Besonders im Fokus steht in dieser Woche die ABO Energy GmbH & Co. KGaA. Das Unternehmen erhält den ersten Entwurf seines Sanierungsgutachtens, das die grundsätzliche Sanierungsfähigkeit bestätigt, allerdings unter der Voraussetzung einer nachhaltigen Einigung mit den Finanzierungspartnern. Gleichzeitig muss ABO Energy die Ergebnisprognose für 2026 anpassen und rechnet nun nicht mehr mit einer Rückkehr in die Gewinnzone im laufenden Geschäftsjahr. Erst für 2027 erwartet das Unternehmen auf EBITDA-Basis wieder ein positives operatives Ergebnis. CRO Britta Hübner spricht dennoch von einem "Meilenstein auf dem Pfad der Sanierung", während die Gespräche über eine tragfähige Sanierungsfinanzierung nun intensiviert werden sollen. Die Iute Group sorgt mit einer möglichen deutlichen Aufstockung ihrer bestehenden 12%-Anleihe 2025/30 für Aufmerksamkeit. Das aktuell ausstehende Volumen von 160 Mio. Euro könnte im Rahmen einer institutionellen Privatplatzierung um bis zu 140 Mio. Euro auf insgesamt 300 Mio. Euro anwachsen. Die zusätzlichen Mittel sollen vor allem zur weiteren Optimierung der Kapitalstruktur sowie zur Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten eingesetzt werden.
Bei der Accentro Real Estate AG stehen dagegen erneut Liquiditätsfragen im Vordergrund. Aufgrund von Planabweichungen gegenüber dem zugrunde liegenden IDW-S6-Sanierungsgutachten plant das Unternehmen eine weitere Aufstockung der Anleihe 2025/27 um 7,5 Mio. Euro. Das Gesamtvolumen der Anleihe würde damit auf 92 Mio. Euro steigen. Die zusätzlichen Mittel sollen den negativen Liquiditätseffekt ausgleichen, der sich aus der aktuellen ...
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