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Über Jahrzehnte galt Wasserstoff als einer der wichtigsten Energieträger der Energiewende. Er kann energieintensive Industrien dekarbonisieren, den emissionsärmeren Schwerlastverkehr unterstützen, Energie speichern und Wärme bereitstellen - und das ohne direkte CO2-Emissionen bei der Nutzung.
Trotz dieses Potenzials stand Wasserstoff jedoch lange vor einer entscheidenden Hürde: den Kosten.
Der Großteil des heute produzierten Wasserstoffs wird aus fossilen Energieträgern hergestellt, während grüner Wasserstoff erneuerbaren Strom sowie eine kostspielige Elektrolyse-Infrastruktur benötigt. Dies hat die breite Einführung verlangsamt und Zweifel aufkommen lassen, ob Wasserstoff im großen Maßstab tatsächlich wettbewerbsfähig werden kann.
Genau deshalb rückt natürlicher Wasserstoff - auch als weißer Wasserstoff bekannt - zunehmend in den Fokus von Wissenschaftlern, Energieunternehmen und Investoren.
Im Gegensatz zu industriell erzeugtem Wasserstoff entsteht natürlicher Wasserstoff durch geologische Prozesse tief unter der Erde. Unter bestimmten Bedingungen reagiert Wasser mit eisenreichen Gesteinen und bildet Wasserstoffgas. Dieses kann entlang von Verwerfungen und Gesteinsrissen aufsteigen und sich in unterirdischen Lagerstätten ansammeln. Gelingt eine wirtschaftliche Förderung, könnte natürlicher Wasserstoff eine kostengünstigere und emissionsärmere Alternative zu herkömmlich produziertem Wasserstoff darstellen.
Das Potenzial ist enorm. Studien, auf die sich aktuelle Branchendiskussionen stützen, gehen davon aus, dass sich Billionen Tonnen Wasserstoff in der Erdkruste befinden könnten - auch wenn vermutlich nur ein kleiner Teil wirtschaftlich förderbar sein wird. Allein die Möglichkeit, dass die Natur bereits eine riesige Energiequelle geschaffen hat, hat weltweit eine neue Welle von Explorationsaktivitäten ausgelöst.
Inzwischen folgt dem geologischen Potenzial auch zunehmend Kapital.
Aktuelle Branchendaten zeigen, dass Unternehmen im Bereich des natürlichen Wasserstoffs innerhalb von nur drei Monaten mehr als 100 Millionen US-Dollar eingeworben haben. Das ist ein deutliches Signal dafür, dass Investoren den Sektor inzwischen nicht mehr nur als wissenschaftliche Kuriosität betrachten. Für eine Branche, die an den Kapitalmärkten noch vor wenigen Jahren praktisch nicht existierte, stellt dies einen wichtigen Meilenstein dar.
Eines der bekanntesten Beispiele ist die MAX Power Mining Corp. (ISIN: CA57778R1001), die sich zu einem der sichtbarsten Unternehmen im Bereich des natürlichen Wasserstoffs in Nordamerika entwickelt hat.
Die Lawson-Entdeckung des Unternehmens in Saskatchewan sorgte für große Aufmerksamkeit, nachdem MAX Power über frei strömendes Gas sowie vielversprechende Wasserstoffkonzentrationen berichtet hatte. Das Projekt liegt innerhalb des rund 475 Kilometer langen Genesis Trends, den das Unternehmen als potenziellen bedeutenden Korridor für natürlichen Wasserstoff einstuft.
Auch umfangreiche Finanzierungsrunden haben das Vertrauen der Investoren gestärkt. Ende März sicherte sich MAX Power 20,5 Millionen CAD und Ende Mai weitere 25 Millionen CAD. Eine wichtige Rolle spielte dabei der milliardenschwere Rohstoffinvestor Eric Sprott. Für viele Anleger ist seine Beteiligung von besonderer Bedeutung, da er in der Vergangenheit häufig frühzeitig in aufstrebende Rohstoffthemen investierte, noch bevor diese breite Marktaufmerksamkeit erhielten.
Darüber hinaus gewinnt MAX Power auch international an Sichtbarkeit. Das Unternehmen präsentierte seine Lawson-Entdeckung kürzlich in Japan vor Energieunternehmen und staatlich verbundenen Organisationen wie JOGMEC, JERA und JAPEX. Zudem wurde MAX Power zum Washington Energy Summit eingeladen - einem hochrangigen Forum zu den Themen Energie, Infrastruktur, nationale Sicherheit und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.
Diese Entwicklung ist bemerkenswert. Natürlicher Wasserstoff wird längst nicht mehr ausschließlich unter Geologen diskutiert. Das Thema spielt zunehmend auch in Debatten über Energiesicherheit, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und den steigenden Strombedarf durch den Ausbau von KI-Infrastrukturen eine Rolle.
Für Anleger entstehen die spannendsten Chancen bei neuen Rohstoffthemen jedoch häufig nicht nur beim ersten Marktführer.
Hier rückt nun Makenita Resources Inc. (ISIN: CA5609251098) zunehmend in den Fokus.
Makenita hat sein Serpentinization Iron-Magnetite Project in Saskatchewan auf mehr als 51.000 zusammenhängende Acres erweitert. Das Projekt grenzt direkt an das Landpaket von MAX Power an. Damit besitzt das Unternehmen Zugang zu demselben entstehenden Wasserstoffkorridor, der MAX Power zu einem der meistbeachteten Unternehmen des Sektors gemacht hat.
Auch geologisch erscheint diese Positionierung interessant. Die sogenannte Serpentinisierung gilt als einer der wichtigsten natürlichen Prozesse zur Bildung von Wasserstoff im Untergrund. Der Fokus von Makenita auf eisenreiche Gesteinsformationen passt daher unmittelbar zu der wissenschaftlichen Grundlage, die das wachsende Interesse der Investoren an natürlichem Wasserstoff antreibt.
Aufmerksamkeit erhält zudem der Bewertungsunterschied zwischen beiden Unternehmen. Nach den Explorationserfolgen und den umfangreichen Finanzierungen wird MAX Power inzwischen mit mehreren hundert Millionen kanadischen Dollar bewertet. Makenita dagegen weist trotz seines großen Landpakets und der unmittelbaren Nachbarschaft zum führenden Wasserstoffprojekt in Saskatchewan bislang nur einen Bruchteil dieser Bewertung auf.
Natürlich bleiben die Risiken bestehen. Makenita befindet sich noch in einer frühen Explorationsphase, und auch der gesamte Sektor des natürlichen Wasserstoffs muss seine wirtschaftliche Tragfähigkeit erst noch beweisen. Förderraten, Kontinuität der Lagerstätten, Wirtschaftlichkeit und Genehmigungsverfahren zählen weiterhin zu den entscheidenden offenen Fragen.
Dennoch zeigt die Geschichte spekulativer Rohstoffmärkte, dass eine frühe Positionierung häufig von Bedeutung sein kann.
Frühere Rohstoffzyklen bei Uran, Lithium, Seltenen Erden oder Gold begannen oftmals damit, dass eine erste Entdeckungsgesellschaft erhebliche Investitionen anzog, bevor sich das Interesse auf benachbarte Explorer mit vergleichbarer Geologie ausweitete. Sollte sich Saskatchewan tatsächlich zu einer bedeutenden Region für natürlichen Wasserstoff entwickeln, könnte die strategische Landposition von Makenita zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Der Markt für natürlichen Wasserstoff befindet sich zwar noch am Anfang seiner Entwicklung, doch die Richtung ist klar erkennbar. Die wissenschaftliche Forschung schreitet voran, immer mehr Kapital fließt in den Sektor, Regierungen beschäftigen sich intensiv mit dem Thema und die ersten Unternehmen arbeiten daran, das wirtschaftliche Potenzial nachzuweisen.
MAX Power hat sich bereits als einer der führenden Namen im Bereich des natürlichen Wasserstoffs etabliert. Makenita Resources, direkt angrenzend positioniert und mit Fokus auf dieselbe wasserstoffbildende Geologie, entwickelt sich zunehmend zu einem kleineren Explorationsunternehmen, das Anleger im Auge behalten könnten, während sich die Geschichte des weißen Wasserstoffs weiter entfaltet.

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Quellen:
https://www.environmentenergyleader.com/stories/eric-sprott-backs-rev-exploration-in-4m-helium-and-hydrogen-raise,128126
https://hydrogen-central.com/fortescue-backed-hyterra-gearing-up-to-drill-at-its-us-hydrogen-project/
https://www.dw.com/en/white-hydrogen-gas-clean-energy-geology-germany-fossil-fuels-renewables/a-76106804
https://finance.yahoo.com/sectors/energy/articles/max-power-announces-strategic-25-125100150.html
https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/sprott-and-neighbors-drive-max-power-mining-s-rally-as-natural-hydrogen/69342226
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Makenita Resources Inc.
Land: kanadisch
ISIN: CA5609251098
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