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Am Rohstoffmarkt ist die Hölle los. Die Probleme bei der Kupferproduktion steigen massiv, und der Krieg zwischen China und den USA um Seltene Erden geht in eine neue Runde. Die Goldminer melden derweil Rekordgewinne für das erste Quartal. Wir blicken deshalb auf die Aktien von Kinross Gold, St George Mining und Freeport McMoran.
Kinross fährt Rekord-Cashflows ein
Die Deutsche Bank hat am Goldmarkt für eine ganz große Schlagzeile gesorgt. Die Analysten der größten deutschen Bank halten einen Goldpreis von 8.000 US-Dollar je Unze für realistisch, wenn die De-Dollarisierung bzw. der sogenannte Debasement-Trade sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Dahinter steckt die Idee, die viele Investoren und Zentralbanken in den vergangenen Jahren verfolgt haben. Aufgrund der hohen Schuldenlast der USA und dem Einsetzen des Dollar als Druckmittel in den vergangenen Jahren wenden sich viele nun ab. Zentralbanken weltweit reduzieren die Dollar-Reserven und setzen stattdessen auf Gold. Das Edelmetall hat einen großen Vorteil: Es gibt keine Gegenpartei und Washington kann nicht einfach dein Gold aus dem Tresor holen; beim Dollar geht das schon.
Kinross Gold (25,80 Euro; CA4969024047) braucht nicht unbedingt einen Goldpreis von 8.000 US-Dollar je Unze, freuen würde man sich im Hauptquartier in Toronto schon. Denn schon jetzt fahren die Kanadier Rekordgewinne ein. Im ersten Quartal fuhr das Unternehmen einen Free Cashflow von 37,5 Mio. US-Dollar ein. Die Produktion lag bei 492.563 Goldäquivalent-Unzen, man sieht sich auf Kurs, um die Jahresziele zu erreichen. Dabei überzeugt das Unternehmen weiter mit Kostendisziplin. In den Minen wurde die Unze zu 1.397 US-Dollar abgebaut, die zurechenbaren AISC-Kosten lag bei 1.732 US-Dollar pro verkaufter Unze. Die Gewinnmargen von Kinross stiegen gegenüber dem Q1 2025 um 92 Prozent auf 3.476 $ pro verkaufter Unze. Netto (bereinigt) wurden 854,1 Mio. US-Dollar bzw. 0,71 US-Dollar je Aktie verdient.
2026 will Kinross Gold insgesamt 2 Mio. Unzen Gold fördern und rechnet mit stabilen Kosten. Mit einer Gesamtliquidität von nunmehr 3,9 Mrd. US-Dollar lässt sich das Management nicht lumpen. Kinross will 40 Prozent seines Free Cashflows an die Aktionäre zurückzugeben. Im Q1 kaufte man bereits für 250 Mio. US-Dollar Aktien zurück. In den ersten vier Monaten kaufte das Unternehmen Aktien im Wert von ca. 300 Mio. $ zurück. Zudem wird Anfang Juni eine Quartalsdividende von 4 Cent je Aktie ausgeschüttet. Die Aktie konnte sich seit Anfang 2024 in etwa versechsfachen, konsolidiert aber derzeit ein Sechstel unter dem Top. Kinross ist mit einem geschätzten KGV von etwa 10 eine der günstigsten Goldaktien. Wer an den Debasement-Trade glaubt, kann das Papier als einen Baustein in einem ausgewogenen Portfolio in Betracht ziehen.
Macquarie sieht Einstiegschance bei St George Mining!
Die Investmentbank Macquarie aus Australien hatte erst vor wenigen Wochen wieder die Chancen im Markt für Seltene Erden betont. Nach der Beruhigung zum Jahresende seien die Investoren wieder auf der Lauer. Alles deute auf die Einführung eines Mindestpreises für westliche Produzenten hin. Die Einschätzung der Bank zum Markt hat nun noch einen Schub bekommen. Denn China, dass die globale Produktion und Verarbeitung von Seltenen Erden dominiert, hat die Kontrolle von Exporten und des Marktes noch einmal verschärft. So wurden laut dem Mining.com striktere Richtlinien für Verstöße bei Produktionsquoten und illegalem Bergbau eingeführt. Die Maßnahmen zielen auf die "totale Kontrolle" über den Sektor ab, heißt es auf dem Branchenportal.
Bei der Aktie von St George Mining (0,12 AUD; AU000000SGQ8) sieht die Macquarie Bank das Potenzial für eine Verdopplung und gab ein Kursziel von 0,26 AUD in einem konservativen Szenario aus. Das australische Unternehmen hatte Fortschritte im ersten Quartal gemeldet. So konnte man die Ressource aktualisieren und um 75 Prozent steigern. In dem Araxá-Projekt befinden sich demnach 70,91 Mio. Tonnen Erz mit 4,06% TREO (Total Rare Earth Oxides) und 0,62% Nb2O5 (Niobpentoxid) bei einem Cut-off-Gehalt von 2% TREO. Dabei beginnt die Mineralisierung bereits an der Oberfläche und reicht bis in eine Tiefe von nur 100 Metern. Sie sei in Sachen Größe mit den berühmten Minen Mt Weld von Lynas sowie Mountain Pass von MP Materials vergleichbar, so St George Mining. Zudem besteht weiteres Aufwärtspotenzial für das Vorkommen, da eine ganze Reihe von Erweiterungsbohrungen noch gar nicht in der neuen Ressource berücksichtigt wurden. Parallel treibt das Unternehmen Partnerschaften voran. So hat neben der Allianz mit dem US-Konzern REalloys nun auch Vereinbarungen mit der US-brasilianischen Boston Metal (US/Brazil), Tecnicas Reunidas aus Europe sowie Nanum Nanotecnologia wiederum aus Brasilien treffen können. Zudem hat der Bundesstaat Minas Gerais, wo sich das Vorkommen befindet, Ausnahmen bei der Besteuerung von Materialien und Equipment bei der Entwicklung des Vorkommens genehmigt.
Finanziell ist St George Mining gut aufgestellt. Per Ende März verfügte man über 43 Mio. US-Dollar an Cash in der Kasse. Vergangenes Jahr hatte man insgesamt 72,5 Mio. US-Dollar bei Investoren eingesammelt. Unter anderem war die australische Milliardärin und Rohstoffunternehmerin Gina Rinehard eingestiegen. Des Weiteren kündigte CEO John Prineas an, dass man an einem Listing an der Nasdaq arbeitet. Damit würde man sich US-Fonds öffnen und könnte (eventuell) eine höhere Bewertung erreichen. Aufgrund der Einstufung als "strategisches Projekt" durch die brasilianische Regierung inklusive der im Februar gewährten Steuererleichterungen wird zudem ein beschleunigtes Genehmigungsverfahren für Araxá erwartet. Die Aktie eignet sich für Investoren, die langfristig an den Aufbau einer westlichen Lieferkette für Seltene Erden glauben.
Kupfermarkt: Freeport und Co. unter Druck!
Am Kupfermarkt ist die Situation nicht so eindeutig wie bei Gold oder Seltene Erden. Einerseits geht der Markt davon aus, dass es aufgrund der hohen Nachfrage (Elektrifizierung, KI-Datencenter) ein zu geringes Angebot in den kommenden Jahren geben werde. Auf der anderen Seite aber wähnt so mancher die Weltwirtschaft am Vorabend einer Rezession, da der Krieg am Persischen Golf die Energiepreise hochgetrieben hat. Aus der Unternehmenswelt kommen derzeit aber vermehrt Nachrichten, die eher für das knappe Gut Kupfer sprechen. So musste Freeport-McMoran (49,20 Euro; US35671D8570) im vergangenen September auf seiner größten Mine Grasberg in Indonesien einen Erdrutsch hinnehmen. Die Produktionsziele wurden daraufhin eingedampft. Doch nun gibt es auch beim Hochfahren erhebliche Schwierigkeiten. Die US-Amerikaner meldeten operative Engpässe: So musste die Kupfer-Absatzprognose für 2026 von ursprünglich 3,4 Milliarden Pfund auf 3,1 Milliarden Pfund gesenkt werden. Der Grund sind weitere Verzögerungen beim Hochfahren der Mine ("nasses Erz") und nötige Anpassungen bei der Infrastruktur zur Erzverladung. Aktuell läuft das Bergwerk nur bei etwa 60% seiner Kapazität. Das Erreichen der vollen Kapazität wird nun erst für Ende 2027 erwartet. Die Aktie verlor in der Folge rund 15 Prozent an Wert. Für den Kupfermarkt selbst lieferte dann auch noch First Quantum Minerals schwache Nachrichten ab: So sank die Produktion in den Minen in Sambia im ersten Quartal um rund 4%. Dies liegt an niedrigeren Erzgehalten und technischen Problemen (Ermüdungserscheinungen an Mahlanlagen), die wohl erst 2027 vollständig behoben werden können.
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St George Mining
Land: Australien
ISIN: AU000000SGQ8
https://stgm.com.au
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