions-Fraktionsgeschäftsführer Steffen Bilger (CDU) in Berlin. Damit biete sich die Chance, dass es für die Verbraucher zu einer besseren Preisentwicklung komme und natürlich auch zu mehr Transparenz.
Reiche: neue Regel für Tankstellen spätestens Anfang April
BERLIN - Die neue Regelung zur Preiserhöhung an den Tankstellen soll nach Angaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche spätestens Anfang April beschlossen werden. Der Gesetzentwurf werde aktuell regierungsintern abgestimmt, sagte die CDU-Politikerin in Berlin. Ziel sei, dass sich der Bundestag noch in dieser Woche erstmals damit befasst. Ein Abschluss des Verfahrens werde "Ende März, spätestens Anfang April" angestrebt.
Sanierungsstau im Netz laut Bahn bei 130 Milliarden Euro
BERLIN - Der Sanierungsrückstand im deutschen Schienennetz beläuft sich der Deutschen Bahn zufolge auf rund 130 Milliarden Euro - trotz hoher Milliardenbeträge, die inzwischen in die Modernisierung der Infrastruktur fließen. Um den Rückstau zumindest nicht weiter anwachsen zu lassen, müssten jährlich rund 20 Milliarden Euro investiert werden, sagte Philipp Nagl, Chef der für die Infrastruktur zuständigen Bahntochter DB InfraGo, vor einigen Wochen in der österreichischen Wochenzeitung "Profil".
ROUNDUP: Nettogewinn bei VW-Tochter Audi steigt überraschend
INGOLSTADT - Audi hat gegen den Branchentrend im vergangenen Jahr mehr Gewinn gemacht. Nach Steuern verdienten die Ingolstädter Autobauer 4,6 Milliarden Euro - 10 Prozent mehr als 2024, wie die VW -Tochter mitteilte. Neben einem guten vierten Quartal verdankt Audi den Anstieg aber vor allem einer Ausgleichszahlung aus dem Mutterkonzern. Die Zahlen betreffen den Teilkonzern Audi, zu dem neben der Kernmarke auch Bentley, Lamborghini und Ducati gehören.
Aufholjagd: Regierung will KI-Kapazitäten vervierfachen
BERLIN - Um im globalen Technologiewettlauf nicht den Anschluss zu verlieren, plant die Bundesregierung die Rechenzentrumskapazitäten in Deutschland massiv auszubauen. Bis zum Jahr 2030 sollen sich die Leistung von allgemeinen Rechenzentren gegenüber 2025 mindestens verdoppeln und die Kapazitäten für Künstliche Intelligenz (KI) sogar mindestens vervierfachen. Das sieht ein Strategiepapier des Digitalministeriums vor, das am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden soll. "Damit wollen wir im Rennen bleiben, um in Europa weiterhin zu führen, aber eben auch international sehr attraktiv zu bleiben", sagte Digitalminister Karsten Wildberger (CDU).
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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /men
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