ROUNDUP 2: Lebensmittel-Deal zwischen Unilever und McCormick steht
LONDON - Der Konsumgüterkonzern Unilever verkauft den Großteil seines Lebensmittelgeschäfts an den US-Gewürzhersteller McCormick & Co . Die Transaktion bewerte den Unternehmensteil mit 44,8 Milliarden US-Dollar, teilte Unilever am Dienstagmittag in London mit. Der britisch-niederländische Konzern erhält für den Verkauf 15,7 Milliarden Dollar (13,7 Mrd Euro) in bar, sowie eine Kombination aus stimmberechtigten und stimmrechtslosen McCormick-Papieren in Wert von 29,1 Milliarden Dollar. In der Folge hält Unilever 65 Prozent an dem fusionierten Unternehmen.
Konsumgüterkonzern Unilever verhängt Einstellungsstopp
LONDON - Der britische Konsumgütergigant Unilever hat einen vorübergehenden Einstellungsstopp verhängt. Hintergrund sei das "unsichere Umfeld", teilte ein Konzernsprecher der Deutschen Presse-Agentur mit. "Wir bleiben ein agiles Unternehmen und werden unsere Pläne bei Bedarf stets anpassen." Der Konzern, der auch in Deutschland Produktionsstandorte unterhält, ist wie etliche Konkurrenten von der durch den Iran-Krieg ausgelösten Handelskrise betroffen.
'FT': Bei UBS-Kapitaldebatte signalisieren Parlamentarier Kompromiss
ZÜRICH - Die UBS kann laut einem Medienbericht auf politische Unterstützung bei den Plänen rund um schärfere Kapitalvorschriften für die Großbank hoffen. Führende Parlamentarier hätten versichert, dass sie einen Kompromiss zu den Plänen des Bundesrats vorschlagen würden, schreibt die "Financial Times" (FT) unter Berufung auf Insider.
ROUNDUP: Regulierung und Kosten könnten Energiekontor ausbremsen - Kursplus
BREMEN - Der Entwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks Energiekontor ringt weiter mit Unsicherheiten in der Projektumsetzung. Der wirtschaftliche Druck auf einzelne Projekte nehme zu, teilte das Unternehmen am Dienstag in Bremen mit. Schon 2025 bekam Energiekontor etwa die begrenzte Verfügbarkeiten von Anlagen und Infrastruktur zu spüren, sowie Verzögerungen bei Netzanschlussbestätigungen und Ausschreibungsprozessen. Diese beeinflussten die zeitliche Planbarkeit von Projektverkäufen und verzögerten sie. Trotz dieser Widrigkeiten stieg der Gewinn und Aktionäre sollen mehr Dividende erhalten. Die Aktie legte zu.
ROUNDUP: Friedrich Vorwerk will Dividende erhöhen - MBB zeigt sich vorsichtig
TOSTEDT - Der Pipeline- und Anlagenbauer Friedrich Vorwerk will nach einem kräftigen Gewinnplus im vergangenen Jahr deutlich mehr an seine Aktionäre ausschütten. Die Dividende für 2025 soll insgesamt 1,10 Euro je Aktie betragen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Tostedt mit. Ein Jahr zuvor hatte Friedrich Vorwerk 30 Cent ausgeschüttet. 2025 legte der Nettogewinn um gut 140 Prozent auf 86,5 Millionen Euro zu. Im laufenden Jahr peilt die Führungsspitze weitere Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis an. Der Konzern, der Anlagen für Erdgas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen baut, hatte bereits Ende Januar Eckdaten vorgelegt.
ROUNDUP: Norma erwartet kaum Wachstum in tristem Umfeld - Aktie verliert
MAINTAL - Der Verbindungstechnikhersteller und Autozulieferer Norma Group hat sich für 2025 vorsichtige Wachstumsziele gesetzt. So peilt das Unternehmen ein Umsatzplus von bis zu zwei Prozent an, der Erlös könnte im schlechten Fall aber auch stagnieren, wie das im SDax notierte Unternehmen am Dienstag in Maintal mitteilte. Analysten hatten mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Das Unternehmen kappt zudem nach einem noch tieferen Rutsch in die roten Zahlen die Dividende und trennt sich von Finanzchefin Annette Stieve. Die Aktie gab nach.
IPO: Gehäusehersteller Electrovac will an die Börse
SALZWEG - Der Mittelständler Electrovac strebt an die Börse. Bei dem geplanten Börsengang werde ein Nettoerlös aus neu ausgegebenen Aktien in Höhe von rund 30 Millionen Euro angestrebt, teilte das Unternehmen am Dienstag im niederbayerischen Salzweg mit. Der geplante Börsengang werde sowohl neue als auch bestehende Aktien umfassen. Electrovac will sie in Deutschland öffentlich sowie international bei Privatinvestoren platzieren. Drei langjährige Hauptinvestoren sollen auch nach dem Sprung aufs Parkett die Mehrheit halten. Die Zulassung der Aktien zum Handel im regulierten Markt soll voraussichtlich im zweiten Quartal erfolgen.
ROUNDUP: Arzneihersteller Dermapharm will Umsatz steigern - Aktie gibt nach
GRÜNWALD - Der Pharmahersteller Dermapharm will nach einem Umsatzrückgang im vergangenen Jahr wieder wachsen. So soll der Konzernumsatz bei 1,182 bis 1,218 Milliarden Euro liegen, wie das im SDax gelistete Unternehmen am Dienstag in Grünwald mitteilte. Analysten hatten hier etwas mehr erwartet. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll bei 331 bis 341 Millionen Euro liegen.
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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /jha
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