DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
COMMERZBANK/UNICREDIT - Die Commerzbank will bei der Prüfung des angekündigten Übernahmeangebots von Unicredit besonders die Interessen ihrer Beschäftigten berücksichtigen. Das kündigte Vorstandschefin Bettina Orlopp in einer Nachricht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, die am Montag im Intranet der Commerzbank veröffentlicht wurde und dem Handelsblatt vorliegt. "Wir als Vorstand haben gemeinsam mit dem Aufsichtsrat die Pflicht, das angekündigte Angebot der Unicredit, sobald es veröffentlicht wird, zu prüfen", erklärte Orlopp darin. "Das werden wir mit der gebotenen Sorgfalt und Verantwortung auch tun. Dabei werden die Interessen aller Stakeholder einfließen - insbesondere eure Interessen als Mitarbeitende." Mehrere Insider, mit denen das Handelsblatt gesprochen hat, gehen fest davon aus, dass Vorstand und Aufsichtsrat der Commerzbank den Aktionären eine Ablehnung des Angebots empfehlen werden. Beide Gremien glaubten nicht, dass eine feindliche Übernahme Sinn ergebe und Unicredit dabei die erhofften Synergien erzielen könne, sagten sie. Zudem sei der gebotene Angebotspreis nicht attraktiv für die eigenen Anteilseigner. (Handelsblatt)
AUDI - Die Ingolstädter Volkswagen-Tochter Audi hat vor Bekanntgabe ihrer Jahresbilanz einen neuerlichen Personalabbau für die kommenden Jahre ausgeschlossen. "Es wird keinen weiteren Stellenabbau über die vereinbarten 7.500 Arbeitsplätze hinaus geben", sagte Personalvorstand Xavier Ros der Augsburger Allgemeinen mit Blick auf die bereits vergangenes Jahr verkündete Zahl. "Die Beschäftigungsgarantie bis Ende 2033 gilt", betonte Ros. Zudem stehe Audi zu seiner Zusage, den Stellenabbau ohne Entlassungen zu erreichen. "Keiner muss sich um seinen Arbeitsplatz sorgen", sagte Ros. "Es gibt keine betriebsbedingten Kündigungen", fügte er hinzu. (Augsburger Allgemeine)
BIONTECH - Nach den Rücktrittsankündigungen im Vorstand sucht Biontech die Nachfolger verstärkt in Amerika. "Die Suche läuft international, fokussiert sich jedoch auf die Vereinigten Staaten", teilte das Unternehmen auf Anfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) mit. "Die Stellen werden am Firmensitz in Mainz sein." Vergangene Woche hatten der Vorstandsvorsitzende Ugur Sahin und seine Frau Özlem Türeci als Forschungschefin angekündigt, bis Ende 2026 aus dem Vorstand auszuscheiden. Unternehmenskenner nannten Expertise in der Onkologie als erwünscht für Sahins Nachfolger. Sie ist aber nicht im Suchprofil erwähnt, welches Biontech auf Anfrage ebenfalls offenlegte: "Der Chief Executive Officer (CEO) soll über eine nachweisliche Erfolgsbilanz im Life-Sciences-Sektor verfügen und Biontech in die nächste Wachstumsphase führen." Er solle in enger Zusammenarbeit mit dem weiteren Vorstand "die konsequente Umsetzung des präklinischen und klinischen Portfolios vorantreiben". (FAZ)
DECATHLON/MEDIA MARKT - Die französische Sporthandelskette Decathlon will ihre Deutschland-Expansion mit einer Kooperation mit Media-Markt-Saturn vorantreiben. Noch im März soll ein 1.000 Quadratmeter großer Store in einem Media Markt in München eröffnet werden, weitere Standorte sollen folgen. "Sport und Technologie gehören für viele Menschen ganz selbstverständlich zusammen", sagte Stefan Kaiser von Decathlon Deutschland dem Handelsblatt. Auf dem hart umkämpften deutschen Sportfachhandelsmarkt ist Decathlon einer der aggressivsten Wettbewerber. "Unser langfristiges Ziel ist die Marktführerschaft", hatte Expansionschef Kaiser dem Handelsblatt gesagt. Zunächst soll die Zahl der Geschäfte in Deutschland bis 2027 von aktuell etwa 100 auf mindestens 150 steigen. (Handelsblatt)
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March 17, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)
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