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Die USA verbrauchen ihre Wolframvorräte im Iran-Krieg. Woher kommen die nächsten Produzenten?

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Während die Bestände an Präzisionsmunition schrumpfen und China die Versorgung weiter einschränkt, entwickelt sich Wolfram zu einem der strategisch wichtigsten Metalle der globalen Verteidigungswirtschaft.

Die militärischen Kosten des Konflikts mit dem Iran gehen weit über Verteidigungshaushalte und Raketenbestände hinaus. Jede bunkerbrechende Bombe, jeder Marschflugkörper und jede präzisionsgelenkte Munition, die von den USA und ihren Verbündeten eingesetzt wird, verbraucht Wolfram - ein Metall, dessen Bedeutung für die moderne Kriegsführung kaum überschätzt werden kann, dessen Lieferkette jedoch nach wie vor gefährlich konzentriert ist.

Der Reuters-Kolumnist Andy Home wies kürzlich auf eine unbequeme Realität hin, mit der westliche Regierungen konfrontiert sind: Anders als viele Industriemetalle wird Wolfram, das in Munition verwendet wird, bei der Detonation praktisch zerstört. Nach dem Einsatz kann es nicht zurückgewonnen oder recycelt werden. Nach Jahren des Krieges in der Ukraine und nun einer größeren militärischen Kampagne im Nahen Osten werden westliche Lagerbestände deutlich schneller aufgebraucht, als viele politische Entscheidungsträger erwartet hatten.

Dieser Nachfrageschub trifft auf ein ohnehin angespanntes Versorgungssystem.

Ein Markt, den China weiterhin dominiert

Wolfram hat sich still und leise zu einem der stärksten Rohstoffe im Bereich der kritischen Mineralien entwickelt. Die Preise für Ammoniumparawolframat (APT), das wichtigste Zwischenprodukt der Wolframindustrie, haben sich innerhalb des vergangenen Jahres vervielfacht, da das Angebot knapper wird und Käufer zunehmend um verfügbare Mengen konkurrieren.

Die Herausforderung ist struktureller Natur. China kontrolliert rund 80% der weltweiten Wolframminenproduktion und einen noch größeren Anteil der nachgelagerten Verarbeitung. Die im Jahr 2025 eingeführten Exportbeschränkungen haben die für westliche Verbraucher verfügbare Menge erheblich reduziert. Gleichzeitig begrenzen Umweltauflagen und niedrigere Förderquoten die chinesische Produktion zusätzlich.

Mit anderen Worten: Der Markt steht gleichzeitig unter geopolitischem und geologischem Druck.

Für Verteidigungsplaner sind die Auswirkungen erheblich. Wolfram ist unverzichtbar für panzerbrechende Munition, Raketensysteme, Luft- und Raumfahrtkomponenten sowie zahlreiche Anwendungen der modernen Fertigung. Es gibt nur wenige praktikable Alternativen, die seine Kombination aus hoher Dichte, Härte und Hitzebeständigkeit im industriellen Maßstab ersetzen können.

Das Ergebnis ist eine strategische Verwundbarkeit, die Washington, Ottawa und andere westliche Regierungen zunehmend zu adressieren versuchen.

Das Rennen um eine westliche Lieferkette

Die Reaktion erfolgt zumindest auf politischer Ebene mit zunehmender Geschwindigkeit.

Das US-Verteidigungsministerium hat seine Zusammenarbeit mit Entwicklern kritischer Rohstoffprojekte intensiviert, während staatlich unterstützte Finanzierungen zunehmend in neue Projekte fließen. Kasachstan entwickelt sich zu einer wichtigen neuen Produktionsquelle, während die USA heimische Projekte wie die Lagerstätte Pilot Mountain von Guardian Metal in Nevada unterstützen.

Gleichzeitig positionieren sich zahlreiche Projektentwickler für das, was viele Marktbeobachter als ein Jahrzehnt anhaltendes Angebotsdefizit betrachten.

Fireweed Metals (ISIN: CA31833F1045) konnte kürzlich rund 61,5 Millionen CAD an strategischer Finanzierung sichern, um das Mactung-Projekt im Yukon voranzutreiben - eine der größten unerschlossenen Wolframlagerstätten der Welt. Das Projekt wird bereits vom US-Verteidigungsministerium sowie kanadischen Infrastrukturprogrammen unterstützt, da Nordamerika langfristige Alternativen zu chinesischen Lieferketten aufbauen möchte.

Parallel dazu rücken zahlreiche Junior-Explorer historische Wolframreviere wieder in den Fokus, die während jahrzehntelang niedriger Preise und chinesischer Marktdominanz aufgegeben wurden.

Das Zeitproblem

Das größte Hindernis für Regierungen ist nicht der Mangel an Projekten.

Es ist der Mangel an kurzfristig verfügbarer Produktion.

Selbst fortgeschrittene Wolframprojekte sind häufig noch Jahre von einer kommerziellen Förderung entfernt. Machbarkeitsstudien, Genehmigungsverfahren, Infrastrukturinvestitionen und Finanzierungsanforderungen verhindern, dass bedeutende westliche Produktion kurzfristig aufgebaut werden kann.

Besonders problematisch ist dies angesichts der Geschwindigkeit, mit der militärische Bestände derzeit verbraucht werden.

Der Konflikt mit dem Iran unterstreicht eine Erkenntnis, die bereits aus dem Krieg in der Ukraine hervorgegangen ist: Moderne Kriegsführung ist ebenso ein Wettbewerb industrieller Kapazitäten wie militärischer Taktiken. Staaten, die kritische Rohstofflieferketten sichern können, verfügen über einen strategischen Vorteil, der weit über den Bergbau hinausgeht.

Diese Realität beeinflusst zunehmend die Investitionsentscheidungen im Wolframsektor.

Kanadas wachsende Bedeutung

Kanada entwickelt sich dabei zu einer der am genauesten beobachteten Jurisdiktionen.

Das Land kombiniert ein attraktives geologisches Potenzial mit politischer Stabilität, verlässlichen Regulierungsstrukturen und wachsender staatlicher Unterstützung für die Entwicklung kritischer Rohstoffe. Mehrere Wolframprojekte werden derzeit vorangetrieben, während politische Entscheidungsträger Kanada als wichtigen Lieferanten für nordamerikanische Verteidigungs- und Industriemärkte positionieren wollen.

Eines der bekanntesten Beispiele ist das Sisson-Wolframprojekt in New Brunswick, das kürzlich von der kanadischen Regierung als Projekt von nationaler Bedeutung eingestuft wurde. Es zählt zu den wichtigsten Wolframentwicklungsprojekten Nordamerikas und hat die Aufmerksamkeit auf die gesamte Region gelenkt.

Von diesem erneuten Interesse profitieren zunehmend auch benachbarte Explorationsgebiete.

Positionierung neben einem strategischen Projekt

Zu den Unternehmen, die sich in diesem Umfeld positionieren, gehört Makenita Resources (ISIN: CA5609251098). Das Sisson West Tungsten Project des Unternehmens grenzt unmittelbar an die Sisson-Lagerstätte in New Brunswick an. Kürzlich wurde eine helikoptergestützte geophysikalische Untersuchung über das gesamte Projektgebiet abgeschlossen, während die Explorationsarbeiten in einem Markt voranschreiten, der zunehmend auf zukünftige Wolframversorgung fokussiert ist.

Obwohl sich das Projekt noch in einer frühen Explorationsphase befindet, spiegelt seine Lage einen breiteren Trend wider. Investoren konzentrieren sich nicht mehr ausschließlich auf bestehende Produzenten. Zunehmend rücken Projekte in etablierten Wolframregionen in den Fokus, die langfristig strategische Bedeutung besitzen könnten.

Der Reiz liegt auf der Hand: Während Regierungen nach sicheren inländischen und verbündeten Wolframquellen suchen, gewinnen die Nähe zu bekannten Mineralsystemen, bestehender Infrastruktur und Entwicklungszentren zunehmend an Bedeutung.

Für Junior-Explorer könnte der Standort ebenso wichtig werden wie der Erzgehalt.

Strategische Metalle treten in eine neue Ära ein

Die Geschichte von Wolfram handelt längst nicht mehr nur vom Bergbau.

Sie handelt von Verteidigungsbereitschaft, Lieferkettenresilienz und geopolitischem Einfluss.

Die Kriege in der Ukraine und im Iran haben einen bereits bestehenden Trend beschleunigt. Sie haben die Risiken konzentrierter Rohstoffversorgung offengelegt und westliche Regierungen dazu gezwungen, jahrzehntelange Abhängigkeiten von ausländischer Produktion zu überdenken.

Der Aufbau neuer Wolframminen wird Milliardeninvestitionen, viele Jahre Entwicklungsarbeit und nachhaltige politische Unterstützung erfordern. Die Richtung scheint jedoch zunehmend klar.

Mit steigender militärischer Nachfrage und der Notwendigkeit, strategische Lagerbestände wieder aufzufüllen, dürfte die nächste Generation von Wolframproduzenten vor allem aus Ländern wie Kanada, den USA und Kasachstan hervorgehen. Große Entwicklungsprojekte könnten den Wandel anführen, doch auch Explorationsunternehmen, die sich heute in zukünftigen Versorgungszentren positionieren, könnten zu einem wichtigen Bestandteil des Rohstoffökosystems von morgen werden.

In einem Markt, in dem jede abgefeuerte Rakete eine weitere unwiederbringliche Menge Wolfram verbraucht, entwickelt sich die Sicherung neuer Bezugsquellen zunehmend von einer wirtschaftlichen Chance zu einer strategischen Notwendigkeit.


Quellen:

https://www.reuters.com/markets/commodities/every-missile-fired-over-iran-is-burning-through-us-tungsten-stocks-2026-03-23/
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/20910138-makenita-schliesst-arbeitsprogramm-wolframprojekt-sisson-west-new-brunswick
https://mining.com.au/western-star-bets-big-on-tungsten/

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Makenita Resources Inc.
Land: kanadisch
ISIN: CA5609251098
https://www.makenitaresources.com

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