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WKN: A3C4QT | ISIN: US46222L1089 | Ticker-Symbol: 0YB0
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03.07.26 | 21:59
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IONQ INC Chart 1 Jahr
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Small- & Micro Cap Investment
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Die nächste Chance im Quantenmarkt liegt nicht nur in der Hardware - sondern in der Unternehmensanwendung

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Über weite Strecken der vergangenen zwei Jahre drehte sich die Investmentstory rund um das Quantencomputing vor allem um eine zentrale Frage: Wer wird den leistungsfähigsten Quantencomputer der Welt bauen? Die Kapitalmärkte haben Unternehmen belohnt, die Fortschritte bei der Entwicklung von Quantenhardware erzielen konnten, während Regierungen weltweit Milliarden investieren, um sich eine Führungsrolle in dem zu sichern, was viele als die nächste strategische Computerplattform ansehen.

Doch diese Geschichte beginnt sich inzwischen weiterzuentwickeln.

Während sich das Quantencomputing zunehmend von der wissenschaftlichen Forschung in Richtung kommerzieller Anwendungen bewegt, erkennen Investoren immer stärker, dass langfristiger Erfolg von weit mehr abhängen wird als nur von Fortschritten bei der Anzahl der Qubits. Ähnlich wie die Künstliche Intelligenz Chancen weit über Halbleiter hinaus geschaffen hat - etwa in den Bereichen Cloud-Infrastruktur, Software und Cybersicherheit -, entwickelt sich nun auch rund um das Quantencomputing ein eigenes Ökosystem aus ergänzenden Technologien.

Für Investoren könnte sich dadurch ein Markt eröffnen, der weit über die Unternehmen hinausgeht, die Quantenprozessoren entwickeln.

Aktuelle Branchenanalysen von McKinsey zeigen, dass sich die weltweiten Investitionen in das Quantencomputing seit 2025 deutlich beschleunigt haben - getragen sowohl von privatem Kapital als auch von staatlicher Förderung. Gleichzeitig haben sich Quantentechnologien neben Künstlicher Intelligenz und der Halbleiterproduktion zu einer strategischen Priorität vieler Staaten entwickelt. Dahinter stehen wachsende Sorgen um technologische Souveränität, Cybersicherheit und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften.

Der Grund dafür ist naheliegend: Quantencomputer besitzen das Potenzial, Problemklassen zu lösen, die selbst für die leistungsfähigsten Supercomputer der Gegenwart kaum praktikabel sind. Während klassische Computer mögliche Lösungen nacheinander berechnen, können Quantencomputer mithilfe von Qubits dank der Quantensuperposition mehrere Möglichkeiten gleichzeitig untersuchen. Dadurch eignen sie sich besonders für Optimierungsaufgaben, Molekülsimulationen, Logistik, Finanzmodellierung und komplexe wissenschaftliche Berechnungen.

Trotz dieses enormen Potenzials befindet sich die Branche nach Einschätzung der meisten Experten jedoch weiterhin in einer frühen Phase der kommerziellen Entwicklung. Unterschiedliche Hardwareansätze - darunter Ionenfallen, supraleitende Qubits, photonische Systeme und Quantum Annealing - konkurrieren weiterhin miteinander. Ein eindeutiger Industriestandard hat sich bislang noch nicht herausgebildet.

Genau diese Unsicherheit führt dazu, dass Investoren ihren Blick zunehmend erweitern.

Anstatt sich ausschließlich auf Hardwareentwickler wie IonQ (ISIN: US46222L1089) zu konzentrieren, rückt zunehmend die Infrastruktur in den Fokus, die Unternehmen künftig die Nutzung von Quantentechnologien ermöglichen soll - unabhängig davon, welche Hardwareplattform sich letztlich durchsetzt.

Diese Entwicklung erinnert stark an die Entstehung des Marktes für Künstliche Intelligenz. Während sich frühe Investitionen dort vor allem auf Rechenhardware konzentrierten, zählen heute Cloud-Plattformen, Softwareunternehmen, Cybersicherheitsanbieter und Enterprise-Anwendungen zu den wichtigsten Gewinnern. Im Quantencomputing zeichnet sich ein ähnliches Muster ab.

Ein besonders deutliches Beispiel dafür ist die Post-Quantum-Cybersicherheit.

Regierungen und Unternehmen sorgen sich zunehmend darüber, dass leistungsfähige Quantencomputer eines Tages heutige Verschlüsselungsverfahren knacken könnten. Deshalb gewinnt die Einführung quantensicherer Kryptografie weltweit an Dynamik. Hintergrund ist insbesondere die Bedrohung durch sogenannte "Harvest Now, Decrypt Later"-Angriffe. Dabei werden verschlüsselte Daten bereits heute abgefangen und gespeichert - in der Erwartung, sie künftig mit leistungsfähigen Quantencomputern entschlüsseln zu können.

Für Branchen wie Verteidigung, Finanzwesen, Gesundheitswesen und kritische Infrastruktur geht die Herausforderung jedoch weit über den Austausch einzelner Verschlüsselungsalgorithmen hinaus. Unternehmen müssen zunächst verstehen, wo sich kryptografische Schwachstellen in ihren oft hochkomplexen IT-Landschaften befinden, bevor sie ihre Systeme schrittweise auf eine quantensichere Infrastruktur umstellen können.

Dadurch entsteht die Nachfrage nach einer völlig neuen Kategorie von Unternehmenssoftware.

Anstatt selbst Quantenhardware zu entwickeln, konzentrieren sich Unternehmen in diesem wachsenden Marktsegment darauf, Organisationen auf das Quantenzeitalter vorzubereiten. Dazu gehören die Integration hybrider Rechenressourcen, die Vereinfachung der Implementierung sowie die Entwicklung praxisnaher Strategien für den Unternehmenseinsatz.

Die SuperQ Quantum Computing Inc. (ISIN: CA86848C1086) ist ein Beispiel für diese Entwicklung.

Anstatt Quantenprozessoren zu produzieren, kombiniert die hardwareunabhängige Super-Technologie klassische Hochleistungsrechner, Künstliche Intelligenz sowie verschiedene Quantencomputerarchitekturen innerhalb einer einheitlichen Unternehmensplattform.

Durch die intelligente Verteilung von Rechenlasten zwischen CPUs, GPUs und Quantum Processing Units (QPUs) soll die Plattform die Komplexität bei der Einführung von Quantencomputing im Unternehmensumfeld reduzieren und gleichzeitig maximale Flexibilität erhalten, während sich die zugrunde liegende Hardware weiterentwickelt. Dieser hardwareunabhängige Ansatz entspricht dem übergeordneten Branchentrend hin zu Interoperabilität statt Abhängigkeit von einer einzelnen Quantenarchitektur.

Auch die Unternehmensstrategie verdeutlicht, dass Post-Quantum-Cybersicherheit zunehmend als umfassende Transformationsaufgabe verstanden wird - und nicht mehr lediglich als klassisches Sicherheitsupgrade.

Die gemeinsam mit strategischen Partnern entwickelte Lösung SuperPQC positioniert sich als Enterprise-Suite für die Vorbereitung auf das Post-Quantum-Zeitalter und richtet sich an Regierungen, regulierte Branchen sowie internationale Unternehmen.

Der Ansatz geht dabei deutlich über reine Verschlüsselung hinaus. Ziel ist es, Unternehmen von der bloßen Sensibilisierung hin zur operativen Umsetzung zu begleiten. Dazu gehören Post-Quantum-Diagnosen, die Identifikation potenzieller "Harvest Now, Decrypt Later"-Risiken, die Analyse kryptografischer Abhängigkeiten, die Erkennung gefährdeter Systeme sowie die Schaffung vollständiger Transparenz über die gesamte Kryptografie-Infrastruktur eines Unternehmens. Auf dieser Grundlage soll ein strukturierter Migrationspfad entstehen, der von der Risikoanalyse bis hin zur automatisierten Umsetzung quantensicherer Kryptografie reicht - ganz im Einklang mit dem Branchentrend, praktische Implementierung stärker in den Mittelpunkt zu stellen als theoretische Vorbereitung.

Für Investoren gewinnt genau dieser Unterschied zunehmend an Bedeutung.

Die erste Generation der Quanten-Investments wurde vor allem durch technologische Meilensteine geprägt - gemessen an der Anzahl der Qubits oder der Rechenleistung. Die nächste Entwicklungsphase dürfte hingegen stärker von der tatsächlichen kommerziellen Nutzung bestimmt werden. Der Erfolg wird sich möglicherweise nicht allein daran entscheiden, wer den leistungsfähigsten Quantencomputer baut, sondern ebenso daran, welche Unternehmen anderen Organisationen helfen, Quantentechnologien sicher einzuführen, in bestehende Geschäftsprozesse zu integrieren und den Übergang zu einer quantenfähigen Infrastruktur erfolgreich zu gestalten.

In vielerlei Hinsicht erinnert die heutige Entwicklung des Quantenmarktes an die frühen Jahre des Cloud Computings. Die Basistechnologie entwickelt sich weiterhin rasant, doch das kommerzielle Ökosystem wächst bereits mit hoher Geschwindigkeit. Unternehmenssoftware, hybride Orchestrierung, Post-Quantum-Cybersicherheit und Systemintegration entwickeln sich zunehmend zu unverzichtbaren Bestandteilen dieses Marktes.

Das spricht dafür, dass sich die nächste große Chance im Quantencomputing nicht ausschließlich im Wettlauf um die beste Hardware finden lässt. Während Regierungen, Finanzinstitute und Industrieunternehmen beginnen, sich auf das Quantenzeitalter vorzubereiten, dürften Investoren verstärkt jene Unternehmen in den Blick nehmen, die die Software-, Infrastruktur- und Cybersicherheitslösungen entwickeln, welche Quantencomputing vom experimentellen Zukunftsthema zu einer alltäglichen Unternehmensanwendung machen können.

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Quellen

https://www.rbcwealthmanagement.com/en-uk/insights/quantum-computing-and-the-next-technology-contest
https://www.home.saxo/content/articles/equities/quantum-revolution-eng-02062026
https://postquantum.com/quantum-sovereignty/quantum-sovereignty-intro/
https://www.superq.co/news/secures-major-commercial-agreement-with-ai-financial-aifc

Lassen Sie sich in den Verteiler für SuperQ Quantum Computing Inc. oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler SuperQ Quantum Computing Inc." oder Nebenwerte".

SuperQ Quantum Computing Inc.

Land: Kanadisch / ISIN: CA86848C1086

https://www.superq.co

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Enthaltene Werte: US46222L1089,CA86848C1086

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