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Nach einer historischen Rallye deuten institutionelle Prognosen eher auf eine Konsolidierung als auf einen Einbruch hin - und bereiten damit die nächste Phase für Produzenten und Entwickler gleichermaßen vor.
Eine Rekordrallye steht vor ihrer ersten echten Bewährungsprobe
Der Goldpreisanstieg im Jahr 2025 - ein Plus von rund 65%, begleitet von mehr als 50 neuen Rekordhochs - hat die makroökonomische Landschaft für Edelmetalle grundlegend verändert. Die Preise stiegen im Januar 2026 zeitweise über 5.500 USD je Unze, bevor sie auf etwa 4.800-4.900 USD zurückfielen. Damit wurde die stärkste Korrektur seit mehr als einem Jahrzehnt verzeichnet.
Die Korrektur wirkt jedoch weniger wie eine Trendwende als vielmehr wie eine Verschnaufpause. Große Investmentbanken interpretieren die Bewegung weiterhin als Konsolidierung nach einem außergewöhnlichen Anstieg. Der Spotpreis liegt nach wie vor deutlich über der Spanne von 4.400-4.600 USD, die weithin als strukturelle Unterstützung angesehen wird.
Die makroökonomischen Treiber bleiben intakt
Hinter der Widerstandsfähigkeit von Gold (ISIN: CA06849F1080) steht eine Kombination makroökonomischer Faktoren, die sich bislang kaum verändert haben. Zentralbanken kaufen weiterhin Gold in historisch hohem Umfang. Nachdem die Käufe 2025 bereits über 800 Tonnen lagen, wird auch für 2026 eine ähnlich starke Nachfrage erwartet.
Dieser Trend spiegelt eine breitere Umschichtung weg von Dollarreserven wider. Zentralbanken aus Schwellenländern - insbesondere in Asien und Osteuropa - haben ihre Diversifizierungsstrategien seit dem Einfrieren russischer Reserven im Jahr 2022 deutlich beschleunigt und damit die Rolle von Gold als geopolitische Absicherung gestärkt.
Gleichzeitig nehmen die Erwartungen an Zinssenkungen in den USA zu. Niedrigere Realrenditen senken die Opportunitätskosten der Goldhaltung, während ein schwächerer US-Dollar den Aufwärtsdruck auf den Goldpreis verstärkt. ETF-Zuflüsse und institutionelle Positionierungen unterstützen zusätzlich den sogenannten "Debasement Trade", bei dem Investoren sich gegen steigende Staatsverschuldung und langfristige Währungsabwertung absichern.
Prognosen zeigen weiter nach oben - aber mit höherer Volatilität
Institutionelle Prognosen deuten darauf hin, dass die jüngste Korrektur innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends stattfindet. Konsensschätzungen für Ende 2026 bewegen sich zwischen 5.400 und 6.300 USD je Unze. In bullischen Szenarien könnten die Preise bei einer Verschärfung geopolitischer Risiken sogar über 7.000 USD steigen.
Die breite Spanne der Prognosen spiegelt Unsicherheiten hinsichtlich Inflation, Geldpolitik und geopolitischer Spannungen wider - insbesondere im Energiesektor. Die jüngsten Preisschwankungen infolge der Entwicklungen im Nahen Osten unterstreichen die Sensibilität von Gold gegenüber Ölpreisen, Inflationserwartungen und Währungsbewegungen.
Dennoch bleibt die zentrale Aussage konsistent: Keine der großen Banken rechnet derzeit mit einer strukturellen Trendwende nach unten. Vielmehr bleibt der Ausblick positiv - wenn auch mit stärkeren kurzfristigen Schwankungen.
Produzenten profitieren von höheren Margen - kämpfen aber mit Kostensteigerungen
Für große Goldproduzenten bleibt das aktuelle Preisumfeld trotz der jüngsten Korrektur äußerst attraktiv. Unternehmen wie Barrick Mining und Newmont generieren weiterhin starke Cashflows und profitieren von hohen realisierten Goldpreisen.
Barrick beispielsweise konnte den freien Cashflow deutlich steigern und verfügt weiterhin über eine starke Liquiditätsposition. Unterstützt wird dies durch eine Pipeline an Expansionsprojekten im Gold- und Kupferbereich. Projekte wie Goldrush, Fourmile und Reko Diq sollen das Produktionswachstum mittelfristig absichern, auch wenn die kurzfristige Produktion weiterhin begrenzt bleibt.
Allerdings ist die Margenentwicklung nicht frei von Herausforderungen. Steigende All-in Sustaining Costs (AISC), verursacht durch Inflation, operative Störungen und niedrigere Produktionsmengen, beginnen einen Teil des Preisvorteils aufzufressen. Barricks prognostizierte AISC für 2026 deuten auf anhaltenden Kostendruck hin und spiegeln damit ein branchenweites Problem wider.
Newmont setzt auf Größe und Kapitaldisziplin
Newmont (ISIN: US6516391066) verfolgt ein etwas anderes Profil und konzentriert sich stärker auf Portfoliooptimierung und Bilanzstärke. Das Unternehmen hat nicht-strategische Vermögenswerte verkauft und dadurch Milliarden an Erlösen generiert, während der Fokus auf Tier-1-Projekten liegt.
Diese Strategie hat die Liquidität gestärkt und gleichzeitig umfangreiche Kapitalrückflüsse an Aktionäre ermöglicht - obwohl die Produktion aufgrund von Verkäufen und Minenplanung kurzfristig leicht rückläufig ist. Wie andere Branchenvertreter sieht sich auch Newmont mit steigenden Kosten konfrontiert, wobei die AISC angesichts sinkender Produktion kurzfristig weiter steigen dürften.
Dennoch positionieren die Größe des Unternehmens und die disziplinierte Kapitalallokation Newmont gut, um volatile Marktphasen zu überstehen. Starke operative Cashflows und eine Netto-Cash-Position schaffen Flexibilität in einer Phase, in der Projektausführung und Kostenkontrolle immer wichtiger werden.
Die nächste Phase könnte Entwicklern zugutekommen
Sollte die makroökonomische Investmentthese Bestand haben, reichen die Auswirkungen weit über etablierte Produzenten hinaus. Hohe Goldpreise verkürzen typischerweise Entwicklungszeiten, verbessern die Projektwirtschaftlichkeit und ziehen Kapital in Richtung neuer Projekte.
Hier rücken kleinere Entwickler zunehmend in den Fokus. Unternehmen, die Projekte in Richtung Produktion vorantreiben, können überproportionale Bewertungssteigerungen erleben - insbesondere dann, wenn ihre Kostenstrukturen deutlich unter dem aktuellen Spotpreis liegen.
Tesoro Gold als gehebelte Wette auf den Goldpreis
Tesoro Gold (ISIN: AU0000077208) zeigt exemplarisch, wie das aktuelle Marktumfeld die Entwicklungspipeline verändert. Das El-Zorro-Projekt des Unternehmens in Chile befindet sich derzeit in der endgültigen Machbarkeitsstudie, wobei die erste Produktion bis 2029 angestrebt wird.
Besonders hervorzuheben sind die Kostenstruktur und der Infrastrukturvorteil des Projekts. Vorläufige Studien gehen von einer Produktion von rund 110.000 Unzen pro Jahr bei AISC von etwa 1.216 USD je Unze aus. Unterstützt wird dies durch einen vergleichsweise moderaten anfänglichen Kapitalbedarf von rund 248 Mio. USD.
Ebenso wichtig ist der Standort. El Zorro liegt in der chilenischen Atacama-Region in unmittelbarer Nähe bestehender Strom-, Wasser- und Transportinfrastruktur. Dadurch reduziert sich das Projektrisiko im Vergleich zu abgelegeneren Entwicklungen erheblich. Chile selbst gilt weiterhin als eine der stabileren und bergbaufreundlicheren Jurisdiktionen weltweit, mit effizienten Genehmigungsprozessen und ohne staatliche Goldabgaben.
Bewertungsabschlag unterstreicht strategische Positionierung
Aus Marktsicht wird Tesoro mit einem Abschlag gegenüber vergleichbaren Entwicklern gehandelt, gemessen am Verhältnis von Unternehmenswert zu Ressourcenbasis - trotz ähnlicher oder teilweise sogar stärkerer Projektfundamentaldaten.
Die Ressourcenbasis von rund 1,8 Mio. Unzen sowie zusätzliches Explorationspotenzial entlang eines rund 30 Kilometer langen Korridors deuten auf weiteres Wachstumspotenzial über den ursprünglichen Minenplan hinaus hin.
Entscheidend ist zudem: Bei den aktuellen Goldpreisen implizieren die prognostizierten Cashflows kurze Kapitalrückflusszeiten und starke Margen. Damit könnte das Projekt überproportional von dauerhaft hohen Goldpreisen profitieren.
Ein strukturell unterstützter Markt
Die Goldrallye des Jahres 2025 war außergewöhnlich - doch die Kräfte dahinter bleiben bestehen: starke Nachfrage der Zentralbanken, geldpolitische Veränderungen und geopolitische Unsicherheit.
Für große Produzenten besteht die Herausforderung darin, Kosteninflation mit hohen Preisen in Einklang zu bringen. Für Entwickler hingegen ist die Chance asymmetrischer: Höhere Goldpreise können den Weg zur Produktion beschleunigen und erhebliches Bewertungspotenzial freisetzen.
Sollten sich die aktuellen Prognosen als weitgehend zutreffend erweisen, könnte sich die nächste Phase des Goldzyklus weniger darum drehen, ob die Preise weiter steigen - sondern vielmehr darum, welche Unternehmen am besten positioniert sind, um diese Stärke in nachhaltige Renditen umzuwandeln.
Quellen:
https://goldsilver.com/industry-news/article/gold-price-forecast-2026-2027-key-predictions-from-top-analysts/
https://www.idnfinancials.com/news/62657/goldman-sachs-maintains-gold-forecast-at-usd-5-400-whats-driving-it
https://www.tradingview.com/news/zacks:22bb5bc1b094b:0-barrick-mining-vs-newmont-which-gold-giant-is-shining-brighter/#:~:text=The%20company%20anticipates%20gold%20production,higher%20unit%20costs%20in%202026.
https://panamericansilver.com/news/pan-american-silver-reports-record-fourth-quarter-and-full-year-2025-financial-results-record-cash-flow-from-operations-of-554-million-in-the-fourth-quarter-dividend-increased-by-29/
https://tesorogold.com.au/
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Tesoro Gold
Land: Australien?
ISIN:??AU0000077208
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