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Von Wolfram bis Seltene Erden: Geopolitik treibt Nachfrage - und rückt neue Anbieter in den Fokus
Konflikte treiben einen neuen Rohstoffzyklus
Die globalen Rohstoffmärkte werden zunehmend nicht mehr von Konjunkturzyklen bestimmt, sondern von geopolitischen Konflikten.
Vom Krieg in der Ukraine bis zu Spannungen im Nahen Osten hat sich die Nachfrage nach sogenannten "verteidigungskritischen" Metallen deutlich beschleunigt. Dazu zählen Wolfram, Germanium, Seltene Erden und Niob - Materialien, die in Raketen, Sensorik und Hochleistungslegierungen unverzichtbar sind.
Die Preisentwicklung ist entsprechend dynamisch. Wolfram, zentral für panzerbrechende Munition, hat neue Höchststände erreicht. Germanium, ein Schlüsselmaterial für Infrarotoptik, hat sich seit Beginn des Ukraine-Kriegs mehr als verdoppelt. Anders als klassische Industriemetalle wird ein Großteil dieser Materialien im Einsatz verbraucht - und verschwindet damit dauerhaft aus dem Kreislauf.
Fragmentierte Lieferketten verschärfen die Lage
Parallel dazu geraten Lieferketten zunehmend unter Druck. Sanktionen, Exportkontrollen und gestörte Handelsrouten treiben Kosten und verlängern Transportzeiten, während Staaten verstärkt auf eigene oder verbündete Quellen setzen.
Hinzu kommt ein struktureller Anstieg der Verteidigungsausgaben. NATO-Staaten haben ihre Budgets ausgeweitet, während moderne Waffensysteme - insbesondere Drohnen und KI-gestützte Technologien - deutlich materialintensiver sind.
Auch strategische Lagerhaltung erlebt ein Comeback. Staaten bauen Reserven an Kobalt, Antimon und Seltenen Erden auf und entziehen dem Markt zusätzliches Angebot. Damit wird Verfügbarkeit zunehmend wichtiger als der reine Preis.
Doppelverwendung verstärkt den Nachfrageboom
Eine zentrale Dynamik ist die Doppelrolle vieler Metalle.
Seltene Erden sind essenziell für Elektromotoren und Windkraftanlagen - aber ebenso für Lenkwaffen und Radarsysteme. Niob verbessert die Festigkeit von Stahl in Infrastrukturprojekten, findet aber auch Anwendung in militärischen Hochleistungslegierungen.
Diese Überschneidung zwischen Energiewende und Verteidigung verstärkt den Druck auf die Märkte. Selbst ohne militärische Nachfrage war ein starkes Wachstum absehbar - nun überlagern sich beide Trends.
Angebotsrisiken rücken in den Fokus
Auf der Angebotsseite bleibt die Konzentration hoch. China dominiert die Verarbeitung Seltener Erden, während Niob nahezu ausschließlich aus Brasilien stammt. Auch Wolfram- und Antimonmärkte sind stark regional konzentriert.
Für westliche Staaten stellt dies ein strategisches Risiko dar. Entsprechend wächst der politische Druck, alternative Lieferketten aufzubauen - durch Förderprogramme, Partnerschaften und direkte Investitionen.
Doch neue Projekte brauchen Zeit. Genehmigungen, Finanzierung und Entwicklung verzögern den Markteintritt, wodurch bestehende Engpässe bestehen bleiben.
Strategische Bedeutung verändert den Sektor
Kritische Metalle entwickeln sich damit von klassischen Rohstoffen zu strategischen Assets. Geopolitische Zugehörigkeit, Versorgungssicherheit und Integration in industrielle Wertschöpfungsketten gewinnen an Bedeutung.
Besonders gefragt sind Projekte, die mehrere kritische Metalle kombinieren und damit verschiedene Nachfragequellen bedienen. Ebenso steigt der Stellenwert von Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Förderung bis zur Weiterverarbeitung.
Almonty bringt strategisches Wolfram zurück
Ein Beispiel für diese Entwicklung ist Almonty Industries (ISIN: CA0203987072), das mit der Wiederinbetriebnahme der Sangdong-Mine in Südkorea einen wichtigen Schritt zur Diversifizierung der globalen Wolframversorgung gemacht hat.
Das Projekt, einst eines der größten Wolframvorkommen der Welt, ist nach Jahrzehnten Stillstand wieder in Produktion gegangen. In der ersten Phase soll die Anlage rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat pro Jahr liefern, mit einer geplanten Verdopplung der Kapazität bis 2027.
Bei voller Auslastung könnte Sangdong etwa 40% der Wolframversorgung außerhalb Chinas abdecken - ein strategisch bedeutsamer Anteil in einem Markt, der bislang stark von chinesischer Produktion dominiert wird.
Mit einer geplanten Minenlaufzeit von mehreren Jahrzehnten und überdurchschnittlichen Erzgehalten positioniert sich Almonty zudem als langfristiger Lieferant für westliche Industrie- und Verteidigungsanwendungen. Parallel treibt das Unternehmen den Aufbau einer integrierten Wertschöpfungskette voran, einschließlich Weiterverarbeitungskapazitäten.
St George Mining im Fokus eines enger werdenden Marktes
Vor diesem Hintergrund positioniert sich St George Mining (ISIN: AU000000SGQ8) mit seinem Araxá-Projekt in Brasilien als potenzieller Anbieter von Seltenen Erden und Niob.
Das Projekt vereint eine bedeutende Ressourcengröße mit günstigen geologischen Eigenschaften. Die Mineralisierung beginnt nahe der Oberfläche und eignet sich für Tagebauverfahren, was potenziell geringere Förderkosten ermöglicht.
Auch der Standort ist vorteilhaft. Die Region Minas Gerais verfügt über bestehende Infrastruktur, Zugang zu Energie und eine erfahrene Bergbauarbeitskraft - Faktoren, die eine zügigere Entwicklung unterstützen können.
Die Kombination aus Seltenen Erden und Niob ist strategisch relevant. Beide Rohstoffe spielen eine Schlüsselrolle in Verteidigungsanwendungen und industriellen Zukunftstechnologien, wodurch das Projekt mehrere Nachfrageachsen bedient.
Integration wird zum Schlüssel
Gleichzeitig zeigt sich ein klarer Trend zur vertikalen Integration. Unternehmen streben zunehmend an, nicht nur Rohstoffe zu liefern, sondern Teil der gesamten Wertschöpfungskette zu werden.
Das entspricht auch politischen Zielsetzungen, insbesondere in den USA und Europa, wo komplette Lieferketten für kritische Materialien aufgebaut werden sollen. Projekte, die sich in diese Strukturen einfügen können, gewinnen an Attraktivität.
Ein struktureller Wandel der Rohstoffmärkte
Der Aufstieg der "Kriegsmetalle" markiert einen grundlegenden Wandel.
Rohstoffmärkte werden heute nicht mehr allein durch wirtschaftliches Wachstum geprägt, sondern zunehmend durch sicherheitspolitische Überlegungen. Lieferketten werden regionaler, Nachfragequellen vielfältiger und strategischer.
Für neue Anbieter eröffnet das Chancen - allerdings nur bei überzeugender Umsetzung. Größe, Standort, Metallurgie und Partnerschaften entscheiden darüber, wer in diesem Umfeld bestehen kann.
Die nächste Phase des Rohstoffzyklus dürfte daher weniger von globaler Effizienz geprägt sein als von strategischer Kontrolle - und von der Fähigkeit, Versorgungssicherheit in einer unsicheren Welt zu liefern.
Quellen:
https://www.fastmarkets.com/insights/war-instability-impact-defense-metals-supply-chains/
https://smallcaps.com.au/article/almonty-industries-american-defense-international-us-critical-minerals
https://www.stgm.com.au/
https://www.reuters.com/business/mp-materials-partners-with-department-defense-boost-us-rare-earth-magnet-supply-2025-07-10/
https://www.businesstimes.com.sg/international/global/how-iran-war-set-global-scramble-strategic-metals
https://www.miningweekly.com/article/almonty-restarts-sangdong-tungsten-mine-after-30-year-hiatus-2026-03-17
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St George Mining
Land: Australien
ISIN: AU000000SGQ8
https://stgm.com.au
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