Emittenten unter Druck Die Homann Holzwerkstoffe GmbH hat nach dem deutlichen Kursrückgang ihrer Anleihe 2025/32 über die operative Entwicklung im dritten Quartal 2026 informiert. Der Umsatz lag demnach über dem Vorjahresquartal, das bereinigte EBITDA fiel klar positiv aus und übertraf den Wert des ersten Halbjahres deutlich. Zudem verzeichnet das Unternehmen nach eigenen Angaben eine allmähliche Belebung der Nachfrage nach MDF- und HDF-Platten und bestätigt seinen im August angepassten Jahresausblick. Für Aufmerksamkeit am Kapitalmarkt hatte zuvor insbesondere der Kursrutsch des mit 7,50 % p. a. verzinsten Nordic Bonds (ISIN: NO0013536XXX) gesorgt, der zeitweise unter 60 % notierte. Mit dem European Space Bond hat die European Space Ventures AG (ESV) Anfang dieser Woche eine neue Anleihe zur Zeichnung geöffnet. Der fünfjährige Bond (ISIN: DE000A5GTXXX) bietet einen Kupon von 8,00 % p. a. und soll ein Volumen von bis zu 11,999 Mio. Euro erreichen. Die Mindestzeichnung liegt bei 1.000 Euro. Mit den Mitteln soll ein diversifiziertes Beteiligungsportfolio mit Schwerpunkt auf europäischen Raumfahrtunternehmen aufgebaut werden. Eine Börsennotierung in Frankfurt ist für Dezember 2026 vorgesehen. Die Formycon AG hat in dieser Woche ihre Prognose für das bereinigte EBITDA im Geschäftsjahr 2026 deutlich reduziert. Statt bislang 5 Mio. bis 15 Mio. Euro erwartet der Biosimilar-Entwickler nun einen Wert zwischen -15 Mio. und -5 Mio. Euro. Hintergrund sind niedrigere Umsatzerwartungen der Vermarktungspartner für die Produkte FYB201 und FYB202, die sich insbesondere auf das Ergebnis der Beteiligung an Bioeq auswirken. Die übrigen Prognosekennzahlen - Umsatz von 60 Mio. bis 70 Mio. Euro, EBITDA von 0 Mio. bis 10 Mio. Euro und Working Capital von 20 Mio. bis 30 Mio. Euro - bleiben bestehen, wobei Umsatz und EBITDA jeweils am unteren Ende der Spanne erwartet werden. Auch die BOOSTER Precision Components Holding GmbH hat ihre Ergebnisprognose für 2026 nach unten korrigiert. Das Unternehmen erwartet nun ein EBITDA von 10 Mio. bis 12 Mio. Euro statt der bislang avisierten 13,5 Mio. bis 14,5 Mio. Euro. Als wesentlichen Grund nannte BOOSTER die Kosten im Zusammenhang mit der Restrukturierung der Verbindlichkeiten und dem laufenden StaRUG-Verfahren. Die POB AG hat ihre Umsatzprognose für 2026 ebenfalls angepasst und rechnet nun mit Konzernumsätzen von 8,5 Mio. bis 9,0 Mio. Euro. Bislang hatte die KI-fokussierte ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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