Das kriegerische Jahr 2025 ist für europäische Investoren zumindest mit schönen Portfoliogewinnen zu Ende gegangen. Der EU-Staatenbund hat beschlossen, bis zu 3 Billionen EUR in die Verteidigung zu stecken und den Defense-Anteil am BIP langsam Richtung 5 % zu entwickeln. Das sind gewaltige Investitionen in Sicherheit, die im ersten Augenblick am Konsumenten vorbeigehen. Langfristig schaffen sie aber Sicherheit und vielleicht ein neues Aufwärts-Szenario für die laborierende Wirtschaft auf dem alten Kontinent. Doch alles, was viel Geld kostet ist schuldenfinanziert, denn die fallenden Steuereinnahmen reichen hierfür schon lange nicht mehr aus. D. h. die hohe Inflation wird sich fortsetzen. Anleger sind gut daher weiterhin bedient, die guten Aussichten bei weltweiten Aktien entsprechend in der Vermögensstruktur abzubilden. Auf diesem Paradoxon fußt der Aktienmarkt. Hohe Teuerung heißt, dass die Asset-Bubble weitergeht. Ein Beispiel hierfür liefert Venezuela: DeFacto pleite, da partieller Staats-Default, horrende Inflation, aber der Aktienmarkt plus 1.200 %. Also: Volatil wird es bleiben, dafür sorgen KI-getriebene Handelsmodelle und Algos, die menschliche Gier und Angst längst perfekt vorhersagen können. Viel Glück daher auch in 2026 für Ihre Nerven und die richtige Titelwahl!Den vollständigen Artikel lesen ...
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